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SachsenNeue Sonderausstellungen in der Energiefabrik geplant

13.01.2026, 17:47 Uhr
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Zwei neue Sonderausstellungen und erstmals Formate wie ein "Technik.Tag" : Die Energiefabrik Knappenrode setzt in diesem Jahr auf frische Ideen für mehr Besucher.

Hoyerswerda (dpa/sn) - Die Energiefabrik im ostsächsischen Knappenrode hat als Teil des Sächsischen Industriemuseums im vergangenen Jahr rund 23.000 Besucher angelockt. Das seien rund 4.000 mehr als im Jahr zuvor, teilte die Einrichtung mit. Dennoch lägen die Gästezahlen damit aber weiter unter denen von 2022 und 2023.

In diesem Jahr seien zwei Sonderausstellungen geplant. Ab dem 29. März werde die Schau "Industriegeschichten. Reportagen aus Museen, die keine waren" gezeigt. Der Fotograf David Brandt und die Kulturwissenschaftlerin Cornelia Munzinger-Brandt berichten dabei von ihren Begegnungen mit Menschen, welche die Transformation der sächsischen Industrie nach der Deutschen Einheit selbst erfahren und sie auf besondere Weise mitgestaltet haben.

Ab November soll dann mit "Der Kohlebaron Ignaz Petschek: Mensch, Jude, Unternehmer" ebenfalls dank Fördergeldern eine Eigenproduktion zu sehen sein. Zudem werden in diesem Jahr den Angaben nach auch neue Veranstaltungen angeboten, hieß es. So gebe es erstmals am 13. Juni einen "Technik.Tag" und am 10. Oktober das Format "Nachts im Museum".

Die Energiefabrik Knappenrode ist eine ehemalige Brikettfabrik im Lausitzer Seenland, die zu einem Museum umgebaut wurde und die Geschichte der Braunkohleförderung und -verarbeitung in der Region zeigt. Sie beherbergt unter anderem historische Maschinen und eine große Ofensammlung. Ab 2028 solle in einer neuen Ausstellung eine Auswahl aus der mehr als 800 Objekte umfassenden Ofensammlung wieder gezeigt werden.

Quelle: dpa

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