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SachsenKlepsch zum Dresden-Gedenken: Blick in die Zukunft richten

12.02.2026, 10:23 Uhr
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(Foto: Robert Michael/dpa)

Kulturministerin Klepsch blickt beim Gedenken an die Zerstörung Dresdens nicht nur auf die Vergangenheit. Die Stadt will sich erneut gegen eine politische Vereinnahmung durch Rechte zur Wehr setzen.

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) empfindet das Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg als Auftrag an künftige Generationen. "Der 13. Februar ist ein wichtiger Anlass, der Opfer des Krieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken und zugleich den Blick auf die Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu richten", erklärte die Ministerin am Vortag des Dresden-Gedenkens.

Menschenkette als Symbol für Frieden und Versöhnung

Dresden stehe beispielhaft für eine Stadt, deren Geschichte von tiefen Brüchen, aber auch von Wiederaufbau, kultureller Kraft und Zusammenhalt geprägt sei, betonte die Ministerin. Mit der Menschenkette und den vielen Gedenkveranstaltungen werde ein starkes Symbol für Demokratie, Frieden und gesellschaftliches Miteinander gesendet.

Dresden bei Luftangriffen im Februar 1945 schwer zerstört

Am Freitag begeht die sächsische Landeshauptstadt den 81. Jahrestag ihrer Bombardierung. Am 13. Februar und in den Tagen darauf war Dresden bei Luftangriffen britischer und US-amerikanischer Bomber schwer zerstört worden. Nach Untersuchungen einer Historikerkommission kamen bis zu 25.000 Menschen ums Leben. Rechtsextremisten sehen darin ein Kriegsverbrechen und versuchen die Schuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg zu relativieren.

Jedes Jahr bilden Bürger der Stadt an diesem Tag eine Menschenkette, um damit für Versöhnung zu werben und zugleich ein Zeichen gegen Krieg, Gewalt und Zerstörung zu setzen.

Quelle: dpa

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