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ThüringenWarum drei Tonnen Sand im Kunsthaus verteilt sind

08.05.2026, 10:03 Uhr
Der-Sand-stammt-vom-Kieswerk-und-wurde-in-grossen-Saecken-geliefert

Beach-Volleyball-Feld, Strandbar, oder Spielplatz: Das sind Orte, an denen man Sand vermutet. In Erfurt aber bedecken gleich mehreren Tonnen den Kellerboden in einem Haus. Was es damit auf sich hat.

Erfurt (dpa/th) - Es ist ein Hingucker: Drei Tonnen Sand bedecken den Boden im Untergeschoss im Erfurter Kunsthaus. Denn für die Ausstellung "Inside Empire" (8. Mai bis 26. Juni) haben sich die Verantwortlichen ein besonderes Konzept überlegt. "Wenn wir eine Ausstellung konzipieren, dann soll es ein Gesamterlebnis werden", erklärte Kunsthaus-Leiterin Monique Förster vorab.

"Ein magischer Raum"

Zu den gezeigten Arbeiten passe eine natürliche Umgebung, deshalb sei die Wahl für die Präsentation der Werke auf Sand gefallen. "Es ist ein magischer Raum entstanden, der etwas von Stonehenge hat", so Förster. Die Ausstellung kombiniere etwa große, schwere Keramik-Objekte von Tine Günther im Untergeschoss mit farbenfrohen Bildern der Malerin Marie Aly.

Der Sand stamme vom Kieswerk und sei in großen Säcken geliefert worden. Der Abtransport nach Ende der Ausstellung dürfte "sportlich" werden, so Förster. Dann müssen die Sandsäcke nämlich hoch-, statt heruntergetragen werden.

Und was passiert dann mit dem Sand?

"Einige Kinder haben schon Interesse bekundet", sagte Förster. Größere Mengen würden dagegen an zwei Erfurter Kulturorte mit Freiluft-Flächen abgegeben werden. "So kann der Sand weitergenutzt werden", erklärte Förster.

Quelle: dpa

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