1.000 Quadratmeter und mehrMähroboter für große Flächen: Diese drei Modelle lohnen sich

Fleißige Gartenhelfer, die einem das Mähen abnehmen, gibt es inzwischen auch für große Rasenflächen von 1.000 Quadratmetern oder sogar mehr. Wir stellen drei Mähroboter mit entsprechender Leistung vor und verraten, was wichtig ist.
Rasenmähen kann eine lästige und zeitintensive Angelegenheit sein – vor allem bei großen Gärten. Wer sich die Arbeit abnehmen lassen will, setzt auf einen Mähroboter. Die kleinen Helfer arbeiten leise, effizient und automatisch. Wir zeigen drei Mähroboter, die sich für 1.000 Quadratmeter Gartenfläche eignen.
Mähroboter für große Flächen: Was ist wichtig?
Bei Mährobotern für große Gärten ist vor allem die Flächenleistung entscheidend. Sie gibt unter anderem vor, wie lange das Gerät mit einer Akkuladung arbeiten kann. Daneben lohnt sich der Blick auf Funktionen wie mehrere Mähzonen, Sperrzonen und die eingesetzte Navigationstechnik. Viele Modelle in dieser Klasse arbeiten außerdem ohne Begrenzungsdraht, was den Installationsaufwand deutlich reduziert.
Experten empfehlen, bei größeren Flächen ein Gerät zu wählen, dessen deklarierte maximale Mähfläche größer ist als die tatsächliche Rasenfläche. Für einen Garten von 1.000 Quadratmetern Größe lohnt es sich also durchaus, zu einem Modell zu greifen, das 1.200 Quadratmeter oder mehr schafft. Dann gibt es zum Beispiel einen ausreichenden Kapazitätsüberschuss beim Akku, sodass auch bei schwierigeren Bedingungen nicht zwischendurch nachgeladen werden muss.
Mähroboter für große Flächen: Husqvarna Automower 410 VE Nera
Daher ist zum Beispiel der Husqvarna Automower 410 VE Nera eine gute Wahl: Der schafft laut Hersteller bis zu 1.500 Quadratmeter Rasenfläche. Das Gerät navigiert dank Kamera und GPS-Navigation ganz ohne zusätzliches Begrenzungskabel über den Rasen. Ein integrierter Wetter-Timer passt zudem den Mähvorgang an das Wetter und das Wachstum des Rasens an. In der App können Gartenbesitzer Zeitpläne erstellen und Einstellungen am Gerät verändern. Besonders praktisch: Auch hügelige Grundstücke sind für den Automower kein Problem – bis zu 30 Prozent Steigung überwindet er laut Anbieter problemlos.
Navigation: Kamera + GPS
Fläche: für bis zu 1.500 Quadratmeter
Maximale Steigung: 30 Prozent
Features: App-Steuerung, Mähzonen, systematischer und Zufallsmodus möglich, Diebstahlschutz
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Für besonders unebenen Rasen: Mammotion Luba 3 AWD 1500
Wer einen besonders unebenen Rasen automatisch mähen lassen möchte, wird beim Luba 3 AWD 1500 von Mammotion fündig. Das Gerät navigiert ohne Begrenzungskabel, dafür aber mit LiDAR und Doppelkamera über das Gras. Der Mammotion-Mäher ist dabei für Flächen bis 1.500 Quadratmeter ausgelegt und besitzt einen Allradantrieb, der die Räder einzeln ansteuern kann. Laut Hersteller soll der Mäher Steigungen bis 80 Prozent bezwingen können. Das Doppelschneidwerk wird zudem von zwei 165-Watt-Motoren angetrieben und soll bis zu 500 Quadratmeter in der Stunde zurechtstutzen.
Navigation: LiDAR und Dual-Kamera
Fläche: für bis zu 1.500 Quadratmeter
Maximale Steigung: 80 Prozent
Features: Allrad-Antrieb, App mit Zeitplänen und Zonen, Diebstahlschutz, Regenerkennung
Dreame Roboticmower A1: Mähroboter ohne Begrenzungskabel für große Gärten
Der Dreame Roboticmower A1 ist für Flächen von bis zu 2.000 Quadratmetern konzipiert und navigiert sich ohne Begrenzungskabel, dafür aber mithilfe eines LiDAR-Sensors durch den Garten. Eine WLAN- oder Funk-Verbindung braucht dieser Mäher zur Navigation also nicht – das ist bei Rasenflächen dieser Größenordnung durchaus praktisch. Gegenstände, Tiere, Sträucher und andere Hindernisse umfährt der Dreame-Mähroboter gekonnt – zumindest ab einer Höhe von zehn Zentimetern. Im Test bei Computerbild fuhr er über kleinere Gegenstände herüber, weil der Laser-Sensor sie nicht erfasste. Ansonsten lieferte der Roboticmower A1 ein hervorragendes Mähergebnis und schnitt insgesamt mit "gut" (2,1) ab.
Navigation: ohne Begrenzungskabel, mit LiDAR-Senor (Laser)
Fläche: für bis zu 2.000 Quadratmeter
Maximale Steigung: 45 Prozent
Features: App-Einrichtung, Mähzonen, parallele Bahnen, Diebstahlschutz
Fazit: Für große Gärten lohnt sich der Umstieg
Ein Mähroboter für große Flächen kann Zeit und Nerven sparen – ist er einmal eingerichtet, erledigt er den regelmäßigen Rasenschnitt automatisch. Smarte Modelle arbeiten dabei nicht nur nach voreingestellten Zeitplänen, sondern können sich auch am Wetter orientieren, um das Gras möglichst schonend zu mähen. Gartenbesitzer sollten vor allem darauf achten, dass die Leistung des Mähroboters zur Größe des Rasens passt. Inzwischen gibt es auch für große Gärten mit 1.000 Quadratmetern und mehr einige Modelle, die mit einem soliden Preis-Leistungs-Verhältnis auftrumpfen können.
