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Tagesgeld-Alternative im CheckConsorsbank erhöht Zinsen: Mehr Rendite mit Festgeld?

14.04.2026, 12:00 Uhr
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Bei der Consorsbank soll das Festgeldsparen wieder Spaß machen. (Foto: IMAGO / Zoonar)

Risikofreies Sparen wird zunehmend schwieriger, Tagesgeldzinsen befinden sich im Sinkflug. Die Consorsbank lockt nun mit erhöhten Zinssätzen fürs Festgeld. Eine lohnende Alternative?

Die Börsenkurse fahren dieser Tage Achterbahn, denn die geopolitische Lage ist unsicher. Wer finanzielle Risiken scheut, verspürt entsprechend wenig Lust, sein Erspartes in Aktien anzulegen. Risikofreie Alternativen sind indes rar, Tagesgeldzinsen lohnen sich oft nur noch im Rahmen temporärer Neukundenangebote. Wer sein Vermögen ohne Sorgen vor der Inflation bewahren möchte, landet daher früher oder später zwangsläufig beim Thema Festgeld. Das soll sich bei der Consorsbank jetzt wieder richtig lohnen.

Consorsbank: Bis zu 2,5 Prozent Zinsen aufs Festgeld

Der Gedanke, die finanziellen Reserven für einen längeren Zeitraum unerreichbar aus der Hand zu geben, klingt nicht verlockend, dafür bietet Festgeld eine sichere und fest planbare Rendite ohne Verlustrisiko. Die Consorsbank will die fixe Geldanlage nun mit erhöhten Zinssätzen interessanter machen. Für kurzfristig orientierte Kunden ändert sich zwar nichts, ab einer Festgeldanlage von zwei Jahren legen die Zinssätze aber kräftig zu. Der Überblick:

  • 2 Jahre: 2,00 statt 1,60 Prozent p. a. (pro Jahr)

  • 3 Jahre: 2,20 statt 1,80 Prozent p. a.

  • 4 Jahre 2,30 statt 2,00 Prozent p. a.

  • 5 Jahre 2,50 statt 2,20 Prozent p. a.

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Consorsbank Festgeldkonto
Bis zu 2,50 % Zinsen p. a

Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Consorsbank-Festgeld: Lohnend und sicher?

Wer sich mindestens zwei Jahre lang von seinem Geld trennen kann, wird mit diesem Angebot zwar nicht reich, kann aber zumindest die inflationsbedingte Entwertung des Vermögens, die aktuell bei rund 2,8 Prozent liegt, spürbar abfedern. Versteckte Kosten lauern bei diesem Angebot nicht. Das für die Festgeldanlage benötigte Depot mit Verrechnungskonto gibt es bei der Consorsbank zum Nulltarif. Dieses muss zuerst eröffnet werden, erst danach lässt sich das Festgeld beantragen.

Die Ein- und Auszahlung des Festgeldes samt Zinsen erfolgt über das Verrechnungskonto. Das Depot enthält automatisch auch ein kostenloses Tagesgeldkonto, das aktuell mit einem Aktionszins von 3,4 Prozent p.a. für drei Monate lockt. Die Mindestanlagesumme fürs Festgeld liegt bei 2.500 Euro. Die Einlagen sind dem Anbieter zufolge bis zu einem Wert von 100.000 Euro abgesichert.

Für langfristige Anlagen top

Zwar unterliegt die Consorsbank der französischen Einlagensicherung und die Staatsbonität Frankreichs ist mit einer Einstufung von A+ etwas niedriger als jene der Bundesrepublik Deutschland mit AAA. Ein wirklicher Grund zur Sorge sollte das bei einem so etablierten Geldhaus aber nicht sein. Halbwegs spannend ist Angebot angesichts der hohen Inflationsrate indes erst ab einem Anlagehorizont von fünf Jahren. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, streicht ohne Aufwand und Risiko eine ordentliche Rendite ein.

  • Bis zu 2,50 Prozent Zinsen p. a.

  • Anlagesummen zwischen 2.500 und 1 Million Euro

  • Kostenlose Kontoführung

  • Auf Wunsch automatische Verlängerung

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Consorsbank Festgeldkonto
Bis zu 2,50 % Zinsen p. a

Alternative: 2,5 Prozent aufs Tagesgeld bei BforBank

Wer sein Geld nur kurze Zeit anlegen will, profitiert von den erhöhten Festgeldzinsen der Consorsbank nicht. Für sechs Monate gibt es weiterhin nur 1,60 Prozent pro Jahr, für zwölf Monate unverändert 2,00 Prozent – immerhin so viel wie bei der Anlage über zwei Jahre, aber dennoch nicht berauschend. In diesem Fall könnte sich ein Angebot der BforBank mehr lohnen. Die zahlt aktuell zwölf Monate lang 2,5 Prozent Zinsen p. a. aufs Tagesgeld. Hier bleibt das Ersparte also jederzeit erreichbar.

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BforBank-Basic
Tagesgeldzinsen bei der BforBank
2,5 Prozent p. a. für 12 Monate (bis 300.000 Euro)

Auch dieses Angebot ist mit keinerlei Kosten verbunden und gilt bereits ab einer Einlage von zehn Euro. Der Höchstbetrag ist auf 300.000 Euro begrenzt, allerdings sind nur 100.000 Euro von der Einlagensicherung geschützt. Die unterliegt ebenfalls dem französischen Staat. Einziger Knackpunkt: Die BforBank zahlt Zinsen brutto aus, Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer müssen Sparer selbstständig über die Steuererklärung abführen. Ansonsten ein starkes Zinsangebot für kurzfristig Orientierte.

Quelle: ntv.de