Günstig, aber gutDie besten Fernseher unter 400 Euro im Überblick

Ein qualitativer Smart-TV muss nicht teuer sein: Gute Geräte gibt es mittlerweile schon unter 400 Euro. Wir zeigen die besten Fernseher für einen günstigen Kurs.
Smart-TVs mit Internetanbindung sind in vielen deutschen Wohnzimmern längst die zentrale Anlaufstelle fürs Entertainment. Ob Streaming über Netflix oder Amazon Prime Video, Live-Sport, Videospiele oder klassisches Fernsehen – die unterschiedlichen Einsatzzwecke stellen hohe Anforderungen an Bildqualität und Bedienung. Gleichzeitig entscheidet oft der Preis mit. Die gute Nachricht: Aktuelle Smart-TVs sind inzwischen auch mit kleinerem Budget zu haben. Hier kommen starke Modelle für unter 400 Euro.
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Samsung GU43U8079F: Einsteigerklasse mit Samsung-Faktor
Der Samsung GU43U8079F gehört zur TV-Einsteigerklasse des koreanischen Techriesen. Bildseitig gibt es 4K-Auflösung und HDR. Der Fernseher überzeugt dabei im Test von Netzwelt.de vor allem mit seinen vielseitigen Smart-Features, die den teureren Geräten von Samsung in wenig nachstehen. Auch die Fernbedienung ist laut den Testern Samsung-typisch gut. Bei Bild und Ton müssen für den Preis allerdings leichte Abstriche gemacht werden: QLED oder OLED gibt es in der Einsteigerklasse bei Samsung nicht, die HDR-Darstellung schwächelt zudem bei Präzision und Helligkeit.
Größe: 43 Zoll (ca. 109 cm)
Bild: 4K UHD, HDR
Betriebssystem: Tizen OS
Features: 4K-Upscaling, Gaming-Hub, Smart-Apps
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Ambilight unter 400 Euro: Philips 43PUS8500
Das wichtigste Merkmal vieler Philips-TVs bleibt Ambilight: Die dynamische Beleuchtung überträgt die Farben des aktuellen Bildes als Lichtschein auf die Wand hinter dem Fernseher. Beim PUS8500 kommt zusätzlich QLED-Technik für eine kräftigere Farbdarstellung hinzu – zusammen mit 4K-Auflösung und HDR-Unterstützung. Auch bei den Smart-Funktionen ist laut Hersteller einiges an Bord. Für Gaming-Fans bietet das Modell zudem relevante Extras wie variable Bildwiederholraten (VRR) und eine automatische Umschaltung in einen Modus mit besonders niedriger Eingabeverzögerung (ALLM).
Größe: 43 Zoll (ca. 109 cm)
Bild: 4K UHD, HDR 10+
Betriebssystem: Titan OS
Features: Ambilight, Dolby Atmos, Smart-Apps, ALLM, VRR
TCL 65V6C: 65 Zoll in richtig günstig
Die Beispiele zeigen: Wer einen günstigen Smart-TV sucht, muss bei der Größe oft Abstriche machen. TCL will das mit dem 65V6C widerlegen – das Modell bietet eine große Bilddiagonale zum vergleichsweise kleinen Preis. OLED-Niveau findet man hier allerdings nicht, denn TCL setzt auf ein herkömmliches LCD-Panel. Zum Einsatz kommt dabei laut Hersteller aber HVA-Technik, die bessere Kontraste darstellen soll. 4K-Auflösung, HDR sowie die wichtigsten Smart-Funktionen sind nach Angaben von TCL ebenfalls dabei.
Größe: 65 Zoll (ca. 165 Zentimeter)
Bild: 4K UHD, HDR 10+
Betriebssystem: Google TV
Features: ALLM, VRR, Smart-Apps, KI-Bildverbesserer und Upscaling
Sony Bravia KD43X75WL: Sony-TV mit gutem Bild
Der Sony KD-43X75WL ist der günstige Einstieg in Sonys langhährige Bravia-Reihe. Computer Bild vergibt im Test für die X75WL-Serie die Note 2,2 ("gut") und lobt dabei vor allem das helle Bild mit seinen natürlichen Farben sowie die üppige Ausstattung des Smart-TVs. Als Schwäche nennen die Tester einen eher durchschnittlichen Kontrast. Passenderweise hat Sony seinen TV zudem für die Nutzung einer PlayStation 5 vorbereitet: Es gibt eine Game-Bar und spezielle Funktionen wie den Auto Genre Picture Mode.
