Technik für den StudienalltagLaptops fürs Studium im Check: Darauf kommt es an!

Im Studium zählen Zuverlässigkeit, Mobilität und Ausdauer. Der Überblick zeigt, welche Kriterien wichtig sind und welche Laptops sowie Alternativen besonders überzeugen.
Im Studium kommt es auf ein Gerät an, das sowohl mobil als auch leistungsstark ist. Laptops müssen Vorlesungen, Recherchen und Hausarbeiten gleichermaßen bewältigen, Tablets bieten zusätzliche Flexibilität. Entscheidend sind dabei Akkulaufzeit, Displayqualität und Verarbeitung. Der Überblick zeigt aktuelle Geräte, die sich besonders für den Studienalltag eignen, und erläutert ihre Stärken sowie mögliche Schwächen.
Convertible mit KI-Extras: Samsung Galaxy Book5 Pro 360
Wer im Studium maximale Flexibilität sucht, bekommt mit dem Galaxy Book5 Pro 360 ein leistungsstarkes 2-in-1-Gerät. Das Convertible lässt sich dank 360-Grad-Scharnier sowohl klassisch als Laptop als auch im Tablet-Modus nutzen – praktisch für handschriftliche Notizen, Skizzen oder Präsentationen. Angetrieben wird das Modell von einem Intel Core Ultra 7 Prozessor, der genügend Leistung für Office-Aufgaben, Recherche, Multimedia und auch anspruchsvollere Anwendungen liefert. Hinzu kommen Copilot+-Funktionen und ein großes, kontraststarkes AMOLED-Display.
Intel Core Ultra 7 256V Prozessor
Großes AMOLED-Touchdisplay (16 Zoll)
16 GB Arbeitsspeicher
512 GB SSD
Intel Arc Grafik
360-Grad-Convertible, inklusive Stiftunterstützung
Windows 11 Home
Das Galaxy Book5 Pro 360 punktet vor allem mit Vielseitigkeit, starker Ausstattung und hochwertigem Display. Durch das große 16-Zoll-Format fällt es allerdings weniger kompakt aus als klassische Ultrabooks – wer täglich viel unterwegs ist, sollte Gewicht und Größe bedenken. Auch die SSD könnte für manche Studierende größer ausfallen, reicht für typische Uni-Anwendungen aber in der Regel aus.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Allrounder mit OLED-Display: Asus Zenbook A14 (UX3407QA)
Ein schlankes Allround-Notebooks ist das Zenbook A14. In der Variante UX3407AQ setzt Hersteller Asus auf einen Snapdragon-Prozessor, der im Vergleich zu sonst üblichen Chips von Intel oder AMD eine längere Akkulaufzeit verspricht. Die soll laut Datenblatt bis zu 22 Stunden betragen.
Effizenter Prozessor (Qualcomm Snapdragon X X1-26-100)
OLED-Display (14 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel)
16 GB Arbeitsspeicher
1.000 GB SSD
Viele Anschlüsse (2x USB-C 4.0, USB-A 3.2, HDMI 2.1, 3,5-mm-Klinke)
Akku: 70 Wh
Kleiner Nachteil: Die Chip-Architektur funktioniert nicht mit jeder Software problemlos – gerade bei Spezialsoftware sollte die Kompatibilität vorher überprüft werden. Übliche Office- und Internetanwendungen, Foto- und Videobearbeitung absolviert der Prozessor laut Tests aber mit Bravour und bietet mehr als genug Leistung für den täglichen Uni-Besuch. Dazu kann im Test der Computer Bild besonders das Display überzeugen. Das OLED-Panel mit Full-HD-Auflösung punktet dabei laut den Testern mit hohen Kontrasten, tiefem Schwarz und starken Farben.
Notebook fürs Studium: Diese Aspekte sind wichtig
Akkulaufzeit: Ein großer Akku ist entscheidend für lange Uni-Tage ohne Steckdose, zum Beispiel in Vorlesungen, Seminaren und Bibliotheken.
Gewicht und Mobilität: Ein leichtes, kompaktes Gerät ist einfacher zu transportieren und passt in jeden Rucksack.
Leistung und Zuverlässigkeit: Der Laptop sollte genug Leistung für typische Anwendungen wie Office-Programme, Web-Recherche und Präsentationen bieten. Wird Spezialsoftware (beispielsweise für Technik- oder Designstudiengänge) nötig, sollten die Systemanforderungen geprüft werden.
Robuste Verarbeitung: Eine stabile Bauweise schützt vor Schäden im Unialltag, zum Beispiel beim Transport oder versehentlichem Anstoßen.
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Studierende haben oft ein begrenztes Budget, daher sollte der Laptop nicht nur leistungsfähig, sondern auch bezahlbar sein und eine lange Lebensdauer bieten.
