Schluss mit 7-in-1-DuschgelFünf Pflege-Fehler, die Männer immer wieder machen

Zu viel, zu wenig oder einfach das Falsche: Viele Pflegefehler halten sich hartnäckig. Dabei lassen sie sich mit wenigen Handgriffen leicht vermeiden.
Während die Beauty-Welt für Frauen oft überladen wirkt, scheitern Männer teilweise bereits an den Basics. Dabei ist es kein Hexenwerk, einen gepflegten Auftritt hinzulegen. Und doch schleichen sich im Badezimmer oft Gewohnheiten ein, die der Haut eher schaden als nützen. Oft aus Gewohnheit, manchmal aus Unsicherheit, häufig aus Bequemlichkeit. Das Ergebnis zeigt sich nicht sofort, aber langfristig: trockene Haut, Irritationen oder ein ungepflegter Gesamteindruck. Ein Überblick über die häufigsten Pflege-Patzer – und wie Mann sie unkompliziert umgeht.
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Fehler eins: Das "Duschgel-für-alles"-Dilemma
Gesicht, Körper, Haare – und im Zweifel alles mit demselben Duschgel. Was praktisch klingt, ist für die Haut meist zu grob. Denn die darin enthaltenen Tenside sind darauf ausgelegt, hartnäckigen Schweiß am Körper zu entfernen. Doch die Gesichtshaut ist dünner und empfindlicher als die Haut am Körper und braucht mildere Formulierungen.
Besser: Ein separates, sanftes Gesichtsreinigungsprodukt. Marken wie Bulldog Skincare oder Nivea Men bieten einfache Cleanser, die speziell für Männerhaut entwickelt wurden – ohne großen Pflegeaufwand.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Fehler zwei: Rasur ohne Vorbereitung
Eine Rasur ohne Vorbereitung zählt zu den klassischen Pflegefehlern. Wird auf trockener oder nur mit Wasser benetzter Haut rasiert, reagiert sie häufig mit Rasurbrand, Rötungen oder eingewachsenen Haaren. Der Grund: Barthaare haben eine vergleichsweise drahtige Struktur und sollten vor dem Schnitt aufgeweicht werden.
Besser: Ein Rasierschaum oder -gel dient dabei nicht nur der Gleitfähigkeit, sondern bildet eine Schutzschicht zwischen Klinge und Haut. So gleitet die Rasierklinge laut Hersteller gleichmäßiger über die Haut, Irritationen werden reduziert.
Fehler drei: Pflege endet nach dem Rasieren
Nach der Rasur spannt die Haut, oft bleibt es dabei. Feuchtigkeitspflege wird übersprungen – ein klassischer Fehler. Rasieren strapaziert die Hautbarriere und kann sie anfälliger für Rötungen und Trockenheit machen.
Besser: Eine beruhigende Aftershave-Pflege oder ein leichtes Feuchtigkeitsfluid. Produkte mit Aloe Vera oder Panthenol sollen laut Herstellern helfen, die Haut schneller zu beruhigen und Feuchtigkeit zu speichern.
Fehler vier: Sonnenschutz wird unterschätzt
UV-A-Strahlen sind laut wissenschaftlichen Erkenntnissen für einen Großteil der Hautalterung verantwortlich, auch bei bewölktem Himmel. Trotzdem gilt Sonnencreme bei vielen Männern noch immer als reines Urlaubsthema. Gerade Gesicht, Nacken und Ohren bleiben oft ungeschützt.
Tipp: Wer klebrige Sonnencremes vermeiden möchte, kann eine Tagespflege mit integriertem Lichtschutzfaktor (LSF) nutzen. Anbieter wie La Roche-Posay oder Eucerin setzen auf leichte Texturen, die laut Hersteller nicht fetten und sich gut in die tägliche Routine integrieren lassen.
Fehler fünf: Die Hände werden vergessen
Während Gesicht und Haare meist die volle Aufmerksamkeit genießen, werden die Hände oft erst dann beachtet, wenn die Haut bereits trocken ist oder schmerzhafte Risse bildet. Dabei sind sie im Alltag extremen Belastungen ausgesetzt: Kälte, häufiges Händewaschen und Desinfektionsmittel entziehen der Haut Feuchtigkeit und wichtige Fette. Da die Haut am Handrücken zudem fast so dünn ist wie die der Augenpartie, altern Hände bei mangelnder Pflege besonders schnell.
Besser: Eine Handcreme griffbereit halten. Klassische Produkte wie von Neutrogena setzen laut Hersteller auf intensive Pflege ohne Film und lassen sich schnell zwischendurch auftragen.
Fazit: Weniger ist mehr – aber richtig
Ein gepflegtes Äußeres erfordert kein stundenlanges Stehen vor dem Spiegel, sondern schlichtweg die richtigen Handgriffe. Wer die aggressive All-in-one-Wäsche gegen gezielte Produkte tauscht und den Schutz vor UV-Strahlen sowie die Pflege der Hände zur Gewohnheit macht, investiert nachhaltig in die eigene Ausstrahlung.









