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Was dahinter stecktMilben bekämpfen: Morgens lieber nicht das Bett machen

25.09.2024, 11:25 Uhr
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Morgens das Bett zu machen, gehört für viele zu den ersten Routine-Aufgaben des Tages. (Foto: istockphoto.com)

Früher haben uns die Eltern ermahnt, morgens immer brav das Bett zu machen. Möglicherweise ist das aber gar keine so gute Idee.

Wer die Welt verändern will, muss im Schlafzimmer anfangen. Das sagte der renommierte ehemalige US-Offizier William McRaven und schrieb sogar ein Buch darüber. Gemeint hat er damit sein Bett. Denn wer diese erste Routine-Aufgabe des Tages meistert, kann auch die nächste angehen – und die nächste und die nächste. Doch macht McRaven damit vielleicht einen Fehler? Britischen Forschern zufolge ist das morgendliche Bettmachen offenbar gar keine so gute Idee – zumindest im Kampf gegen Milben.

Milben im Bett: Morgens die Bettdecke erst mal liegen lassen

Statt das Bett direkt am Morgen wieder herzurichten, empfehlen die Forscher, die Bettdecke ganz ausgebreitet hinzulegen. Der Grund: Die Milben in unserer Bettwäsche fühlen sich dort noch wohler, wenn's warm und feucht ist. Anstatt die Decke nach dem Aufstehen direkt wieder ansprechend zusammenzulegen, sollte sie erst einmal flach ausgebreitet werden. So kann sie vernünftig auslüften. Die Milben sollen der Studie zufolge dann dehydrieren und absterben. Abseits dieser Studie ist bereits bekannt, dass auch die Decke selbst einen Unterschied bei der Milbenlast machen kann. Zum Beispiel sind Decken aus synthetischen Materialien wie Polyester in der Regel weniger anfällig für Milbenbefall als natürliche Materialien wie Daunen oder Federn. Bei Lidl gibt es aktuell atmungsaktive Mikrofaser-Decken von Badenia im Angebot.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Alternativ kann es den Plagegeistern auch schon schwergemacht werden, überhaupt in Decken oder Kissen einzudringen – mit sogenannten Encasings. Diese milbendichten Bezüge gibt es für die Bettwäsche, ist aber gerade für die Matratze zu empfehlen, weil die im Gegensatz zu Decke und Kissen nicht ohne Weiteres gewaschen werden kann.

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Weitere Tipps im Kampf gegen Milben im Bett

Mit passenden Bezügen und den richtigen Materialien lässt sich die Zahl der Milben in Bettwäsche und Matratze bereits reduzieren. Zusätzlich sollten folgende Tipps beherzigt werden:

  • Regelmäßiges Waschen: Die Bezüge von Decke und Kissen sollten alle zwei Wochen in die Maschine, beim Matratzen-Bezug ist einmal im Jahr ausreichend, für Allergiker drei bis vier Mal im Jahr. Ähnliches gilt für Kissen und Decke selbst. Wobei Kissen häufiger in die Maschine sollten als Decken.

  • Bei hoher Temperatur waschen: Auch wenn Kleidung oft schon bei niedrigen Temperaturen sauber wird, um Milben effektiv zu bekämpfen, empfiehlt sich eine Waschtemperatur von mindestens 60 Grad.

  • Raumklima checken: Milben fühlen sich wie eingangs erwähnt in feuchter Umgebung besonders wohl. Eine niedrige Luftfeuchtigkeit ist deshalb wichtig. Helfen können regelmäßiges Lüften und ein Luftentfeuchter.

  • Staub wischen: Staub ist eine Nahrungsquelle für Milben. Regelmäßiges Staubwischen, insbesondere in der Nähe des Betts ist daher wichtig.

  • Milbensauger: Da sich bei der Matratze meist nur der Bezug waschen lässt, ist es ratsam, den Matratzenkern regelmäßig abzusaugen. Entweder mit einem starken Staubsauger mit HEPA-Filter oder mit einem speziellen Milbensauger. Entsprechende Modelle, die den Milben zusätzlich mit UV-Licht zu Leibe rücken, gibt es etwa von N8Werk bei Ebay.

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Auch wenn der Gedanke eher unappetitlich ist: Milben in unserer Bettdecke stellen grundsätzlich keine Gefahr dar. Sie beißen nicht und übertragen keine Krankheiten. Bei Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie sieht das Ganze anders aus. Zu viele Milben in der Umgebung können zu Atemwegsproblemen oder Hautirritationen führen. In diesen Fällen sollte auch ein Arzt aufgesucht werden, um die passenden Maßnahmen einzuleiten. Da aber nie ganz ausgeschlossen werden kann, dass sich eine Milbenallergie entwickelt, sollten auch gesunde Menschen den Milbenbefall in ihrer Bettwäsche mit den richtigen Maßnahmen reduzieren.

Quelle: ntv.de