Gelato, Sorbet & Co.Fünf Eismaschinen, mit denen Eis superlecker wird

Wenn nächste Woche die Hitzewelle rollt, gibt es kaum etwas Besseres als selbstgemachtes Eis direkt aus der Küche. Mit modernen Eismaschinen wird aus wenigen Zutaten in kurzer Zeit eine cremige Abkühlung. Fünf Modelle im Check!
Ob als Dessert, Kaffee-Begleitung oder Erfrischung zwischen zwei Meetings – Eis geht eigentlich immer. Statt dafür regelmäßig den Weg zur Eisdiele oder zum Supermarktkühlregal anzutreten, lohnt sich ein Blick auf die eigene Küche: Eine Eismaschine nimmt einem fast alles ab. Zutaten rein, Deckel drauf – der Rest läuft wie von selbst. Wir stellen Geräte vor, die nicht nur rühren, sondern wirklich was können.
1. Ninja Creami: Der TikTok-Star unter den Eismaschinen
Die Ninja Creami ist aus den sozialen Medien nicht mehr wegzudenken und ein wahres Multitalent für die heimische Küche. Mit sieben voreingestellten Programmen verwandelt sie gefrorene Zutaten in cremige Eiscreme, Sorbet, Smoothie-Bowls, Milchshakes und mehr. Dank der vielen Funktionen lassen sich Schokoladenstückchen, Nüsse oder Keksstücke gleichmäßig unterheben, um ganz persönliche Kreationen zu schaffen.
Doch es gilt: Mindestens 24 Stunden vorher muss der Einsatz in den Gefrierer. Ist der Behälter einmal durchgefroren, zaubert die Maschine cremiges Eis dafür in wenigen Minuten. Die ntv.de-Redaktion hat den Ninja Creami 2024 getestet und ist überzeugt. Das Ergebnis: richtig leckeres Eis – und das in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Unser Ergebnis: "sehr gut" für den Allrounder unter den Eismaschinen.
Tipp: Die Ninja NC302EU ist das kompakte Basismodell (Sieben-in-eins) mit kleineren Behältern. Wem das nicht ausreicht, der kann einen Blick auf die Ninja NC501EU werfen. Das größere Elf-in-eins-Modell bietet noch mehr Programme – und ist als gebrauchtes Gerät in etwa genau so teuer wie die kleinere Schwester und zum Beispiel über Back Market verfügbar.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
2. Preis-Tipp! Küchenminis-Eismaschine für 63 Euro
Platz ist in der kleinsten Küche – die Eismaschine von WMF Küchenminis macht daraus kein Problem, sondern ein Konzept. Im Test von Chip.de punktet sie als Preis-Tipp, und das aus gutem Grund: Während viele Kompaktmodelle mit Preisen um die 200 Euro aufschlagen, bleibt sie mit rund 65 Euro deutlich bodenständiger.
Der Kühlakku wartet im Gefrierfach, bis er seinen Auftritt hat. Nach dem Einsetzen startet das Rührwerk automatisch und soll in rund 20 Minuten cremiges Eis auf den Löffel bringen. Praktisch: Der transparente Deckel erlaubt neugierige Blicke aufs Geschehen.
3. Eis, Eis, Elli: Springlane punktet im Praxistest
Die Springlane Elli richtet sich an alle, die cremiges Eis ohne komplizierte Technik möchten. Die Eismaschine arbeitet mit selbstkühlendem Kompressor, fasst 1,2 Liter und hält das fertige Eis nach der Zubereitung sogar noch bis zu einer Stunde kühl, so der Hersteller. Praktisch für heiße Sommertage oder spontanen Besuch.
Im Test des F.A.Z. Kaufkompass wurde die Elli außerdem als „Auch gut“ eingestuft und besonders für ihre einfache Bedienung und das starke Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt.
4. Eiscreme, Frozen Yoghurt & Sorbet: Medion-Eismaschine überrascht
Die Eismaschine von Medion bringt ihren eigenen Kompressor mit – Vorkühlen ist also passé. Bis zu minus 35 Grad sind drin, das spart Zeit und Nerven. Praktisches Detail: Über eine Öffnung im Deckel lassen sich während des Betriebs weitere Zutaten untermischen.
Übrigens: Auch im Test der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest kann die Maschine mit dem Qualitätsurteil 1,9 überzeugen – und geht sogar als Sieger aus dem Test hervor (05/2021).
5. Kompakte Springlane-Eismaschine mit Kompressor
Ein weiteres Modell von Springlane, das uns überzeugt: Trotz ihrer kompakten Größe bringt das Modell "Eni" mit Kompressor ordentlich Leistung mit: Ein Liter Eis steht in nur 30 Minuten bereit – ganz ohne nerviges Vorkühlen. Mit 100 Watt verspricht der Motor, zuverlässig zu laufen, während die automatische Nachkühlfunktion das Eis bis zu einer Stunde lang auf Temperatur hält.
Dank zusätzlicher Antihaftbeschichtung lassen sich Reste leicht herauslösen, und auch die Reinigung geht fix von der Hand. Ideal für alle, die wenig Platz, aber große Eispläne haben.
Tipps & Tricks für selbstgemachtes Eis
1. Zutaten vor dem Mixen gut kühlen: Auch wenn der Kompressor das Eis runterkühlt, kalte Zutaten helfen, die Zubereitungszeit zu verkürzen und das Ergebnis noch cremiger zu machen.
2. Zucker oder Honig für bessere Konsistenz: Ein bisschen Zucker oder ein Schuss Honig senken den Gefrierpunkt – so wird das Eis weicher und weniger kristallin. Aber: in Maßen, sonst wird es eher Suppe.
3. Früchte vorher pürieren oder klein schneiden: Große Stücke frieren hart, deswegen lassen sich pürierte Früchte oder kleine Stückchen besser integrieren.
4. Nicht zu voll füllen: Ein Liter ist ein Liter – zu viele Zutaten verhindern das richtige Rühren. Lieber auf Nummer Sicher gehen und die maximale Füllmenge nicht ausreizen.
5. Vorportionieren und einfrieren: Wer gleich auf Vorrat produziert, kann fertiges Eis in Portionsbehälter abfüllen. Ideal für spontanen Heißhunger, ohne jedes Mal die Maschine anwerfen zu müssen.
6. Mut zur Kreativität: Von Chai-Latte-Eis bis Gurken-Minz-Sorbet: Die besten Sorten entstehen oft aus Experimenten. Einfach mal ausprobieren – schiefgehen kann kaum etwas.
Mit den besten Eismaschinen zu köstlichem Eis – ganz easy
2026 liefern Eismaschinen mehr als kalte Masse – sie bringen Vielfalt, Spaß und Kontrolle in die Küche. Ob veganes Kokos-Sorbet, proteinreicher Frozen Joghurt oder klassisches Vanilleeis, die passende Maschine gibt es für jedes Budget. Und wer einmal selbstgemachtes Pistazieneis probiert hat, weiß: Der Weg zur nächsten Eisdiele fühlt sich plötzlich viel zu lang an.




