Espresso-Genuss für zu HauseSiebträgermaschine im Test: Diese Maschine sahnt ab

Siebträgermaschinen sollen hochwertigen und schmackhaften Espresso erzeugen. Besonders empfehlenswert ist die De’Longhi La Specialista Arte. n-tv.de verrät mehr zum Gerät und zeigt, wo es erhältlich ist.
Für Kaffeeliebhaber, die auch zu Hause nicht auf einen perfekten Espresso verzichten möchten, sind Siebträgermaschinen die erste Wahl. Diese erfordern zwar etwas Übung und Geschick, ermöglichen jedoch die Zubereitung von hochwertigem Espresso. Professionelle Maschinen sind oft sehr teuer, daher hat das Test- und Ratgeberportal Imtest zuletzt fünf Espressomaschinen unter 1.000 Euro getestet, um herauszufinden, welche Modelle in puncto Kaffeequalität und Bedienung überzeugen. n-tv.de verrät mehr zum Testsieger sowie den weiteren Kandidaten.
Testsieger: De’Longhi La Specialista Arte
Der Testsieger, die La Specialista Arte von De’Longhi, überzeugte die Tester durch ihre einfache Inbetriebnahme und Handhabung. Trotz einer etwas knappen Bedienungsanleitung gelingt die Kaffeezubereitung mühelos. Der Wassertank und der luftdicht verschlossene Bohnenbehälter sind leicht zugänglich. Besonders hervorzuheben ist die schnelle Aufheizzeit: Bereits nach zwei Sekunden ist die Maschine betriebsbereit. Die hochwertige Verarbeitung rundet das positive Gesamtbild ab. Insgesamt kam die De’Longhi La Specialista Arte auf eine Gesamtnote von 1,99.
Die Testsieger-Siebträgermaschine auf einen Blick
Leistung: 1.400 Watt
Abmessungen (BxTxH): 285 x 365 x 399 Zentimeter (mit Bohnenbehälter)
Pumpendruck: 15 Bar
Wasserbehälterkapazität: 1,7 Liter
Voreinstellungen: Espresso, Americano, Hot Water
Mahlgradeinstellungen: acht
Temperaturstufen: drei
Sonstige Highlights: My Latte Art-Milchsystem, Tassenhalter, inklusive Barista-Set
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Im Test betrug die Durchlaufzeit für einen Espresso neun Sekunden, was zu einem leicht säuerlichen, aber dennoch fruchtig-vollen Geschmack führte. Die Crema war gleichmäßig, fest und flächendeckend.
Wenn es beim Testsieger überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann, dass der Bohnenbehälter nicht lichtdicht ist. Außerdem wird die Siebträgermaschine von De’Longhi im Test als etwas laut und die Extraktionszeit als etwas kurz beschrieben. Vielmehr Negativpunkte sind aber nicht zu nennen.
Preis-Leistungs-Sieger: Breville Barista Max
Die Barista Max von Breville punktet mit einer einfachen Bedienung und Handhabung und kommt im Test insgesamt auf eine 2,31. Sie verfügt über eine integrierte Mühle, die es ermöglicht, die Bohnen direkt vor der Zubereitung zu mahlen, was zu einem frischeren Geschmack führt. Die Maschine bietet vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, um den Kaffee individuell anzupassen. Im Test lieferte sie konstant gute Ergebnisse mit einer stabilen Crema und ausgewogenem Aroma.
Abstriche gab es dafür, dass das Modell nicht besonders hochwertig wirkte und eine sehr lange Aufheizzeit von rund 60 Sekunden hat. Zudem ist der Bohnenbehälter nicht luft- und lichtdicht.
Weitere empfehlenswerte Modelle
De’Longhi La Specialista Opera (Note: 2,03): Dieses Modell überzeugt durch seine sehr kurze Aufheizzeit sowie einem guten Kaffeeergebnis. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung gestaltet sich jedoch etwas komplizierter als beim Test- und Preis-Leistungs-Sieger.
Sage the Barista Express Impress (Note: 2,16): Diese Maschine besticht durch ihr ansprechendes Design sowie die ebenfalls hochwertige Verarbeitung. Sie ermöglicht eine sehr einfache Bedienung und liefert im Test einen guten Espresso. Abstriche gibt es für die Lautstärke beim Mahlen.
Philips Barista Brew (Note: 2,25): Ein solides Modell mit einfacher Handhabung, hochwertiger Verarbeitung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Maschine bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Auch dieses Modell wird als laut beschrieben, der erzeugte Kaffee besitzt zudem eine bleibende Säure.
Fazit
Bei der Wahl der richtigen Siebträgermaschine spielen neben dem Preis auch Faktoren wie Bedienkomfort, Aufheizzeit und natürlich die Qualität des zubereiteten Espressos eine entscheidende Rolle. Der Test von Imtest zeigt, dass es auch im Preissegment unter 1.000 Euro Maschinen gibt, die hervorragende Ergebnisse liefern und somit den Kaffeegenuss zu Hause auf ein neues Level heben können.