Nicht nur für Designer und Apple-Fans: Apple MacBook Air (2025)
Dank seiner kompakten Maße passt die kleinste und mit 1,29 Kilogramm leichteste MacBook-Variante spielend in fast jede Tasche. Der effiziente M4-Chip stellt dabei auch in der leicht gedrosselten Variante ordentlich Rechenleistung bereit. Dazu überzeugt der Preis: Das neueste MacBook Air gibt es jetzt nämlich regelmäßig schon für unter 1.000 Euro.
Stark und effizient: Apple M4-Prozessor
Scharfes 13-Zoll Retina-Display (2.560 x 1.664 Pixel)
Sehr kompakt und leicht (1,24 kg / 21,5 x 30,4 x 1,1 cm)
16 GB Arbeitsspeicher
256 GB SSD
Akku: 53,8 Wh
Die Computer Bild attestiert dem kleinsten MacBook im Test ein "hohes" Arbeitstempo, zudem wird das gute Display gelobt. Nachteil: Die Anschlüsse sind etwas spärlich, für HDMI (Beamer) ist ein separat erhältlicher Adapter Pflicht. Dazu sind externe Speichermedien zu empfehlen, denn die verbaute SSD ist mit 256 Gigabyte doch recht klein.
2-in-1-Laptop fürs Studium: HP OmniBook 5 Flip 14
Als sogenanntes Convertible können Studis das HP OmniBook 5 Flip 14 sowohl als klassischen Laptop als auch als Tablet verwenden – ein großer Vorteil für die flexible Anwendung zwischen Uni, Bib und Freizeit. Das 14‑Zoll‑Touchdisplay lässt sich dank 360‑Grad‑Scharnier komplett umklappen. Mit einem Intel-Core-i5‑Prozessor, 16 Gigabyte RAM und einer 512 Gigabyte SSD bietet das Gerät genügend Leistung für typische Uni‑Aufgaben.
Mittelklasse-Prozessor: Intel Core i5-1334U
14-Zoll Display mit 2K-Auflösung (1.920 × 1.200 Pixel)
Convertible: Display lässt sich umklappen für Tablet-Modus
16 GB Arbeitsspeicher
512 GB SSD
Akku: laut Hersteller bis zu 21,5 Stunden
Das OmniBook 5 Flip 14 kommt zusätzlich mit vielen Anschlüssen, einer Kamera mit Geräuschunterdrückung und bis zu 21,5 Stunden Akkulaufzeit. Damit eignet es sich auch ideal für Präsentationen und Online-Vorlesungen. Ein Wermutstropfen: Mit 1,6 Kilogramm ist das Convertible das schwerste Notebook in unserer Liste. Für den Preis von aktuell knapp 650 Euro bietet es insgesamt ein rundes Gesamtpaket.
Leichte Alternative fürs Studium: Samsung Galaxy Tab S10 FE Wi-Fi
Nicht jeder braucht im Studium zwingend einen Laptop. Wer vor allem lesen, mitschreiben, recherchieren oder Skripte annotieren möchte, findet im Galaxy Tab S10 FE eine schlanke Tablet-Alternative. Das 10,9-Zoll-Display bietet ausreichend Platz für PDFs und Notizen, während das geringe Gewicht den mobilen Einsatz erleichtert. Mit optionalem Tastatur-Cover und S-Pen lässt sich das Tablet auch produktiv einsetzen.
Tablet mit 10,9-Zoll-Display
128 GB interner Speicher (erweiterbar per microSD)
S-Pen-Unterstützung für handschriftliche Notizen
Lange Akkulaufzeit
Kompaktes, leichtes Design
Wi-Fi-Variante
Als Ersatz für einen vollwertigen Laptop eignet sich das Galaxy Tab S10 FE nur eingeschränkt – vor allem bei längeren Schreibarbeiten oder spezieller Software. Für Vorlesungen, digitale Mitschriften und den Alltag auf dem Campus ist es jedoch eine flexible und leichte Lösung, insbesondere für Studierende, die bewusst auf ein klassisches Notebook verzichten möchten.
Fazit: Ein Notebook für die Uni muss nicht unbedingt teuer sein
Der Vergleich zeigt: Ein brauchbares Notebook für Studium und Ausbildung muss wirklich keine Unsummen kosten. Wer auf Gaming-Power verzichtet und beim Display Kompromisse eingeht, findet durchaus solide Geräte zu fairen Preisen. Auch Tablets oder Convertibles eignen sich prima für den Alltag in der Uni. Für anspruchsvollere Software oder spezielle Anforderungen sind Modelle ab 1.000 Euro eine gute Wahl, etwa von Samsung, Asus oder Apple.

