FlugsicherheitDrohnen: Diese Funktionen und Regeln sind wichtig

Ein leises Summen in der Luft deutet nicht selten auf eine Drohne hin. Als kleiner Zeitvertreib oder für hochauflösende Bildaufnahmen – die Flugobjekte sind für Hobbypiloten und Profis gleichermaßen interessant. Doch worauf gilt es, beim Kauf zu achten. Und wie bleibt man danach rechtlich auf der sicheren Seite?
Drohnen sind immer häufiger am Himmel zu sehen. Immer mehr Modelle kommen auf den – mittlerweile recht unübersichtlichen – Markt. Für alle, die lediglich nach einer kleinen Spielerei suchen, sind einfache Drohnen ohne Kamera eine interessante Option. Soll das Gerät aber Bilder oder Videos aufnehmen, achten Käufer auf die Qualität der Kamera: Hochwertige Produkte lösen in UHD auf.
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Akkulaufzeit: Hier ist die Spanne sehr groß. Einige Modelle halten nur ein paar Minuten durch, andere hingegen rund 30 Minuten.
Geschwindigkeit: Eine langsame Drohne legt mit einer Akkuladung eine kürzere Strecke zurück als ein Modell, das schneller unterwegs ist.
Reichweite: Ergibt sich aus der Akkulaufzeit und der Geschwindigkeit. Einige Drohnen schaffen es auf zehn Kilometer oder sogar mehr. Das macht sich aber oftmals auch im Preis bemerkbar.
Anzahl der Rotoren: Sie ist ausschlaggebend für die Flugeigenschaften der Drohne. Bei einer Single-Rotor-Drohne beispielsweise sorgt ein Rotor für die Flughöhe und ein weiterer am Heck für eine kontrollierte Flugbahn. Diese Modelle legen auch längere Strecken schnell zurück. Octacopter mit acht Rotoren zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Stabilität während des Flugs und auch während der Landung aus und ermöglichen zahlreiche Flugmanöver. Am beliebtesten sind allerdings Quadrocopter. Ausgestattet mit vier Rotoren lassen sie sich leicht steuern und fliegen stabil.
First-Class-Modell: Drohne DJI Mini 2 Fly More Combo
Eine Drohne, die mit einer langen Akkulaufzeit, einer hohen Reichweite und guter Bildauflösung überzeugt, ist die DJI Mini 2. Sie ist der praktische Begleiter für alle, die außergewöhnliche (Urlaubs-)Bilder schießen möchten.
Etwa handgroß hat sie in nahezu jeder Tasche Platz. Für Schnappschüsse der besonderen Art fliegt die Mini-Drohne bis zu 4.000 Meter in die Höhe und schafft es auch bei Wind bis zur Stufe fünf, scharfe Bilder aufzunehmen. In der DJI-Fly-App überarbeiten Drohnen-Piloten ihre Bilder mit Filtern oder unterlegen Videos mit Soundtracks.
Akkulaufzeit: 31 Minuten
Reichweite: 10.000 Meter
Rotorenanzahl: 4 – ultraleichter und faltbarer Drohnen-Quadrocopter
Kamera: 4K HD
Die Drohne für Einsteiger: Quadrocopter Holy Stone – HS120D
Hobby-Drohnenpiloten bereiten auch preisgünstigere Modelle Freude. Im Drohnentest von Chip sicherte sich der Quadrocopter Holy Stone – HS120D den ersten Platz. Dank automatisierter Flugmodi sowie Starts und Landungen eignet er sich für alle Neulinge in der Drohnenwelt, die erst einmal etwas Übung benötigen. Die Drohne verfügt über eine Kamera mit neigbarem Kopf, die auch Weitwinkelaufnahmen ermöglicht. Steuern lässt sie sich mit dem mitgelieferten Controller oder dem Smartphone. Wer die dazugehörige App installiert, kann währenddessen Live-Bilder betrachten.
Akkulaufzeit: 16 Minuten
Reichweite: 300 Meter
Rotorenanzahl: 4
Kamera: 2K HD
Für begeisterte Hobbyfotografen und Profis: Air 2S Fly More Combo Drohne von DJI
Eine Kamera, die gestochen scharfe Bilder schießt, ist das wichtigste Kriterium? Dann ist die DJI Air 2S Fly More Combo eine Überlegung wert. Die autonome Funktion MasterShots ermöglicht es dem Drohnenpiloten, überall mit nur einem Klick besondere Momente einzufangen.
Dank Focus Track ist die Drohne in der Lage, das entsprechende Motiv zu umkreisen oder es zu verfolgen. Dabei kann sie Hindernissen auch bei hoher Geschwindigkeit aktiv ausweichen, denn das Luftfahrgerät nimmt dessen Umgebung in alle vier Richtungen wahr. Die integrierte Kamera fängt bis zu eine Milliarde Farben ein und bietet so auch bei schlechten Wetterverhältnissen lebendige Bilder.
Akkulaufzeit: 31 Minuten
Reichweite: 8.000 Meter
Rotorenanzahl: 4
Kamera: 5,4K HD
Wichtige Hinweise zur Nutzung von Drohnen
Für Drohnenhalter wird aus dem Spaß schnell ernst, wenn sie sich nicht an gewisse Vorgaben halten, die wir an dieser Stelle kurz anreißen. Der erste Schritt nach dem Kauf ist das Abschließen einer Haftpflichtversicherung, beispielsweise eine Privathaftpflichtversicherung mit Drohnenschutz.
Besitzer von Drohnen mit Kameras registrieren sich beim Luftfahrt-Bundesamt und bringen die erhaltene e-ID auf der Drohne an. Außerdem wahren die Piloten unbedingt die Privatsphäre anderer Personen. Das Filmen oder Fotografieren ist nur mit deren Einverständnis gestattet, andernfalls liegt ein Verstoß gegen die geltende Datenschutzverordnung vor.
Übrigens: Nur wer mindestens 16 Jahre alt ist, darf eine Drohne fliegen. Jüngere Drohnenpiloten steuern lediglich leichte Modelle mit einem Abfluggewicht von unter 250 Gramm ohne Kamera und ohne Sensoren, die persönliche Daten erfassen.
Fazit: Die passende Drohne für Einsteiger und Profis
Für die einen sind sie kleine Spielereien, für die anderen sogar ein Arbeitsmittel. Immer mehr Drohnen fliegen durch die Luft und nehmen teilweise gestochen scharfe Bilder auf. Das gilt vor allem für die Air 2S Fly More Combo von DJIs. Sie schießt hochauflösende Bilder in bis zu einer Milliarde Farben und verfolgt und umkreist ihr Motiv für das perfekte Bild.
Die größte Reichweite hingegen bietet die DJI Mini 2. Mit ihrer kompakten Größe macht sie ihrem Namen alle Ehre. Wer auf Reisen Bilder der besonderen Art schießen möchte, ist mit diesem Leichtgewicht, das auch in kleine Taschen passt, gut beraten. Einsteiger profitieren vor allem von Drohnen mit automatisierten Flugmodi wie dem Quadrocopter Holy Stone – HS120D. Mit diesem leicht zu bedienenden Modell haben neue Drohnenpiloten einen guten Start und nehmen dank neigbarem Kamerakopf auch Weitwinkelbilder auf.

