SachsenKarl-May-Festtage feiern 33. Ausgabe mit neuen Höhepunkten

Goldschürfen, Bogenschießen und Pow-Wow-Klänge: Mit Shows, Mitmachaktionen und internationalen Gästen feiern die Karl-May-Festtage ihre 33. Ausgabe - mit neuen Ideen und vertrauten Höhepunkten.
Radebeul (dpa/sn) - Die Karl-May-Festtage in Radebeul laden Mitte Mai bereits zum 33. Mal zu einem Ausflug in die Fantasiewelt des Abenteuerschriftstellers. Das diesjährige Programm unter dem Motto "Fest im Sattel" verbinde bewährte Höhepunkte mit neuen, spannenden Akzenten, teilte die Stadt Radebeul als Veranstalterin mit.
Country-Nacht zum Auftakt
Vom 15. bis 17. Mai erwarten die Besucher im Lößnitzgrund laut Veranstaltern "ein besonderes Stück Abenteuergeschichte" bei Mitmachaktionen wie Bogenschießen oder Goldschürfen, der traditionellen Sternenreiterparade und mit indigenen Gästen aus Nordamerika. Den Auftakt macht am Freitag eine Country-Nacht in der Westernstadt "Little Tombstone".
Zu den Höhepunkten zählen die Auftritte des US-Künstlers Supaman mit einem Mix aus traditionellem Pow-Wow-Gesang und modernem Hip-Hop. An verschiedenen Spielorten werden Inszenierungen wie "Der Zeitungsjunge" und neue Szenen aus "Shatterhand" gezeigt. Auch in die Welt von Karl Mays Orient können Besucher eintauchen. Mitglieder der indigenen Völker Diné und Lakota geben Einblick in ihr Leben, ihre Bräuche und ihre Kultur.
Erinnerung an Karl May in Radebeul
Die Festtage erinnern an den Abenteuerschriftsteller Karl May (1842-1912) und seine Bücher. Er lebte von 1888 bis zu seinem Tod in Radebeul und verfasste dort wesentliche Teile seines Gesamtwerks. In seinem einstigen Wohnhaus Villa Shatterhand, das May 1895 kaufte, und der 1926 dazu gebauten Villa Bärenfett erinnert ein Museum daran. Es war 1928 von seiner Witwe Klara mit der bis heute erhalten gebliebenen Sammlung des Indianerfreundes Patty Frank eröffnet worden.