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ThüringenGesundheitsbereich stabilisiert Thüringer Wirtschaft

28.05.2026, 12:21 Uhr
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Die Gesundheitswirtschaft ist eine Milliardenbrache in Thüringen. Welchen Anteil sie an der Wirtschaftsleistung des Freistaats hat.

Erfurt (dpa/th) - Thüringens Gesundheitswirtschaft spielt eine immer größere wirtschaftliche Rolle. Die Milliardenbrache hatte im vergangenen Jahr einen Anteil von 13,1 Prozent an der gesamten Wirtschaftsleistung im Freistaat und beschäftigte 145.500 Menschen, wie aus Zahlen des Statistischen Landesamtes in Erfurt hervorgeht. Im Bundesdurchschnitt lag ihr Anteil etwas niedriger, bei 12,5 Prozent.

Zudem wuchs die Gesundheitswirtschaft deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft in Thüringen. Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft stieg im vergangenen Jahr real um 2,1 Prozent, die der Gesamtwirtschaft nur um 0,2 Prozent.

Es handelt sich dabei um eine Querschnittsbranche, die medizinische Versorgung, Pflege, Gesundheitstourismus, Pharmaindustrie, Medizintechnik sowie Forschung und Digitalisierung umfasst. Nach Berechnungen erreichte ihre Bruttowertschöpfung im vergangenen Jahr in Thüringen einen Wert von 9,6 Milliarden Euro.

Quelle: dpa

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