Genuss ohne VerzichtGesundes Grillen: Das spart beim BBQ viele Kalorien

Der Sommer gibt in Deutschland noch einmal richtig Gas, und vielerorts werden die Grills angeworfen. Wer dabei aber nicht zu weit über sein Kalorien-Ziel hinausschießen möchte, sollte sich unsere Tipps vorher genau durchlesen.
Es ist eines der beliebtesten Sommer-Hobbys der Deutschen: das Grillen! Doch mit Datteln im Speckmantel, Kräuterbaguette, schweren Marinaden und dem ein oder anderen Kaltgetränk kommt schnell eine gewaltige Anzahl an Kalorien zusammen. Gerade für Menschen, die versuchen, abzunehmen, ist es schwer, auf leckeres Gegrilltes zu verzichten und gleichzeitig am Ende des Tages keinen Kalorienüberschuss zu haben. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lassen sich aber schon einige Kalorien sparen.
Kalorien sparen beim BBQ: Der richtige Grill
Noch bevor beim Essen selbst die Kalorien gespart werden müssen, lässt sich das teilweise schon über den richtige Grill bewerkstelligen. Ein Holzkohlegrill beispielsweise ist eher ungeeignet für kalorienarmes Grillen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Temperatur nur unpräzise regulieren lässt. Die Gefahr ist dann höher, dass etwa das Fleisch austrocknet. Dann neigen viele dazu, auf das zähe Fleisch noch mehr kalorienreiche Soße zu geben. Besser geeignet sind Gasgrills mit einer besseren Temperaturregulierung. Ein beliebter Gasgrill (4,6 Sterne) ist der Char-Boil Advantage 225S. Den gibt es aktuell bei Amazon so günstig wie noch nie.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Ebenfalls für ein kalorienärmeres BBQ gut geeignet, günstiger in der Anschaffung und auch noch im Winter eine gute Grill-Möglichkeit ist ein Elektrogrill. Den gibt es je nach Ausführung in verschiedenen Preisklassen. Zu den teureren Geräten gehört das Modell PG 8106 SEVO GT von Severin, das allerdings auch einige Extras bereithält, wie ein OLED-Display mit Temperaturanzeige, eine Boost Zone mit bis zu 500 Grad Celsius oder eine Timer-Funktion. Bei Ebay gibt es den Grill aktuell zum reduzierten Preis.
Kalorienarmes Grillen: Die richtige Technik
Nicht nur worauf, sondern auch wie gegrillt wird, kann einen Unterschied in der Kalorienbilanz machen. Hier wieder das große Problem: das Austrocknen des Fleisches, das zu zu viel Soße verführt. Folgende Fehler gilt es deshalb zu vermeiden:
Zu häufiges Wenden: Bei jedem Wenden tritt Fleischsaft aus. Um diesen Verlust zu kompensieren, wird oft zusätzliches Fett hinzugefügt. In der Regel reicht es, einmal zu wenden.
Direktes vs. indirektes Grillen: Beim direkten Grillen verdampft Fett schneller, da es der direkten Hitze ausgesetzt ist. Indirektes Grillen ist schonender und verhindert vor allem bei dickeren Stücken ein Austrocknen des Fleisches.
Falscher Garpunkt: Wenn Fleisch zu lange gegrillt wird, trocknet es aus und wird zäh. Um es dennoch zart zu halten, neigen viele dazu, mehr Fett hinzuzufügen.
Den perfekten Garpunkt finden Griller am besten mit einem Fleischthermometer. Die gibt es entweder klassisch schon ab acht Euro wie den Amazon-Bestseller von Doqaus oder als smarte Bluetooth-Variante inklusive praktischer App. Das Meater-Fleischthermometer etwa ist zurzeit günstig wie selten zuvor bei Tink zu haben.
Weiterhin sinnvoll können Grillplatten bzw. -körbe sein, die zum einen verhindern, dass das Grillgut in die Glut oder vom Rost fällt und zum anderen dafür sorgen, dass das Fett vernünftig abtropfen kann. Nicht zuletzt sollte der Rost sauber gehalten werden, anderenfalls brennt sich das Fett am Grillgut fest.
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Gesundes Grillen ohne Verzicht: Beim Essen schummeln
Natürlich liegt das größte Sparpotenzial bei den Kalorien im Essen selbst. Aber auch hier müssen BBQ-Gourmets nicht komplett auf den Grillgenuss verzichten, wenn ein paar Dinge beachtet werden:
Nicht am Kräuterbaguette satt essen: Kräuterbaguettes haben sehr viele Kalorien. Wer hier schon ordentlich zulangt, bevor der Grill überhaupt heiß ist, schießt über das Kalorienziel hinaus.
Am Gemüse satt essen: Gemüse-Spieße oder gegrillte Paprika, Zucchini oder Champignons sind lecker und haben nur wenig Kalorien, hiervon gerne mehr auf den Teller. Geheimtipp: Folienkartoffeln haben wenig Kalorien und machen sehr satt.
Mageres Fleisch: Statt Nackensteak lohnen sich Hähnchenbrust, Putenfilets oder mageres Rindfleisch um Kalorien zu sparen. Auch Fisch lässt sich hervorragend grillen.
Marinaden selbst gemacht: Fertige Marinaden enthalten oft viel Zucker und Fett. Besser: Eigenkreationen mit Kräutern, Zitrone und wenig Öl.
Soßen selbst gemacht: Joghurt-Dips mit Kräutern oder ein Hummus sind kalorienärmer als fertige Mayonnaisen.
Portionsgröße: Auch wenn es verführerisch durftet: Lieber zunächst kleinere Portionen auf den Teller – und langsam essen! Das Hungergefühl setzt nämlich etwa 20 Minuten verzögert ein.
Ein Grillabend mit Freunden oder der Familie ist aber auch nicht dazu gedacht, sich nur Gedanken über die Figur zu machen. Schließlich ist noch niemand von einer Bratwurst zu viel über Nacht übergewichtig geworden. Wichtig ist bei all dem, nicht den Spaß am Genuss zu verlieren. Schon das Beherzigen einzelner Tipps kann dazu beitragen, die Kalorienbilanz zum Positiven zu verändern.

