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Potenziale ausschöpfenSpeicher für Balkonkraftwerk im Test: Ecoflow überzeugt Experten

16.07.2025, 09:29 Uhr
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Wer das Maximum aus seinem Balkonkraftwerk herausholen möchte, sollte über die Anschaffung eines Solarspeichers nachdenken. (Foto: istockphoto.com)

Soll überschüssig produzierter Strom aus dem Balkonkraftwerk nicht ungenutzt ins öffentliche Netz abfließen, lohnt sich unter Umständen die Anschaffung eines Solarspeichers. Im Test konnte unter anderem der Ecoflow Stream Ultra die Experten überzeugen.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale kann ein Balkonkraftwerk durch selbsterzeugten Solarstrom mehrere hundert Euro im Jahr an Energiekosten sparen. Dieser Effekt lässt sich verstärken, wenn zur Anlage ein Solarspeicher gehört. An Tagen, an denen die Anlage besonders viel Strom erzeugt, kann er hier "zwischengelagert" werden und steht auch dann zur Verfügung, wenn keine Energie aus der Minisolar-Anlage kommt, etwa nachts. Doch welcher Solarspeicher ist der beste? Im Test des Fachmagazin Heise bekommt der EcoFlow Stream Ultra eine besondere Auszeichnung.

Beste Innovation: Ecoflow Stream Ultra

Der Solarspeicher von Ecoflow wurde von den Testern als "beste Innovation" ausgezeichnet. Lob gab es unter anderem für die vier verbauten Maximum Power Point Tracker (MPPT), die für die möglichst effiziente Ausnutzung der erzeugten Solarenergie zuständig sind, sowie für die Erweiterbarkeit auf bis zu zwölf Kilowattstunden. Bei Powerness gibt es den Ecoflow-Solarspeicher für knapp unter 800 Euro – für Selbstabholer sogar noch günstiger.

  • 1.920 Wattstunden Speicherkapazität

  • 6.000 Ladezyklen bis 70 Prozent Kapazität

  • Steuerung über App

  • 2.000-Watt-Solareingang

  • 800-Watt-Mikrowechselrichter

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Abstriche gab es von den Testern unter anderem dafür, dass einige Energiemanagement-Funktionen nur im Abo-Modell mit Zusatzkosten funktionieren. Die etwas günstigere Alternative ist der Ecoflow Stream AC. Dieser Speicher bietet zusätzlich die Möglichkeit, Geräte direkt über eine integrierte Steckdose mit Strom zu versorgen. Allerdings sind keine PV-Eingänge und kein Wechselrichter integriert, sodass es sich hier tatsächlich eher um einen reinen Speicher handelt, der ergänzend zu anderen Stream-Geräten am besten direkt im Haus neben einem Verbraucher aufgestellt wird. Der Stream Ultra wiederum stellt ein umfassenderes Energiespeicher-System dar und kann mit weiteren Stream-Geräten modular zusammenarbeiten – so lässt sich beispielsweise auch die 800-Watt-Limitierung umgehen.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Testsieger: Zendure Solarflow 800 Pro

Den Gesamtsieg im Test bei Heise konnte sich der Zendure Solarflow 800 Pro sichern. Wer einen dynamischen Stromtarif hat, kann hier vor allem von der Möglichkeit des bidirektionalen Ladens profitieren. So kann der Speicher auch mit Strom aus dem öffentlichen Netz gefüllt werden, wenn die Preise gerade niedrig sind. Abzüge gab es unter anderem für die unübersichtliche App und die Tatsache, dass die Nutzung in weiten Teilen noch von der Cloud abhängig ist.

  • 1.920 Wattstunden Speicherkapazität

  • Erweiterbar auf bis zu 11,5 kWh

  • Vier unabhängige MPPT-Eingänge (jeweils 660 Watt)

  • Bidirektionales Laden

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Die Kosten für diese stark getesteten Speicher zeigen bereits: Die Investition will gut überlegt sein. Zwar kann ein Speicher dazu beitragen, die Eigennutzungsquote des Solarstroms stark zu erhöhen und somit auch die Energierechnung zu drücken; wenn der produzierte Stromüberschuss aber eher gering ist, ist es ratsam, sich im Vorfeld zu überlegen, ob das in einem Verhältnis zum investierten Geld steht.

Quelle: ntv.de