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10.000 Extra-Punkte StartbonusAmex Green Card im Check: Punkte sammeln zum kleinen Preis?

16.01.2026, 09:42 Uhr
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Die American Express Green Card als Einstiegslösung für Flugmeilen‑ und Punkteprogramme. (Foto: istockphoto.com / American Express)

Das Sammeln von Meilen spielt vor allem für Vielreisende eine Rolle, doch nicht jeder möchte dafür eine hochpreisige Kreditkarte nutzen. Die American Express Green Card stellt eine kostengünstigere Alternative dar.

Das Sammeln von Meilen über Kreditkarten ist für Vielreisende interessant. Umsätze für Flüge, Hotels oder Dienstreisen lassen sich in Prämienflüge, Upgrades oder andere Gegenleistungen umwandeln. Viele Karten mit Bonusprogrammen sind jedoch mit hohen laufenden Kosten verbunden. So verlangt die American Express Platinum Card etwa einen monatlichen Beitrag von 60 Euro. Wer diese Ausgaben vermeiden möchte, kann zur günstigeren American Express Green Card greifen. Die grüne Amex-Kreditkarte ermöglicht den Zugang zum Membership Rewards Programm zu vergleichsweise niedrigen Kosten und lässt sich bei ausreichendem Jahresumsatz ab dem zweiten Jahr beitragsfrei führen. Aktuell wird die Karte zusätzlich mit einem Willkommensbonus angeboten. Ein Überblick über Leistungen, Konditionen und Einsatzmöglichkeiten der Green Card.

American Express Green Card: Kosten und Leistungen

Die Green Card ist mit einer Monatsgebühr von fünf Euro deutlich günstiger als die American Express Gold Card (20 Euro pro Monat) oder Platinum Card (60 Euro pro Monat). Bei jährlicher Zahlungsweise lassen sich zudem noch mal fünf Euro sparen, sodass die Karte für 55 Euro ins eigene Portemonnaie wandert. Und: Wer innerhalb eines Jahres 9.000 Euro oder mehr mit der Karte umsetzt, erhält die Amex Green im Folgejahr kostenlos. Den Leistungsumfang hat American Express dafür voll aufs Punktesammeln fokussiert:

  • Kostenlose Teilnahme am Membership Rewards Programm

  • 10.000 Membership Rewards Punkte zum Start

  • Versicherungspaket inklusive (Reisekomfort, Verkehrsmittelunfall und Shopping)

  • Kontaktloses Bezahlen mit Apple Pay oder Google Pay

  • Verwaltung, Rabatte und Angebote per Amex-App

  • Ab 9.000 Euro Jahresumsatz im Folgejahr kostenlos

  • Eine Zusatzkarte kostenlos

Tipp: Aktuell gibt es die American Express Green Card für Neukunden mit einem Willkommensbonus von 10.000 Membership Rewards Punkten. Um sie zu erhalten, ist ein Mindestumsatz in Höhe von 2.000 Euro innerhalb der ersten sechs Monate erforderlich.

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greencard
American Express Green Card mit 10.000 Membership Rewards Punkten
55,00 € / Jahr

Hinweis: Die Konditionen können sich ändern. Sollte sich etwa die Jahresgebühr von der hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Im Vergleich zu Gold Card und Platinum Card gibt es mit der Green Card beispielsweise keine Status-Upgrades bei Hotels und jährliche Guthaben für Reise- oder Mietwagen-Buchungen. Nur bei der Platinum Card inklusive sind außerdem zwei Priority-Pässe, die Zugang zu über 1.550 Airport-Lounges weltweit ermöglichen. Mit der American Express Green Card gibt es den Priority Pass aber immerhin zum Vorteilspreis.

Wie funktioniert Meilensammeln mit der Amex Green Card?

Mit der Green Card lässt sich das Bonusprogramm in vollem Umfang nutzen. Für jeden Euro Umsatz mit der Kreditkarte schreibt American Express einen Punkt im Membership Rewards Programm gut. Die gesammelten Punkte können Karteninhaber dann in ein Vielfliegerprogramm wie das von British Airways, Qatar Airways oder Delta transferieren, um dort Flüge zu buchen. Und das kann sich lohnen: Wer sich etwas Zeit zum Recherchieren nimmt und beim Termin flexibel ist, erzielt hohe Gegenwerte. Bis zu fünf Cent je Punkt sind möglich.

Alternativ lassen sich mit den Punkten auch nachträglich Ausgaben begleichen oder Shopping-Gutscheine kaufen. Hier fallen die Gegenwerte in der Regel aber deutlich geringer aus.

Welche Nachteile hat eine American-Express-Kreditkarte?

Amex-Kreditkarten haben grundsätzlich vier Nachteile, die auch die American Express Green Card betreffen:

  • Akzeptanz: Im Vergleich zu Visa oder Mastercard lässt sich bei weniger Restaurants, Shops oder Dienstleistern mit einer Amex bezahlen.

  • Kosten für das Abheben von Bargeld: Hier verlangt American Express vier Prozent der Summe, mindestens jedoch fünf Euro.

  • Fremdwährungskosten: Für Transaktionen in fremden Währungen fällt eine Gebühr von zwei Prozent des Umsatzes an.

  • Versicherungsbedingungen: Karteninhaber müssen genau prüfen, wann und wofür die Versicherungen gelten. In der Regel muss etwa eine Reise oder Einkauf mit der Amex bezahlt worden sein, damit der Schutz greift.

Die Eurowings Premium Kreditkarte als clevere Alternative?

Wer eine Alternative zum Meilensammeln sucht, sollte einen Blick auf die Eurowings Premium Kreditkarte werfen.

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Eurowings-Premium-Kreditkarte
Eurowings Kreditkarte Premium
0,00 € (im ersten Jahr, anschließend 99,00 € / Jahr)

Die Karte ist im ersten Jahr kostenlos und danach mit 99 Euro etwas teurer als die Green Card, es entfallen dafür aber die Gebühren für Fremdwährungstransaktionen und das Bargeldabheben. Die wichtigsten Details auf einen Blick:

  • Miles & More Programm – Prämienmeilen bei rund 40 Airline-Partnern sammeln und einlösen

  • Priority Check-in und Sitzplatzreservierung – mehr Komfort bei Flugreisen

  • Keine Fremdwährungsgebühren und kostenloses Bargeldabheben im Ausland – ein echter Vorteil gegenüber der Amex Green Card

Fazit: Für wen eignet sich die Amex Green Card?

Mit der American Express Green Card können auch Reisefans Meilen sammeln, die sich keine teure Kreditkarte leisten wollen. Sie bietet zwar keinen Luxus wie Lounge-Zugang am Flughafen, Mietwagen-Guthaben oder Status-Upgrades in Hotels, aber das nötige Membership Rewards Programm ist inklusive. Allerdings gilt auch für die Green Card: Es ist empfehlenswert, zusätzlich eine Visa oder Mastercard im Portemonnaie zu haben. So lassen sich die Gebühren fürs Abheben von Bargeld oder Zahlungen in Fremdwährungen vermeiden.

Quelle: ntv.de