Shopping & Service

Fensterputz-Roboter im TestStreifenfrei ohne Stress? Das sind die besten automatischen Fensterreiniger

21.04.2026, 15:55 Uhr
Fensterputz-Roboter-Mamibot
Fensterputzen ohne Arbeit und auf Knopfdruck. Aber wie sauber erledigen die Wischroboter ihre Arbeit? (Foto: ntv)

Fensterputz-Roboter sollen uns das meist ungeliebte Fensterputzen abnehmen. Besonders bei großen Fensterflächen ein interessanter Ausblick. Aber wie gut schaffen die Geräte das? Das Computermagazin c´t hat sechs aktuelle Geräte zwischen 80 und 420 Euro getestet.

Automatische Fensterwischer saugen sich per Unterdruckgebläse an Fensterscheiben fest. Motorisierte Bürsten, rotierende Pads oder Mikrofasertücher erledigen dann die Putzarbeit. Die so automatisierte Reinigung soll Zeit und körperliche Anstrengung sparen, insbesondere bei großen Fensterflächen. Aber nicht alle Geräte haben im Test des Experten Urs Mansmann gleichermaßen überzeugt.

Das sind die Fensterputz-Roboter aus dem Test

So wurden die Fensterputz-Roboter getestet

Im Test für c´t überprüft Urs Mansmann, wie lange die Bots für die zu reinigende Scheibe benötigen und wie gründlich sie von starken Verschmutzungen gereinigt ist. Weitere Kriterien:

  • Geräuschpegel

  • Bedienung

  • Verarbeitung

  • Ausstattung

Fazit zum Test der Fensterputz-Roboter

Die Fensterputz-Roboter reinigen insgesamt gut und sind einfach zu bedienen. Besonders überzeugt hat im Test der mittelpreisige Mamibot iGlassbot W120-DP*. Die Roboter mit runden Köpfen wie der Tosima W3* reinigen etwas kraftvoller, kommen aber nicht in Ecken.

Testsieger: Fensterputz-Roboter Mamibot iGlassbot W120-DP

Am überzeugendsten von allen getesteten Geräten schneidet der Mamibot Fensterreiniger ab, er ist zudem das leiseste Gerät. Er arbeitet "ordentlich", schnell und gründlich, so Mansmann. Das Gerät ist zudem auch in Sachen Preis-Leistung das beste im Test.

Anzeige
Mamibot Fensterroboter
Mamibot W120-T Fensterroboter Automatischer Fensterputzer-Sauger black iGlassbot
139,99 Euro

Schnell und gut: Fensterputz-Roboter Ecovax Winbot W2 Pro Omni

Schnell, leise, gründlich und leicht zu bedienen ist im Test auch der Ecovax. "Ein sehr gutes Gerät", laut Tester. Zwar auch das teuerste Modell im Test, aber dafür punktet es mit geringem Stromverbrauch. Ausgestattet mit Ecksensoren ist der Ecovax auch auf rahmenlosen Scheiben wie Badezimmerspiegeln einsetzbar.

Anzeige
ECOVACS WINBOT ‎W2 PRO Omni Fensterputzroboter
1143
429,99 €499,00 €

Rund und stark: Fensterputz-Roboter Hutt C65 und Tosima W3

Die Modelle Hutt C65 und Tosima W3 landen im Mittelfeld des Fensterputz-Roboter-Tests. Sie reinigen zwar noch gründlicher als die viereckigen Modelle, kommen aber aufgrund ihrer runden Bürsten nicht richtig in die Ecken. Zudem benötigen sie etwas länger für die Reinigung und sind im Betrieb lauter. Der W3 von Tosima ist unter den Testmodellen mit runden Reinigungstellern der mit dem größten Wassertank (90 Milliliter). Damit kann er mehrere Fenster ohne Nachfüllung reinigen.

Anzeige
Hutt Fensterputzroboter
HUTT C65 Fensterputzroboter Sprühfunktion
209,99 Euro
Anzeige
Tosima W3 fensterputzroboter Automatisches Sprühfunktion
1809
169,99 €219,99 €

Leise, aber nur eine Düse: Fensterputz-Roboter Sichler Hobot-298

Der Fensterreiniger von Sichler arbeitet im Test besonders leise. Mit seinen elektronischen Sensoren erkennt er auch das Ende rahmenloser Scheiben. Die Sprühvorrichtung hat allerdings nur eine Düse. Im Test bekommt daher die linke obere Ecke keinen Sprühstrahl ab, da sich das Gerät um maximal 90 Grad dreht.

Anzeige
Sichler Haushaltsgeräte Fensterroboter: HOBOT-298
1
349,99 €

Günstig, aber ohne Sprühdüse: Fensterputz-Roboter Dongguan Huidi PuRuiKai PRK-N361

Der preisgünstigste Fensterputz-Roboter im Test ist schon ab 80 € zu bekommen. Dafür gibt es aber auch keine Wasserspritzdüse und die Scheibe muss eigenhändig per Sprühflasche benetzt werden. Testurteil: Eher nicht empfehlenswert, lieber nicht am falschen Ende sparen.

Wie funktioniert ein Fensterputz-Roboter?

Fensterputz-Roboter kartieren die Fensterfläche mit Sensoren und berechnen den optimalen Reinigungsweg. Meist in einem "N“- oder "Z“-Muster, damit die ganze Fläche abgedeckt wird. Sie heften sich mithilfe von Unterdruck oder Magneten an die Glasscheibe. Ein Sicherungsseil und ein Notakku verhindern das Herunterfallen bei Stromausfall. Die eigentliche Reinigung übernehmen Mikrofasertücher an der Unterseite, die entweder vorher angefeuchtet werden oder von einem integrierten Tank automatisch mit Reinigungsflüssigkeit besprüht werden. Gestartet und gesteuert wird das Gerät per Fernbedienung oder Smartphone-App.

*Die Testredaktion rund um den "ntv Produkt-Check" ist unabhängig, erwirbt alle Produkte auf eigene Kosten, führt Tests durch und bewertet nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Quelle: ntv.de, mma

Produkt-Tests