SachsenSchneereicher Winter - aber trotzdem zu trocken

Frostig im Januar, mild Ende Februar - der Winter zeigte in Sachsen-Anhalt verschiedene Seiten. Wie der Deutsche Wetterdienst außerdem die Schneemengen und Sonnenstunden einschätzt.
Magdeburg/Offenbach (dpa/sn) - Der Winter hat Sachsen-Anhalt so häufig Schnee gebracht wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Es sei an rund 30 Tagen eine Schneedecke beobachtet worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer vorläufigen Bilanz mit. Damit sei es der schneereichste Winter seit 2012 gewesen.
Dennoch blieb die Niederschlagsmenge unter dem langjährigen Mittel. Rund 85 Liter pro Quadratmeter Niederschlag seien 29 Prozent weniger als üblich (119 Liter pro Quadratmeter).
Mehr Sonne in Sachsen-Anhalt als sonst
Die Durchschnittstemperatur betrug in den Wintermonaten 1,2 Grad - und lag damit über dem Klimamittel von 0,4 Grad. Der strengste Frost wurde am 12. Januar in Genthin mit minus 18,3 Grad Celsius registriert. Schließlich ging der Winter frühlingshaft zu Ende: Am 27. Februar wurden bis 19 Grad erwartet.
Außerdem war Sachsen-Anhalt im Winter 2025/26 ein sehr sonniges Bundesland: 205 Sonnenstunden waren laut DWD deutlich mehr als der Referenzwert von 145 Stunden.