Surf and Turf 3 heiße Favoriten – die richtige Pfanne zum Braten

Ob Fisch, Fleisch oder Gemüse: Gebraten schmecken viele Lebensmittel besonders gut. Dafür ist eine hochwertige Pfanne unverzichtbar. Beschichtet oder nicht? Das kommt auf die eigenen Ansprüche an.
Grundsätzlich gibt es bei Pfannen drei verschiedene Arten: beschichtete Pfannen, gusseiserne Pfannen und Edelstahlpfannen. Wir stellen die Unterschiede vor und präsentieren die besten Produkte aus jeder Kategorie.
Beschichtete Pfannen fürs Braten mit wenig Öl
Beschichtete Pfannen bestehen aus einem Metallkern, meist Edelstahl oder Aluminium. Die Oberfläche ist beschichtet, in der Regel mit Teflon oder Keramik. Beide Materialien erfüllen den gleichen Zweck: Sie sorgen dafür, dass das Bratgut nicht an der Pfanne haftet. Mit modernen Beschichtungen ist es sogar möglich, fast komplett auf das Bratfett zu verzichten. Zudem gelingen dank der Beschichtung auch anspruchsvolle kulinarische Kreationen, ohne dass etwas in der Pfanne kleben bleibt.
Die Stiftung Warentest hat beschichtete Pfannen untersucht und die Bratpfanne von Gastrosus zum Testsieger gekürt. Wichtig war den Testern unter anderem, dass die Beschichtung haltbar ist und sich der Griff der Pfanne nicht übermäßig erhitzt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Gewicht der Pfanne, wobei das Modell von Gastrosus gut abschneidet: Mit über einem Kilogramm gibt es viel Masse, die Wärme aufnehmen und gleichmäßig an das Bratgut abgeben kann.
Geeignet für: alle Herdarten, insbesondere Induktion
Material: Edelstahl (beschichtet)
Besonderheiten: wärmeisolierter Griff
Beschichte Pfannen eignen sich für viele Arten von Gerichten. Gemüse, Fisch, Hähnchen und Tofu gelingen gleichermaßen gut. Auch bei Mehlspeisen profitieren Köche von der Anti-Haft-Beschichtung.
Tipp: Wer mit einer beschichteten Pfanne kocht, sollte immer darauf achten, nur weiche Wender und Zangen zu verwenden. Geeignete Materialien sind Holz und Kunststoff. Das schont die Beschichtung.
Gusseisen für die traditionsbewusste Köche
Traditionelle Pfannen aus Gusseisen sind aus verschiedenen Gründen besonders rustikal. Das zeigt sich schon an der Optik: Das Material wirkt robust und mit der Zeit entwickelt sich eine dunkle, fast schwarze Patina – charakteristisch und unverzichtbar für eine Gusseisen-Pfanne. Die Patina ist so etwas wie die natürliche Anti-Haft-Beschichtung, die erst mit der Zeit beim Braten verschiedener Gerichte entsteht. Um sie zu erhalten, sollte die Pfanne unter keinen Umständen mit Spülmittel behandelt werden. Auch Auskochen ist kontraproduktiv. Im Allgemeinen reicht es, die Pfanne nach dem Braten einfach auszuwischen.
Vor dem ersten Gebrauch werden Gusseisen-Pfannen eingebrannt. Sehr gut eignen sich dafür Kartoffelscheiben mit reichlich Öl. Manche Hersteller wie Lodge übernehmen das sogar für ihre Kunden. Die Pfanne mit guten 30 Zentimetern Durchmesser ist daher direkt einsatzbereit. Die fast vier Kilogramm Masse speichern Hitze besonders gut. Kunden sind von diesem Modell recht angetan. Bei über 1.600 Amazon-Bewertungen gab es im Durchschnitt 4,8 von fünf Sternen.
Geeignet für: alle Herdarten (hohes Gewicht – bei Ceranfeldern beachten)
Material: Eisen
Besonderheiten: vorgebrannt
Vorteil der Gusseisenpfannen: Sie können hoch erhitzt werden. Dabei gehen Köche so vor, dass zunächst die Pfanne Hitze aufnimmt und erst dann das Bratgut hinzugegeben wird. Dadurch bildet sich schnell eine appetitliche Kruste und Steaks bleiben saftig. Im Grunde lassen sich in ihr alle Arten von Bratgut garen. Bratkartoffeln sollen besonders gut gelingen. Um allerdings empfindliche Speisen wie Fisch zu braten, sollte zunächst eine gute Patina aufgebaut werden.
Edelstahlpfannen für elegantes Kochen
Edelstahl hat in der Gastronomie eine lange Tradition. Es ist ein unempfindliches Material, das leicht zu reinigen und dabei sehr hygienisch ist. Zudem haben Edelstahlpfannen eine elegante Optik. Sie zeigen ähnlich gute Eigenschaften wie Gusseisen-Pfannen, sind also für Gerichte aller Art geeignet, haben allerdings keine Beschichtung. Um ein Anbrennen der Speisen zu verhindern, wird zuvor Öl oder Schmalz in die Pfanne gegeben. Das Fett schützt das Material und sorgt für ein einheitliches Bratergebnis.
Durch das Material Edelstahl eignen sich die Pfannen zudem auch für Induktionsherde. Damit unterscheiden sie sich von Aluminiumpfannen, die mit Induktion nicht kompatibel sind. Eine beliebte Edelstahlpfanne stammt von WMF. Sie richtet sich an Profis und Hobbyköche gleichermaßen. Bei Amazon gibt es durchschnittlich 4,4 Sterne bei über 2.500 Bewertungen.
Geeignet für: alle Herdarten
Material: Edelstahl (blank)
Besonderheiten: backofenfest (ohne Kunststoff am Griff)
Fazit: Die passende Pfanne für Steak & Co. finden
Ob Gusseisen-Pfannen oder Pfannen mit Beschichtung besser sind, das entscheidet der persönliche Anspruch. Eine Anti-Haft-Beschichtung macht das Braten einfach, denn es bleibt so gut wie nichts am Boden kleben. Wer Steaks liebt, wählt die Gusseisen-Pfanne – sie lässt sich besonders hoch erhitzen – das verspricht eine schöne Bräune von Steaks und anderen Speisen. Edelstahlpfannen stammen aus dem Profi-Bereich und vereinen verschiedene Eigenschaften. In Bezug auf den Durchmesser spielt der eigene Bedarf eine Rolle. Für Familien sind Pfannen mit 28 bis 30 Zentimetern sinnvoll, Paare und Singles kommen auch mit weniger Bratfläche aus.
Tipp: In jedem Fall sollte die Pfanne nicht größer sein als die Kochplatte, das beansprucht das Material unnötig.


