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ThüringenThüringer Industrie hat schweres Jahr hinter sich

13.03.2026, 13:54 Uhr
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Sowohl Umsätze als auch Auftragseingänge gingen zurück. Welche Branchen besonders betroffen waren - und wieso der Freistaat von einem positiven Bundestrend entkoppelt ist.

Erfurt (dpa/th) - Die Thüringer Industrie hat ein schwieriges Jahr 2025 hinter sich. Die Umsätze seien im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent zurückgegangen, bei den Auftragseingängen habe das Minus bei 2,6 Prozent betragen, teilte das Landesamt für Statistik mit. Besonders hart traf es den Statistikern zufolge unter anderem die Maschinenbauer und die Autobranche mit jeweils deutlich zweistelligen Umsatzeinbrüchen.

Aus Sicht der IHK Erfurt machte sich vor allem die Investitionsschwäche im Inland, als auch die schleppende Nachfrage aus dem Ausland im Maschinenbau als einem der wichtigsten Thüringer Industriezweige bemerkbar. Dazu seien Unsicherheiten mit der US-Zollpolitik gekommen. Auch die stark vertretenen Auto- und Zulieferunternehmen im Freistaat litten nach Einschätzung der Experten unter der allgemeinen Investitionsschwäche.

Besonders auffällig: Während die Industrie bundesweit zum Ende des Jahres 2025 deutlich mehr Aufträge verzeichnen konnte, ging es in Thüringen bei den Auftragseingängen bergab. Das hängt laut IHK damit zusammen, dass bundesweit zuletzt Großaufträge in der Rüstungsindustrie für Zuwächse gesorgt hätten. Thüringen mit seiner kleinteilig strukturierten Wirtschaft sei von diesem Trend weitgehend abgekoppelt.

Quelle: dpa

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