SachsenGrüne Kindertage: Was braucht eine Maus, um gut zu leben?

Grün steht nicht nur für eine Farbe im politischen Spektrum, auf jeden Fall aber für die Natur. In Leipzig können sich demnächst schon die Kleinen mit großen Fragen der Natur beschäftigen.
Leipzig (dpa/sn) - Die Grünen Kindertage im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig drehen sich in der kommenden Woche um "Tiere mit Rückgrat". So lautet das Motto der zweitägigen Veranstaltung am Dienstag und Mittwoch. Für Kinder im Vor- und Grundschulalter sind viele Aktionen rund um den Naturschutz geplant, teilte die Landesstiftung Natur und Umwelt als Veranstalter mit. "Wir möchten mit den Grünen Kindertagen die Kinder frühzeitig mit unserer heimischen Natur in Kontakt bringen. Nur wer die Natur kennt, die ihn umgibt, kann sie lieben lernen und sorgsam mit ihr umgehen", betonte Stiftungsdirektor Robert Clemen.
Auf einem "Naturerlebnismarkt" werden an beiden Tagen vielfältige Aktivitäten zum Experimentieren, Ausprobieren, Zuschauen, Basteln und Mitmachen angeboten. Auch das Bühnenprogramm mit Puppenspiel, Musik und kindgerechten Vorträgen greift das diesjährige Schwerpunktthema auf. "Die Kinder erhalten dabei Antworten auf Fragen wie: Was sind Wirbeltiere und welche gehören dazu? Wodurch unterscheidet sich Kaninchen und Hase? Welche Tiere legen Eier? Warum sind manche Tiere bedroht? Was braucht eine Maus, um gut zu leben - und was ist überhaupt eine Maus?", hieß es.
Die Grünen Kindertage werden seit 2005 in Leipzig durchgeführt und richten sich an Vorschulkinder und Schüler der Klassenstufen 1 und 2. Nach Angaben der Landesstiftung waren die Anmeldelisten auch in diesem Jahr schnell gefüllt – die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. An beiden Tagen werden zusammen etwa 400 Kinder erwartet.