Für NeukundenNeue Aktion: Postbank bietet 3,2 Prozent Tagesgeldzinsen

Die Postbank geht zum Juli mit einer neuen Aktion an den Start und bietet Sparerinnen und Sparern jetzt 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate. Welche Konditionen gelten für das Angebot?
Bei der aktuellen Aktion der Postbank können Sparer sich gute Konditionen sichern: 3,2 Prozent p. a. (per annum / pro Jahr) für sechs Monate sind bei der Deutsche-Bank-Tochter drin – allerdings müssen Bedingungen erfüllt werden. Welche das sind und ob sich das lohnt, prüfen wir hier.
Postbank-Aktion: 3,2 Prozent für Neugeld
Im Rahmen einer aktuellen Neugeld-Aktion zahlt die Postbank auf ihr Tagesgeld einen Aktionszins von 3,2 Prozent pro Jahr. Dieser gilt für einen Zeitraum von sechs Monaten und für Guthaben bis maximal 250.000 Euro. Nach Ablauf der Aktion wird das Tagesgeld wieder mit dem variablen Standardzins verzinst, der derzeit bei 0,75 Prozent p. a. liegt.
Voraussetzung für den Aktionszins ist eine Neugeldeinzahlung von mindestens 2.500 Euro zwischen dem 29. Juni und dem 10. August 2026. Das Geld muss auf ein neu eröffnetes Tagesgeldkonto oder auf das zuletzt eröffnete, bislang nicht an einer Aktion teilnehmende Tagesgeldkonto eingezahlt werden. Als Neugeld werden ausschließlich Beträge berücksichtigt, die vor Beginn des Aktionszeitraums weder bei der Postbank noch bei der Deutschen Bank auf Konten oder in Depots angelegt waren.
Zinssatz: 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate
Aktionszinszeitraum: 15. August 2026 bis 14. Februar 2027
Voraussetzung: Aktionszins für Neugeld ab 2.500 Euro bis max. 250.000 Euro
Einzahlungszeitraum: 29. Juni bis 10. August 2026
Einlagensicherung: Deutsche gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro sowie zusätzlicher Einlagensicherungsfonds
Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.
Als Neugeld gilt Guthaben, das während des Einzahlungszeitraums auf das neu oder zuletzt eröffnete Tagesgeldkonto eingezahlt wird und dadurch das gesamte Guthaben bei der Postbank erhöht. Für die Berechnung werden sämtliche Ein- und Auszahlungen auf Giro-, Spar-, Tagesgeld- und weiteren Konten berücksichtigt. Maßgeblich ist die Differenz zwischen dem Gesamtguthaben zu Beginn und am Ende des Einzahlungszeitraums.
Lohnt sich das Postbank-Tagesgeld?
Die Postbank bietet mit 3,2 Prozent p. a. zwar nicht die höchsten Zinsen unter allen aktuell verfügbaren Angeboten, bietet dafür aber eine vergleichsweise lange Zinslaufzeit von sechs Monaten. Viele andere Banken bieten hier nur drei oder vier Monate. Zudem liegt der Zinssatz über der aktuellen Inflationsrate, die das Statistische Bundesamt für Mai mit 2,6 Prozent beziffert. Das Tagesgeld-Angebot überzeugt also.
Wo gibt es bessere Tagesgeldangebote?
Bei der Consorsbank bekommen Neukunden mit 3,4 Prozent p. a. über fünf Monate einen weit überdurchschnittlichen Zinssatz. Praktisch: Ein Girokonto müssen sie auch hier nicht eröffnen.
Zinssatz: 3,4 Prozent p. a.
Laufzeit: für 5 Monate, vierteljährliche Gutschrift
Aktionszins für Einlagen bis 1 Million Euro
Einlagensicherung: über Frankreich (A+-Bonität) für bis zu 100.000 Euro und den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu 3 Millionen Euro
Wichtig zu wissen: Die Consorsbank gehört zur französischen BNP Paribas, deren Einlagen bis 100.000 Euro über den Staat Frankreich (Bonität: A+) geschützt sind. Das bedeutet: Im Falle einer Bankenpleite gilt Frankreich zwar als zahlungsfähig, allerdings mit einer geringeren Garantie als Deutschland (Bonität: AAA). Zusätzlich ist die Consorsbank, ebenso wie die Postbank, Mitglied des freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, der bei Privatkonten bis zu drei Millionen Euro absichern soll.
Tipp: Altes Tagesgeldkonto kündigen
Wer etwa nach Ablauf der Zinsgarantie zu einer neuen Bank weiterzieht, sollte das nicht mehr gebrauchte Tagesgeldkonto schließen. Das wird zwar nicht bei der Schufa gemeldet wie ein Girokonto und hat daher keinen Einfluss auf den Score; bei den meisten Banken gelten jedoch ehemalige Kunden nach sechs bis 24 Monaten wieder als Neukunden – und können entsprechende Sonderkonditionen einstreichen.