Was tun im Ausland?Krank im Urlaub? Fünf Tipps für schnelle Hilfe

Eine Krankheit oder Verletzung im Urlaub kann schnell die Erholung trüben. Mit diesen fünf Tipps holen Reisende sich effizient Hilfe.
Der Urlaub ist im besten Fall eine Zeit der Erholung und des Genießens. Das ist jedoch leider nicht immer der Fall. Die Unannehmlichkeiten, die mit einer Krankheit oder einer Verletzung im Ausland verbunden sind, können stressig und herausfordernd sein. Um in einem solchen Notfall schnell und effizient handeln zu können, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Diese fünf Tipps helfen dabei.
Reisekomplettschutz: Im Urlaub für alles gewappnet
Die nächste Auslandsreise ist gebucht? Dann sollte auch die passende Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Sie deckt Kosten für medizinische Behandlungen ab, die im Ausland deutlich teurer sein können als in Deutschland. In den meisten Fällen ist auch ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland inkludiert. Noch besser gewappnet sind Reisende mit einem Reisekomplettschutz, der neben der Auslandskrankenversicherung weitere Versicherungs- und Serviceleistungen einschließt.
American Express bietet einen solchen Komplettschutz mit dem Versicherungspartner Axa an. In einem Notfall übernimmt die Versicherung beispielsweise auch den Transport zum Krankenhaus, die Vermittlung von ärztlichem Fachpersonal oder die Kosten für den Auslandsaufenthalt von Familienmitgliedern während einer Behandlung. Der Leistungsumfang auf einen Blick:
Reiseabbruch- und Reiserücktrittversicherung
Auslandskrankenversicherung und Reiseunfallversicherung
Medizinische Hilfe im Ausland
Reisegepäckversicherung, Absicherung bei Flug- oder Gepäckverspätung, Reisehaftpflichtversicherung
Schlüsselversicherung und Ticketversicherung
Laut Finanztest sind die Auslandsreisekrankenversicherungen von Axa "die günstigsten sehr guten Jahresverträge für Alleinreisende" (Finanztest 05/2024).
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Notfallkontakte und wichtige Dokumente griffbereit haben
Im Krankheitsfall nach wichtigen Dokumenten zu suchen, ist nervig und kostet Zeit – sowohl zu Hause als auch im Urlaub. Wer sich bestmöglich auf seine Auslandsreise vorbereiten möchte, sollte daher alle wichtigen Informationen griffbereit haben. Dazu zählen zum Beispiel:
Persönliche Notfallkontakte, zum Beispiel Familienmitglieder,
Notrufnummern von Krankenversicherung und Hausarzt,
Reisepass und Versicherungskarte sowie Kopien davon,
Kopie des Impfpasses und weiterer medizinischer Dokumente.
Im Ernstfall sind diese Informationen auch für behandelndes medizinisches Fachpersonal wichtig, um weitere Auskünfte einzuholen. Eine gut organisierte Notfallmappe sollte daher bei jeder Reise im Gepäck sein.
Das Mappen-Set von Nikbin beispielsweise enthält drei verschieden große Dokumentenmappen, die wasserabweisend und feuerfest sind.
Krank im Urlaub: Reiseapotheke gegen leichte Beschwerden
Nicht jeder Krankheitsfall im Urlaub ist auch tatsächlich ein Fall für die Auslandsversicherung. Für kleinere Blessuren oder Beschwerden wie Übelkeit oder Erkältungssymptome kann es daher nie schaden, eine Reiseapotheke dabeizuhaben. Die schnellste Hilfe ist in diesem Fall ein Griff in den Koffer – das verhindert, dass Reisende im Urlaubsland erst die nächste Apotheke oder einen Arzt aufsuchen müssen. Gut organisieren und verstauen lassen sich Aspirin, Nasenspray und Pflaster in einer Medikamententasche.
Über Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser informiert bleiben
Es ist sinnvoll, sich schon vor der Reise über die Standorte von Krankenhäusern, Praxen und Apotheken in der Nähe der Unterkunft zu informieren. Andernfalls stellen auch viele Hotels und Ferienunterkünfte solche Informationen bereit. Karten-Apps oder spezielle Reise-Apps können dabei unterstützen, die nächstgelegenen Gesundheitsdienste schnell zu finden. Dies erleichtert es, im Notfall sofort die richtige Hilfe zu bekommen. Einige empfehlenswerte Apps:
ADAC Medical: ermöglicht ortsunabhängige Sprechstunden mit deutschsprachigem medizinischem Fachpersonal per Video oder Telefon
Air Doctor: findet Ärzte in der Nähe, per Filter zum Beispiel nach Fachrichtung oder Sprachen sortiert, in 75 Ländern aktiv
GoogleMaps: findet medizinische Einrichtungen und gibt Informationen über deren Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten
Kommunikationsschwierigkeiten aus dem Weg räumen
Der letzte Tipp für schnelle Hilfe im Krankheitsfall wirkt in der heutigen Zeit vielleicht banal – ist aber nicht weniger wichtig. Die Rede ist von einem Smartphone. Ob Echtzeit-Übersetzung für die Verständigung in Fremdsprachen, zum Googeln von Notfallnummern oder zur GPS-Ortung: In vielen Situationen kann das Handy zum Ersthelfer werden.
Ein guter Begleiter ist etwa das Google Pixel 8 Pro: Dank KI-Unterstützung bietet es Live-Übersetzungen, sowohl im eigenen Übersetzer als auch in anderen Apps. Das erleichtert die Verständigung in anderen Sprachen, besonders, wenn es um medizinische Fachbegriffe oder Krankheitssymptome geht. Bei Stiftung Warentest funktionierte auch die Ortung "sehr genau". Und nebenbei schießt es dank starker Kameraausstattung beeindruckende Urlaubsfotos.
Deals rund um Smartphones und weitere Gadgets gibt es im stets aktuellen ntv.de-Dealticker.
Tipp: Um im Ernstfall schnell Hilfe holen zu können, kann es sich lohnen, die Notrufnummer des Reiselandes vorher abzuspeichern.
Eventuell kann es auch nützlich sein, für eine Auslandsreise ein VPN zu installieren. Solche Virtual Private Networks verschlüsseln Daten wie die IP-Adresse und ermöglichen, auch in ausländischen Mobilfunknetzen auf die wichtigsten und gewohnten Apps zugreifen zu können, etwa von der Krankenversicherung oder der Bank.
Schnelle Hilfe im Urlaub: Erste Anlaufstellen bei Krankheit
Jeder Urlauber erhofft sich eine entspannte Reise ohne gesundheitliche Komplikationen. Eine hundertprozentige Garantie gibt es dafür leider nie – deshalb ist es wichtig, für Auslandsreisen gut vorbereitet zu sein. Ein Reisekomplettschutz übernimmt nicht nur die Kosten für verschiedene medizinische Betreuungen, Rückreisen & Co., sondern bietet in der Regel auch eine Servicehotline, über die die Ansprechpartner bei Fragen und Problemen erreichbar sind. Bei kleineren Beschwerden und leichten Symptomen kann schon die eigene Reiseapotheke helfen. Andernfalls können Reisende über Karten und spezielle Apps die nächsten Arztpraxen oder Krankenhäuser ausfindig machen.

