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SachsenRaupen-Alarm: Wie Experten Nester im Großen Garten entfernen

03.06.2026, 14:44 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Im Großen Garten in Dresden werden Nester des Eichenprozessionsspinners entfernt. Warum die Raupen nicht nur Bäumen, sondern auch Menschen gefährlich werden können.

Dresden (dpa/sn) - In der barocken Parkanlage Großer Garten in Dresden sind Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt worden. Mit der Beseitigung solle am Freitag begonnen werden, teilten die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen mit.

Demnach werden Mitarbeiter einer Spezialfirma mit Schutzausrüstung in die Bäume klettern und die Nester absaugen. "Bisher sind Nester an den Torhäusern, in der Nähe des Botanischen Gartens und des Carolaschlösschens entdeckt worden. Weitere Vorkommen des Eichenprozessionsspinners werden im ganzen Park erwartet", hieß es in einer Mitteilung.

Braun-gelb oder grau-schwarz

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich nach Einschätzung von Fachleuten in Sachsen immer weiter aus. Der Falter kann nicht nur ganze Bäume kahlfressen. Von seinen Raupen geht auch eine Gefahr für Menschen aus: Die Raupen der Schmetterlings-Art besitzen ab dem dritten Larvenstadium giftige Brennhaare, die bei Hautkontakt oder durch Einatmen zu allergischen Reaktionen wie Juckreiz, Ausschlag, Augenreizungen oder Atemnot führen können.

Die bis zu drei Zentimeter langen Raupen sind braun-gelb oder grau-schwarz. Ihre Nester sind runde Gespinste, die die Größe eines Fußballs erreichen können.

Quelle: dpa

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