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ThüringenRegen sorgt für etwas Entspannung an Thüringens Flüssen

22.08.2026, 11:16 Uhr
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Nach den Regenfällen entspannt sich die Lage an den Pegelständen an Thüringens Flüssen. Wie wirkt sich das Wetter auf das Grundwasser aus?

Jena (dpa/th) - Nach anhaltendem Niedrigwasser hat der Regen der vergangenen Tage für eine kurzfristige Entspannung bei den Thüringer Flüssen gesorgt. Wenn es zu den angekündigten Regenfällen in den kommenden Tagen kommt, werde sich diese Entwicklung weiter fortsetzen, sagte Nils Fröhlich, Sprecher des Landesumweltamts. So gebe es derzeit keinen Pegel mit einem extrem niedrigen Wasserstand.

Vor der Abkühlung und dem Niederschlag gab es im Zuge der langen Trockenheit und Hitze bei der überwiegenden Anzahl der Flüsse Niedrigwasser. An zwei Pegeln wurden die niedrigsten Stände jemals gemessen, wie der Sprecher erklärte - und zwar in Eisenach-Petersberg an der Hörsel sowie bei der Werra in Meiningen. Laut Niedrigwasserbericht der Behörde vom 12. August sind zuvor gar einige Gewässerabschnitte gänzlich trocken gefallen, etwa am Pegel Ingersleben/Apfelstädt.

Grundwasser weiter niedrig

Ob die Regenfälle der vergangenen Tage auch für Entspannung beim Grundwasser sorgen, lässt sich hingegen nicht sagen. Denn es dauert Wochen bis Monate, bis sich Veränderungen beim Grundwasser bemerkbar machen. So zeigt nach Angaben des Sprechers eine überwiegende Zahl der Grundwassermessstellen niedrige, sehr niedrige sowie extrem niedrige Stände an. Bei rund 150 der 461 Messstellen gebe es derzeit kein Niedrigwasser.

Grund für die Situation beim Grundwasser ist auch das vergangene Winterhalbjahr, das laut Sprecher sehr trocken war. Denn in dieser Zeit füllen sich die Grundwasserstände eigentlich vermehrt auf. Die derzeitige Situation sei in den vergangenen Jahren zunehmend zu beobachten.

Quelle: dpa

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