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Thüringen Erstes Hotel in Erfurts neuer ICE-City eröffnet

Neues Hotel am Erfurter Hauptbahnhof. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Erfurt (dpa/th) - Die erste Millionen-Investition in Erfurts neuem Stadtteil ICE-City ist abgeschlossen. 16 Millionen Euro investierte die Prizeotel-Gruppe in ein neues Haus mit 208 Betten, das am Montag seine ersten Gäste empfing. "Wir sind in dieser Woche bereits ausgebucht", sagte ein Unternehmenssprecher. Vor allem Städtetouristen und Geschäftsreisende hätten Übernachtungen gebucht. Die Bauzeit für das Designhotel mit zwei Sternen plus habe rund 18 Monate betragen.

Nach Angaben der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) als Projektentwickler ist in der ICE-City, einem Quartier am Erfurter Hauptbahnhof, ein weiteres Hotel geplant. Es solle auch Tagungsmöglichkeiten bieten und im bis zu 50 Meter hohen sogenannten Tower West untergebracht werden. "Der Architektenwettbewerb läuft", sagte ein LEG-Sprecher. Erfurt will sich dank seiner guten Erreichbarkeit als ICE-Knoten stärker als Tagungs- und Kongressstandort profilieren.

So soll im Frühjahr 2020 mit dem Bau eines Messe-Hotels begonnen werden. Investor des Projekts direkt am Messegelände der Landeshauptstadt ist die Fibona AG aus Wiesbaden. Das Hotel soll zur Bundesgartenschau 2021 fertig sei. Nach eigenen Angaben soll für 16,5 Millionen Euro ein siebengeschossiges Haus mit 145 Gästezimmern und zusätzlichen Konferenzräumen entstehen.

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