Größe: 43 Zoll (ca. 108 cm)
Bild: 4K UHD, LCD, HDR10, Dolby Vision
Betriebssystem: Google TV
Features: Google Assistant, Auto HDR Tone Mapping/Auto Genre Picture Mode (für PS5), Smart-Apps
Hisense 50A7Q: 50 Zoll QLED mit eingebautem Subwoofer für 370 Euro
Der Hisense 50A7Q ist als Smart-TV besonders gut für Nutzer geeignet, die sich ein starkes Verhältnis aus Preis und Bilddiagonale wünschen. Für derzeit rund 370 Euro gibt es 50 Zoll in 4K-Auflösung mit Quantum-Dot-Technologie, die laut Hersteller eine bessere Farbdarstellung ermöglicht. Dazu kommen Dolby Vision und Dolby Atmos, wichtige Gaming-Features wie ALLM und VRR sowie alle relevanten Smart-Apps für Streaming und Co. Laut Hersteller sind auch KI-Bildverbesserer für Sport-Sendungen und ein Filmmaker-Modus an Bord. Besonders spannend: Hisense verbaut im 50A7Q einen Subwoofer, der mehr Bass im Sound sicherstellen sollte.
Größe: 50 Zoll (ca. 127 cm)
Bild: 4K UHD, QLED, HDR 10+, Dolby Vision
Betriebssystem: VIDAA U
Features: ALLM & VRR (Gamemode Plus), Smart-Apps, KI-Bildverbesserer (Sport), Subwoofer auf der Rückseite
LG 43NANO81T6A: Starker LG-TV zum günstigen Preis
Der LG NANO81T6A ist laut Computerbild der beste Fernseher, den Interessierte unter 500 Euro bekommen können. Die Tester loben vor allem die starke Bildqualität, einfache Bedienung und richtige gute Ausstattung des LG-Smart-TVs. Nachteile liegen vor allem in der Rechengeschwindigkeit des verbauten Chipsatzes: Der Wechsel zwischen Apps kann anscheinend etwas länger dauern.
Größe: 43 Zoll (ca. 109 cm)
Bild: 4K UHD, QLED, HDR 10
Betriebssystem: WebOS 24
Features: ALLM, VRR, Smart-Apps, KI-Bildverbesserer,
Welche Kriterien sind für die richtige TV-Auswahl wichtig?
1. Größe passend zum Sitzabstand wählen
Die Bildschirmdiagonale sollte zum Raum und zur Sofadistanz passen. Generell gilt: Wer weiter weg sitzt, wählt eher eine Nummer größer.
2. Bildtechnik und Bewegung
Günstige Geräte setzen meist auf 60-Hertz-Panels. Für Filme und Serien genügt das, bei Sport und Spielen hilft der "Filmmaker"- oder "Spiel"-Modus für natürliche Bewegung und niedrige Verzögerung. VA-Panels liefern in der Regel besseres Schwarz, IPS/ADS bietet dafür stabilere Blickwinkel – beides hat je nach Raumlicht Vorteile.
3. Helligkeit, Kontrast und HDR realistisch einordnen
HDR steht für High Dynamic Range und ist weit verbreitet, doch in günstigeren Preisklassen bringt die vielstufige Farbwiedergabe oft nur begrenzt sichtbaren Mehrwert. Wichtiger sind häufig ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild, saubere Durchzeichnung in dunklen Szenen und eine dem Raum angepasste Helligkeit.
4. Anschlüsse, Tuner und Vernetzung
Drei HDMI-Eingänge sind alltagstauglich, ideal ist ein Port mit ARC/eARC, falls später eine Soundbar dazukommt. HDMI-CEC erleichtert die gemeinsame Steuerung. Auch wichtig: Der passende TV-Empfang (DVB-T2, -C, -S2) WLAN und Bluetooth.
5. Smart-System und Updates
Das Betriebssystem sollte die gewünschten Apps bieten und regelmäßig aktualisiert werden. So stehen alle Funktionen direkt auf dem Gerät zur Verfügung, ohne weitere Geräte (z. B. fürs Video-Streaming) zu benötigen.
Fazit: Gutes Bild gibt es schon deutlich unter 400 Euro
Egal ob Samsung, LG oder TCL: Ein gutes Bild gibt es bei Smart-TVs 2025 schon deutlich unter 400 Euro – und das bis 65 Zoll. Allerdings müssen Nutzer in dieser Preisregion naturgemäß Abstriche hinnehmen. Spitzen-Technologien wie z. B. OLED, die für herausragende Kontraste und starke Farben stehen, gibt es erst in höheren Preisklassen. Auch Bildwiederholraten jenseits der 60 Hertz bei 4K-Auflösung, schnellste HDMI-Standards und Co. sind teureren TVs vorbehalten. Trotzdem ist sogar Gaming mit vielen TVs niedrigerer Preisregionen problemlos möglich. Entsprechend gilt: Gutes Bild ist nicht teuer.



