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Laufuhr-Check Polar Pacer Pro im Test: Hingucker am Handgelenk

Die Polar Pacer Pro bekommt schon beim Unboxing Pluspunkte für die Optik.

Die Polar Pacer Pro bekommt schon beim Unboxing Pluspunkte für die Optik.

(Foto: Priggemeier/ntv.de)

Die Auswahl an Pulsuhren für Läufer ist riesig, und sie wird definitiv nicht kleiner. Polar hat mit der Pacer Pro ein neues Modell auf den Markt gebracht, das mit Leichtigkeit und Understatement überzeugt.

Ja, den ersten Eindruck sollte man nicht überbewerten - aber bei der Polar Pacer Pro fällt genau das schwer. Warum? Weil die GPS-Fitnessuhr einfach ein schickes und leichtes Teil ist (41 Gramm Gesamtgewicht). Klar, gerade bei Smartwatches für Läufer geht es eigentlich um die inneren Werte, um die Tracking-Optionen. Aber es ist doch schön, wenn auch die Optik stimmt. Die Polar Vantage M2 kam anders rüber - irgendwie klobig und schwerer (auch wenn sie mit 45 Gramm Gewicht faktisch nur minimal schwerer ist).

Das Gehäuse der Polar Pacer Pro ist wasserfest

Mit der Pacer Pro ist den Finnen ein Design-Sprung gelungen. Keine Ecken, keine Kerben, keine Kanten. Form follows function oder skandinavische Klarheit? Die Fitnessuhr ist auffällig unauffällig. Durch ihr Design lässt sie sich sowohl auf der matschigen Laufstrecke im Wald tragen als auch im Büro. Uhrenwechsel unnötig. Nicht einmal beim Duschen nach dem Sport muss sie abgenommen werden, weil ihr Gehäuse wasserfest ist. Das macht die Polar Pacer Pro auch für Schwimmer oder Triathleten interessant, die ein zuverlässiges Tracking-Tool suchen (17 Sportarten-Profile sind voreingestellt, unter anderem für Laufen, Schwimmen, Triathlon oder Mountainbiking).

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Stichwort Zuverlässigkeit: Im Alltags-Test hielt der Akku der Uhr ganze sieben Tage durch, trotz regelmäßiger Sport-Einheiten (Krafttraining, Jogging, Wandern). Das ist stark. Geräte anderer Hersteller müssen zum Teil täglich an die Steckdose. Die Polar Pacer Pro hält im Vergleich deutlich länger durch, sie eignet sich also auch für mehrtägige Wandertouren, auch dank des stabilen GPS-Signals. Praktisch ist für solche Outdoor-Hobbys zudem die Verknüpfungsmöglichkeit mit der Wander-App komoot, denn dadurch lässt sich die Strecke samt Abbiegungen auf dem 1,2 Zoll großen Smartwatch-Display anzeigen.

Apropos Display. Auch daran hat Polar gearbeitet. Vielen Usern war das Display zu dunkel. Jetzt ist es heller, kontrastreicher und "always on". So lautet zumindest das Versprechen des Herstellers. Und die Realität? Besser ablesbar ist es definitiv, trotzdem gibt in Sachen voreingestellter Display-Helligkeit noch Luft (oder: Licht) nach oben. Auf Drehungen des Handgelenks reagiert das Display der bei der 299-Euro-Uhr vergleichsweise träge und sparsam. Beim Laufen sind die wichtigsten Leistungs-Parameter dennoch gut zu erkennen. Wie gesagt: Es geht besser. Und man fragt sich, warum diese Smartwatch kein Touchdisplay hat? Wer sonst mit der Apple Watch am Handgelenk läuft, wird zunächst irritiert sein. Die XL-Akkulaufzeit hilft allerdings dabei, gedanklich über das etwas zu träge Display hinweg zu kommen.

Fazit zur Polar Pacer Pro

Einstellungen gelingen über die griffigen Tasten intuitiv, die Darstellung der Informationen auf dem Display ist ebenfalls eingängig. Alles in allem hat Polar mit der Pacer Pro eine Fitnessuhr für Einsteiger und Fortgeschrittene auf den Markt gebracht, die in vielen Disziplinen eine richtig gute Figur macht. Nur in der Disziplin Display gibt es leichten Punktabzug - trotz der klar verbesserten Lesbarkeit im Vergleich zu Polar-Vorgängermodellen. Die Konkurrenz von Apple und Samsung leuchtet heller.

Quelle: ntv.de

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