Plagegeister im KüchenschrankHilfe, Lebensmittelmotten! Der Trick soll wirklich gegen sie helfen

Bei einem Befall mit Lebensmittelmotten ist schnelles Handeln gefragt. Zum Glück lassen sich die Schädlinge mit den richtigen Maßnahmen relativ einfach bekämpfen. So werden die Küchenschränke im Handumdrehen wieder mottenfrei.
Lebensmittelmotten schleichen sich gern über Müsli, Mehl und andere Vorräte direkt in die Küchenschränke. Zeigen sich weiße Spinnfäden, kleine gelbe Maden oder flattert eine Motte durch die Küche, heißt es: keine Zeit verlieren! Alle befallenen Vorräte wandern schnurstracks in den Müll, während die Schränke eine gründliche Reinigung mit Essig verpasst bekommen. Danach übernehmen kleine, aber effektive Helfer den Rest der Schädlingsbekämpfung.
Wichtig: Lebensmittel, die bereits von Motten besucht wurden, gehören nicht mehr auf den Teller – im schlimmsten Fall drohen Unverträglichkeiten oder Magen-Darm-Ärger. Vorräte, die in der Nähe lagen, landen am besten für 24 Stunden bei minus 18 Grad im Gefrierfach, um damit auch letzte Eier und Larven abzutöten.
Amazon-Bestseller gegen Lebensmittelmotten: Chemiefrei bekämpfen
Mit über 3.000 Käufen allein im letzten Monat und knapp 2.000 überwiegend positiven Bewertungen gilt die Mottenfalle von Anwerk als wahre Wunderwaffe gegen die ekelerregenden Besucher. Was wie ein unscheinbarer Klebeaufsteller aussieht, birgt im Inneren Schlupfwespen, die die Motteneier als Ursache bekämpfen sollen. Klingt erstmal weniger appetitlich als die Schädlinge selbst, doch gilt als besonders nachhaltige Lösung. Schlupfwespen sind nämlich als natürliche Fressfeinde von Motten bekannt und übernehmen somit die Arbeit, ganz ohne Chemiekeulen wie Sprays und Giftfallen.
3 Lieferungen mit jeweils 4 Schlupfwespen-Karten
Hersteller-Empfehlung: 1 Karte pro Risikobereich
Nützlinge in der Lasche suchen Motteneier – unsichtbar und ungefährlich
Deal-Check: Zum aktuell reduzierten Preis von knapp 32 Euro gibt es die zwölf Fallen aktuell nur bei Amazon so günstig. Chemische Mittel zur Bekämpfung wie etwa Sprays sind in der Regel im Schnitt teurer, ungesünder und unwirksamer.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Auch diese Tipps und Tricks helfen beim Beseitigen von Lebensmittelmotten!
1. Klebefallen aufstellen: Mit Pheromonen auf Mottenjagd
Lebensmittel verstecken ihre Eier gerne in Nischen und Fugen. Um diese Nester ausfindig zu machen, ist es hilfreich, mittels Pheromon-Fallen eine Bestandsaufnahme zu machen. Die Klebestreifen lassen sich ganz unkompliziert in Küche und Vorratskammer platzieren – vorzugsweise dort, wo der Putzlappen nie hinkommt.
Zur vollständigen Beseitigung der Lebensmittelmotten reicht diese Maßnahme jedoch meist nicht aus. Der Grund: Die Fallen locken über Sexualhormone nur die paarungsfähigen Männchen an, der Nachwuchs und die Weibchen bleiben unbeeindruckt.
2. Mottenbekämpfungsmittel: Biozide mit Bedacht einsetzen
Mottenbekämpfungsmittel treffen zwar zuverlässig die kleinen Störenfriede, bergen jedoch auch erhebliche Risiken für Umwelt und Gesundheit. Deshalb rät Michèle Bandoly vom Bundesumweltamt im Gespräch mit ZDFheute, solche Mittel nicht leichtfertig einzusetzen. Biozide sollten wirklich nur dann verwendet werden, wenn der Mottenbefall anders nicht in den Griff zu bekommen ist – und selbst dann möglichst sparsam und gezielt, statt in großer Menge.
Wenn gar nichts hilft, ist die letzte Option, sich beim Schädlingsbekämpfer professionelle Hilfe zu holen:
Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung e. V.
Deutscher Schädlingsbekämpfer-Verband e. V.
3. Lebensmittelmotten vorbeugen: Diese präventiven Maßnahmen sind sinnvoll
Lebensmittelmotten werden meist unbemerkt eingeschleppt. Daher sollte beim Einkauf darauf geachtet werden, dass die Verpackungen keine Löcher haben, durch die Motten hineingelangen können. Außerdem ist es ratsam, Lebensmittel wie Mehl oder Müsli in luftdichten Gefäßen zu lagern.
Mit diesen Tricks klappt es, Lebensmittelmotten zu entfernen
Lebensmittelmotten sind lästig, aber kein Grund zur Panik. Wer einen Befall entdeckt, sollte schnell handeln: Befallene Vorräte müssen konsequent entsorgt werden. Anschließend heißt es: gründlich reinigen – besonders Ritzen, Ecken und die Rückseiten der Schränke nicht vergessen. Pheromonfallen helfen dabei, erwachsene Motten zu fangen, während Schlupfwespen die Eier und Larven unschädlich machen. Damit die Plage nicht von vorn beginnt, sollten alle Lebensmittel künftig luftdicht in gut verschließbaren Behältern gelagert werden. Auch lohnt es sich, Vorräte lieber in kleinen Mengen einzukaufen und regelmäßig durchzusehen – dann bleiben die Motten, wo sie hingehören: draußen.



