Darum ist Sonnenstrom günstigerHohe Energie- und Benzinpreise: Wie sich mit einer Solaranlage sparen lässt

Krisen, Kriege, Klimawandel: Die Strom- und Benzinpreise bleiben vermutlich auf absehbare Zeit auf hohem Niveau. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach kann helfen, die Energiekosten spürbar zu senken. Aber worauf kommt es dabei an?
Wer jeden Morgen den Stromzähler abliest und abends an der örtlichen Tankstelle vorfährt, merkt täglich, dass Energie derzeit mal wieder richtig teuer ist. Dabei schlummert auf vielen Hausdächern ungenutztes Sparpotenzial: Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in nutzbaren Strom um und kann die monatlichen Energiekosten so nachhaltig drücken. Je nach Anlagengröße und Eigenverbrauchsanteil lassen sich deutlich über tausend Euro im Jahr einsparen.
Eigenverbrauch ist der echte Solar-Sparhebel
Viele Hausbesitzer denken bei Solaranlagen zuerst an die Einspeisevergütung – also daran, überschüssigen Strom ins Netz zu verkaufen. Doch die Rechnung hat sich hier grundlegend verändert. Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag im zweiten Halbjahr 2025 laut Destatis bei 40,55 Cent pro Kilowattstunde. Das ist deutlich mehr, als eine Einspeisung einbringt.
Die EEG-Vergütungssätze für neue Dachanlagen liegen bei Inbetriebnahme zwischen Februar und Juli 2026 bei 7,78 Cent pro Kilowattstunde (Teileinspeisung bis zehn kW) beziehungsweise 12,34 Cent (Volleinspeisung bis zehn kW). Die Verbraucherzentrale formuliert es deshalb klar: Kleine Anlagen, die ausschließlich einspeisen, sind heute meist kein sinnvolles Modell mehr.
Darum lohnt es sich, erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen
Entscheidend ist stattdessen, wie viel Solarstrom direkt im Haus genutzt wird. Das Fraunhofer ISE verortet die Stromgestehungskosten von PV-Batteriesystemen, je nach System, bei 6,0 bis 22,5 Cent pro Kilowattstunde. Das liegt deutlich unter dem aktuellen Haushaltsstrompreis. Selbst erzeugter und direkt genutzter Solarstrom schlägt also den Netzbezug deutlich. Dazu kommt ein weiterer Anreiz zum Eigenverbrauch: Bei negativen Börsenstrompreisen entfällt für bestimmte Anlagen, die seit dem 25. Februar 2025 installiert wurden, seit Anfang 2026 zeitweise die Einspeisevergütung. Wer dann einspeist, bekommt kein Geld, stattdessen wird der Gesamtzeitraum für die Vergütung verlängert.
Daher gilt: Strom selbst nutzen oder zwischenspeichern zahlt sich aus. Allerdings muss dafür die PV-Anlage auf dem Dach und der Solarspeicher im Keller richtig dimensioniert sein. Wer an PV auf dem Dach interessiert ist, aber Planung und Installation vereinfachen möchte, kann auf Anbieter wie Enpal zugreifen. Hier kommen Angebot, Planung und Installation der eigenen PV-Anlage aus einer Hand. Zudem nimmt der Anbieter die Anmeldung vor und unterstützt bei Förderungsanträgen. Eine erste, unverbindliche Beratung bei Enpal ist zudem kostenlos möglich.
Speicher, Wallbox, Wärmepumpe: So ist eine PV-Anlage richtig sinnvoll
Eine PV-Anlage allein ist aber erst der Anfang. So richtig interessant wird der eigene Solarstrom dann, wenn er mit dem restlichen Energiesystem im Haus verknüpft wird. Die Verbraucherzentrale empfiehlt dafür ein Energiemanagementsystem, das Erzeugung und Verbrauch automatisch aufeinander abstimmt, etwa indem steuerbare Geräte dann laufen, wenn viel Solarstrom verfügbar ist. Mit einem passenden Speicher lässt sich der Solarstrom vom Mittag auch abends noch nutzen, wenn der Eigenverbrauch besonders hoch ist. Zudem wird die Energieerzeugung mit einer Wärmepumpe auf diese Weise günstiger – auch wenn gerade im Winter natürlich häufig weniger Sonnenlicht verfügbar ist.
Noch stärker wirkt diese PV-Kombination mit einem Elektroauto. Laut Verbraucherzentrale ist das Laden zu Hause in der Regel günstiger als an öffentlichen Ladesäulen. Besonders sinnvoll ist die Kombination aus Wallbox, PV und – optional – einem Speicher. Das trifft den Nerv vieler Autofahrer, die derzeit unter hohen Spritpreisen ächzen: Der ADAC meldet für März 2026 im Monatsmittel 2,022 Euro je Liter Super E10 und rekordverdächtige 2,164 Euro je Liter Diesel. Wer also ein E-Auto mit selbst produziertem Solarstrom lädt, senkt damit nicht nur die Mobilitätskosten, sondern muss oft auch weniger Strom aus dem Netz für den Auto-Akku zukaufen.
Die Beratungs-Alternative: PV-Anlage von Senec
Wer sich bei der Beratung für die PV-Anlage eine Zweitmeinung holen, Preise vergleichen oder einfach auf einen anderen Anbieter zurückgreifen möchte, wird bei Senec fündig. Ähnlich wie bei Enpal gibt es hier Beratung, Planung und Installation aus einer Hand. Senec setzt dabei auf eigene Speicher, Wallboxen und Co. und arbeitet mit einem ausgedehnten Partner-Netzwerk zusammen. Auch bei Senec gibt es die Möglichkeit eines unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgesprächs zur eigenen PV-Anlage.
Fazit: Solarstrom rechnet sich vor allem für den Eigenbedarf
Eine Photovoltaikanlage lohnt sich heute vor allem dann, wenn der erzeugte Strom möglichst direkt im eigenen Haushalt genutzt wird. Nicht die eher geringe Einspeisevergütung ist der größte Sparhebel, sondern ein hoher Eigenverbrauch – etwa für Haushaltsgeräte, Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe. Wer Erzeugung und Verbrauch klug aufeinander abstimmt, senkt die laufenden Energiekosten spürbar und macht sich ein Stück unabhängiger von teurem Netzstrom und hohen Spritpreisen. Entscheidend sind dabei weniger weitreichende Versprechen als eine Anlage, die zu Dach, Eigenverbrauch und Alltag passt.