Unbedingt vermeiden!Das ist der größte Fehler beim Kauf einer Solaranlage

Wer eine Solaranlage auf dem Dach installiert, der möchte, dass sich die Investition möglichst schnell bezahlt macht. Doch das kann auch schiefgehen, wenn beim Kauf ein entscheidender Punkt außer Acht gelassen wird. Wir verraten, welcher das ist.
Egal ob die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen oder der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund steht – während die Gründe für den Kauf einer Solaranlage durchaus unterschiedlich sein können, ist eines sicher: Es muss erstmal eine Stange Geld investiert werden, um langfristig sparen zu können. Daher will der Kauf einer solchen Anlage gut durchdacht sein, denn jeder Fehler könnte unnötig Geld verbrennen. Vor allem ein Punkt ist ganz entscheidend dafür, wie rentabel die Investition später einmal sein wird.
Fehler beim Kauf einer Solaranlage: Schlechte Planung
Es mag banal klingen, aber eine vernünftige Planung ist das A und O, wenn es um die Investition in eine Solaranlage geht. Wer sich PV-Technik ohne fachmännische Beratung aufs Dach setzt, kann zahlreiche Fehler begehen – mit fatalen Folgen für die Rentabilität. Eine zu kleine Anlage schafft es nicht, den Strombedarf zu decken, sodass weiterhin teurer Strom vom Netzbetreiber bezogen werden muss. Eine zu große Anlage wiederum geht mit unnötig hohen Anschaffungskosten einher, die sich Hausbesitzer besser sparen können.
Auch der Wechselrichter will passend dimensioniert sein, ebenso sind die Ausrichtung der Module und das Platzangebot auf dem Dach entscheidend. Eine professionelle PV-Beratung hat all das im Kopf, und noch mehr – von Verschattungsrisiken bis zur Größe eines Solarspeichers. Unser Tipp: eine unverbindliche Beratung von Enpal. Mit wenigen Klicks lassen sich online die Details zu seinem Eigenheim angeben. Im Anschluss meldet sich das Fachpersonal mit einem kostenlosen Festpreisangebot.
Weitere Fehler beim Solaranlagen-Kauf
Zur Planung gehören nicht nur die Größe und Ausrichtung der Anlage, sondern auch die mittel- und langfristige Kostenberechnung. Hier besteht die Gefahr, sich nur auf die Anschaffungskosten zu beschränken. Allerdings gehören zu den Kosten einer Solaranlage auch die für Installation, Wartung und ggf. notwendige Reparaturen. In die Kosten-Nutzen-Analyse einfließen sollten zudem mögliche Fördermöglichkeiten, die zu erwartenden Einspeisevergütungen oder sogar Erlöse via Direktvermarktung des eigenen Stroms.
Ebenfalls essenziell ist die Überlegung, die Anlage direkt mit einem Batteriespeicher zu ergänzen. Dadurch steigen zwar die Anschaffungskosten, allerdings erhöht es auch die Eigenverbrauchsquote des Solarstroms. Auch dieser Aspekt wird bei einer professionellen Photovoltaikberatung von Anbietern wie Enpal natürlich mitgedacht. Wer bereits eine PV-Anlage auf dem Dach hat, aber noch keinen Batteriespeicher, der kann auch selbst aktiv werden. Bei Amazon gibt es den gut fünf Kilowattstunden fassenden Solarspeicher Marstek Venus E schon für 1.265 Euro – das Modell kann sogar auf über 20 Kilowattstunden (kWh) erweitert werden.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Die Alternative zur Solaranlage: Balkonkraftwerk
Ist eine Solaranlage finanziell nicht drin, besteht die Möglichkeit, über ein Balkonkraftwerk eigene Solarenergie zu erzeugen und so die Stromrechnung zu drücken. Neben den deutlich geringeren Anschaffungskosten ist ein Vorteil, dass auch Mieter sie ohne Probleme installieren können – dazu braucht es in der Regel kein Einverständnis des Vermieters.
Außerdem lassen sich die Anlagen einfach am Balkongitter, auf der Terrasse oder einem Flachdach montieren, auch die Anmeldung klappt simpel ohne Hilfe eines Fachbetriebs. Der Anbieter Kleines Kraftwerk bietet auf sein Komplett-Set XL Quattro mit vier 500-Watt-Modulen aktuell 46 Prozent Rabatt plus kostenlosen Speditionsversand.
4 bifaziale 500-Watt-Module
Hoymiles: 800-Watt-Wechselrichter HMS-800W-2T
Halterungen für Flachdach/Terrasse/Garten inklusive
Anschlussleitung nach Wahl (Schuko oder Wieland), 3 Solar-Verlängerungskabel
Deutsche Montageanleitung
Fazit: Wer gut plant, senkt das Risiko massiv
Egal, ob die Entscheidung am Ende auf eine große Solaranlage auf dem Dach mit bzw. ohne Speicher oder auf ein kleineres Balkonkraftwerk fällt – eine sorgfältige Planung des PV-Vorhabens bleibt entscheidend. Nur wer Standort, Ausrichtung, Leistungsfähigkeit und mögliche Förderungen gründlich abwägt, holt das Maximum aus der Investition in die eigene nachhaltige Stromproduktion heraus – und kann langfristig von einer effizienten und rentablen Energiegewinnung profitieren.
