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SachsenGründen in 24 Stunden: Sachsen bei Pilotprojekt dabei

22.05.2026, 12:26 Uhr
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Sachsen testet ein digitales Verfahren, das Gründungen deutlich beschleunigen soll. Im Sommer soll es losgehen.

Berlin/Dresden (dpa/sn) - Einen Tag statt mehrere Wochen soll es künftig dauern, um in Sachsen ein Unternehmen zu gründen. Möglich machen soll das ein Pilotprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BDSM), an dem Sachsen als eines mehrerer Pilotländer teilnehmen wird, teilte das Dresdner Wirtschaftsministerium mit. Starten soll das Projekt "Schneller Gründen" noch in diesem Sommer.

Ziel ist ein vollständig digitalisiertes Verfahren, das Nachfragen weitestgehend überflüssig mache und mit dem mehr als 80 Prozent aller Gründungen möglich sein sollen, heißt es weiter. Das beschleunigte Gründen ist Teil der "föderalen Modernisierungsagenda" für weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen, die Bund und Länder im Dezember beschlossen hatten. Gründer und Gründerinnen schaffte neue Arbeitsplätze, so Wirtschaftsminister Dirk Panter. "Der Staat darf sie nicht ausbremsen", sagte der SPD-Politiker.

Quelle: dpa

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