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Thüringen Kipping: Linke hat offene Arme für "Aufstehen"-Bewegung

Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke. Foto: Bodo Schackow

(Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/ZB)

Gera (dpa/th) - Die Linke-Bundesvorsitzende Katja Kipping hat Offenheit ihrer Partei für Anhänger der Bewegung "Aufstehen" signalisiert. "Wir sind spätestens jetzt gut beraten, folgendes auszustrahlen: Wir haben offene Arme, und wir sind interessiert an der Zusammenarbeit mit allen, die gemeinsam mit uns - sei es als Mitglieder oder sei es in gemeinsamen Kampagnen - für soziale Gerechtigkeit sorgen wollen", sagte Kipping am Samstag während eines Parteitages der Thüringer Linken in Gera.

Lange Zeit sei unklar gewesen, ob "Aufstehen" eine eigene Partei werden würde. Unter anderem deshalb sei der Umgang mit der Bewegung schwierig gewesen. "Nun ist klar, dass "Aufstehen" sich eher auf die Arbeit in den regionalen Gruppen konzentriert", sagte Kipping. Sie betonte, dass Die Linke die Zusammenarbeit mit allen sozialen Kräften in Deutschland suche.

In der Vergangenheit wurde vor allem die Bundestagsfraktionsvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, aus den eigenen Reihen für ihr Engagement in der im September gestarteten Sammlungsbewegung "Aufstehen" kritisiert. Inzwischen hat Wagenknecht angekündigt, den Fraktionsvorsitz im Herbst abgeben zu wollen.

Kipping sagte in Gera, dass über einen Termin für Wahlen für den Fraktionsvorstand erst nach den Europawahlen Ende Mai entschieden werden soll.

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