Abenteuer im WaldDiese neun Dinge brauchen Sie zum "Bushcraften"

Bushcraften bedeutet, mit steinzeitlichen Methoden in der Natur handwerken, um möglichst einfach und lange dort zu leben. Diese neun Ausrüstungs-Gegenstände brauchen Einsteiger für die Tour abseits fester Wege. Alles zusammengepackt im Rucksack ist außerdem ein tolles Geschenk für Abenteurer.
Raus in die Natur und mit den eigenen Händen fürs Überleben sorgen: Becher schnitzen, Feuer machen, Unterkunft bauen. So funktioniert das Outdoor-Erlebnis Bushcraften, das durch Serien wie "Alone" oder "Seven vs. Wild" in Deutschland bekannt geworden ist. Anders als beim verwandten "Survival" geht es hierbei aber nicht ums Überleben unter Extrembedingungen. Bushcrafter wollen im Einklang mit der Natur und im besten Fall auch von ihr leben.
In geführten Kursen innerhalb einer Gruppe können Einsteiger die Techniken erlernen - inklusive Übernachten im Wald. Aber auch wenn es um teils uralte Techniken geht - beispielsweise beim Feuermachen - sollte man nicht ganz ohne modernes Equipment losziehen. Diese zehn Ausrüstungsgegenstände machen den Trip in die Wildnis zu einem gelungenen Abenteuer. Und zusammengepackt im Rucksack können sie zum individuellen Geschenk für Natur-Liebhaber werden.
1. Buch "Bushcraft 101 - Überleben in der Wildnis"
Für Einsteiger geeignet ist das Buch das US-amerikanischen Survival-Experten Dave Canterbury. Der ehemalige Soldat ist international bekannt geworden durch seine TV-Sendung "Das Survival-Duo: Zwei Männer, ein Ziel". In seinem Ratgeber gibt er Tipps für Touren in der Wildnis: Worauf muss man achten, um immer genug Wasser zu haben? Wie packe ich den Rucksack, damit er nicht zu schwer wird?
2. Taktischer Militärrucksack
Für das besondere Wildnis-Feeling ist ein farblicher unauffälliger Militärrucksack gut. Mit den vielen Schlaufen transportieren Soldaten die vielen Teile ihrer Ausrüstung. Diese Art von Rucksäcken bietet gegenüber herkömmlichen Modellen besonders robustes Material und viele Taschen und Fächer.
3. Schlafsack
In Deutschland ist das Übernachten im Wald nur an entsprechend ausgewiesenen Stellen möglich. Bei geführten Bushcrafting-Touren wie denen von Sepp Fischer in Bayern ist das aber mit im Programm. Ein Schlafsack sollte mit im Gepäck sein, auch wenn es Teil des Erlebnisses ist, einen Schlafplatz mit Ästen und Zweigen zu bereiten. Unnötige Unbequemlichkeiten sollte niemand erleiden, der geplant und ohne Not im Wald übernachtet. Je nach Jahreszeit sollte der Schlafsack dicker oder dünner sein und am schönsten in Grüntönen, um die Idylle nicht zu zerstören.
4. Tarp
Eingefleischte Bushcrafter würde niemals ohne losziehen: Eine wasserdichte und ultraleichte Campingplane kann bei Bushcrafting-Touren als Sitzgelegenheit oder Hängematte dienen. Bei Sonne, Wind und Regen wird das Tarp ruckzuck zum Unterschlupf.
5. Seil
Mit einem Seil kann aus dem Tarp schnell ein Zelt werden, indem es als Leine gespannt und die Plane darüber gehängt wird. Außerdem kann es zum Transport von schwereren Gegenständen genutzt werden, indem es um den Körper gebunden wird. Im -medizinischen Notfall kann es für Verbände genutzt werden.
6. Feste knöchelhohe Schuhe
Ohne robuste Schuhe mit griffigem Profil sollte niemand in unwegsames Gelände ziehen. Zu schnell ist der Knöchel umgeknickt, wenn es gilt, über Äste und Gestrüpp zu steigen oder gar durch einen Bachlauf zu gehen. Wasserdichte und atmungsaktive Wanderschuhe sind praktisch und geben Halt, wenn sie knöchelhoch sind, wie das Modell von Jack Wolfskin.
7. Strapazierfähige Hose
Eine dünne Wanderhose macht Bewegungen in der Natur besser mit als eine Hose aus festem Stoff wie Jeans. Außerdem trocknet sie nach Regen oder am Fluss wieder schnell. Das Material und die natürlichen Farben so einer Outdoor-Hose verzeihen alle Arten von Flecken. Die Wanderhose von The North Face hat extra dehnbares Material und ist wasserfest.
8. Sonnencreme
Wer sich länger im Freien aufhält, sollte die Haut gut vor Sonne schützen. Auch im Wald kommt noch einiges an UV-Strahlen durch. Und bei einem längeren Trip mit Rast an sonnigen Plätzen wie einem schönen Bach ist es wichtig, nochmal zwischendurch nachzucremen. Wasserfeste und leichte Sonnencremes ohne Fett, wie die auch für Allergiker geeigneten von Ladival, sind für Outdoor-Abenteurer sinnvoll.
9. Sonnenschutz-Hut
Im Sommer sollte zusätzlich ein Sonnenschutz-Hut mit auf Tour. Der schützt den Kopf vor allzu starker Hitze und Strahlung. Dabei ist es wichtig, dass der Hut leicht und atmungsaktiv ist. Außerdem ist es praktisch, wenn er schnell trocknet und am Kinn mit einem Band feststellbar ist, wie dieses Modell von Jack Wolfskin. So schützt er auch vor leichtem Regen.








