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Solarertrag durchgerechnetSo viel Geld spielt eine PV-Anlage im Mai ein

17.04.2026, 08:20 Uhr
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Die Felder blühen, die Sonne scheint: Im Mai wachsen die Solarerträge, und eine PV-Anlage auf dem Dach bringt jetzt besonders viel ein. (Foto: IMAGO / imagebroker)

Frühlingsgefühle auf dem Dach: Wenn im Mai die Zahl der Sonnenstunden auf über 250 steigt, dann sinkt die Stromrechnung – weil eine Solaranlage jetzt besonders viel bringt.

Wer über eine PV-Anlage auf dem Dach nachdenkt, schaut meist zuerst auf die Investitionskosten und auf den Jahresertrag. Doch eine Solaranlage liefert ihren Ertrag nicht gleichmäßig über das Jahr: In den Wintermonaten kommt weniger Strom vom Dach, dafür zieht die Produktion im Frühjahr deutlich an. Das liegt an längeren Tagen, noch gemäßigten Temperaturen und der Anzahl an Sonnenstunden. Laut Statista ist der Mai der erste Monat des Jahres, in dem in Deutschland durchschnittlich über 250 Stunden lang die Sonne scheint.

Bevor man sich mit konkreten, zu erwartenden Erträgen befasst, steht allerdings die Planung an: Denn wie viel eine PV-Anlage tatsächlich einspielt, das hängt nicht nur von Wetter und Sonnenstunden ab, sondern auch von der Größe der Anlage sowie der Dachneigung und der Ausrichtung der Module. Eine seriöse Planung braucht deshalb mehr als eine grobe Internetrecherche. Bei Enpal zum Beispiel ist es möglich, eine kostenlose Beratung anzufragen – und das mithilfe eines schnellen Online-Fragebogens. Dann erstellen die PV-Planungsexperten ein unverbindliches Angebot, angepasst an die individuellen Begebenheiten vor Ort.

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Sommerzeit heißt Solarzeit

Der Sommer ist klar die stärkste Jahreszeit für die Photovoltaik. Den Erfahrungswerten der letzten 30 Jahre zufolge entstehen in Deutschland rund 70 Prozent des Jahresertrags zwischen April und September. Im Schnitt liegen typische PV-Erträge pro Jahr übrigens bei 900 bis 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro installiertem Kilowattpeak (kWp); im Mai fallen davon circa 130 an.

Und was heißt das konkret in Euro? Für ein verständliches Beispiel rechnen wir dem genannten typischen Mai-Ertrag von 130 Kilowattstunden je kWp – das ist ein realistischer Korridor für gut ausgerichtete Dachanlagen. Wie viel Geld daraus entsteht, hängt dann vor allem davon ab, ob der Solarstrom selbst verbraucht oder ins Netz eingespeist wird. Denn selbst genutzter Strom spart den teuren Einkauf von Haushaltsstrom, während eingespeister Strom "nur" mit der EEG-Vergütung belohnt wird. Für neue Dachanlagen bis zehn kWp in der Teileinspeisung werden laut Bundesnetzagentur aktuell 7,78 Cent je Kilowattstunde gezahlt.

PV bringt 130 bis 210 Euro im Mai

Eine kleine bis mittlere Anlage mit sechs kWp produziert im Mai circa 780 Kilowattstunden Strom. Würde diese Strommenge theoretisch komplett eingespeist, bringt das rund 60 Euro im Monat. Rein über die Einspeisung ist der Mai also schon ein ordentlicher Monat – aber viel lukrativer wird es beim Eigenverbrauch.

Wer den Strom direkt im Haus nutzt, spart den teuren Strombezug aus dem Netz. Bei einem (defensiv geschätzten) Haushaltsstrompreis von 30 Cent je Kilowattstunde hätte bereits ein selbst verbrauchter Anteil von 40 Prozent bei dieser Sechs-kWp-Anlage einen Gegenwert von über 90 Euro. Die restlichen 60 Prozent würden eingespeist und kämen auf weitere etwa 36 Euro Vergütung. Zusammen ergäbe das im Mai ein finanzielles Plus von knapp 130 Euro. Steigt der Eigenverbrauch, etwa weil tagsüber mehr Geräte laufen, kann der Betrag noch etwas höher ausfallen.

Bei einer Zehn-kWp-Anlage wird der Effekt natürlich entsprechend größer – und zwar um den Faktor 1,6 bis 1,7 im Vergleich zur Sechs-kWp-Anlage. Damit landet man hier bereits bei einer Summe von gut 210 Euro.

Ein gutes Gefühl und vielleicht ein Speicher

Zusätzlich zur handfesten Ersparnis gesellt sich ein psychologischer Effekt, der für viele Betreiber wichtig ist: Während im Winter eher kleine Tageserträge zusammenkommen, produziert die Anlage im Mai schon so viel Strom, dass Eigenverbrauch und Einspeisung gleichzeitig sichtbar werden. Der Kühlschrank, die Waschmaschine oder die Wallbox laufen teilweise mit Solarstrom, zugleich wandert ein nennenswerter Überschuss ins Netz. Genau das macht den Mai für viele zum Start in die stärkste Solarphase des Jahres.

Noch lukrativer wird es mit einem Heimspeicher: Denn damit lässt sich der wirtschaftlich interessante Eigenverbrauch spürbar erhöhen. Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote bei klassischen Einfamilienhaus-Anlagen oft im Bereich von 30 bis 40 Prozent, mit Speicher kann sie auf 60 bis 70 Prozent steigen. Für die Rechnung macht das einen deutlichen Unterschied: Denn jede Kilowattstunde, die dank Speicher nicht eingespeist, sondern später selbst verbraucht wird, bringt rechnerisch gut 22 Cent zusätzlichen Vorteil. Bei unseren obigen Rechenbeispielen mit einer Sechs-kWp- bzw. Zehn-kWp-Anlage bedeutet das ein Plus von weiteren 55 bis 80 Euro. Es zeigt sich: Gerade in ertragreichen Monaten wie dem Mai macht eine Solaranlage mit Speicher den Haushalt nicht nur unabhängiger, sondern erhöht auch die Ersparnis.

Spart ebenfalls bares Geld: Ein Balkonkraftwerk

Wer nicht in eine große Solaranlage auf dem Dach investieren kann oder möchte, für den kommt ein Balkonkraftwerk infrage. Auch damit lässt sich eine beträchtliche Menge Solarstrom erzeugen und die eigenen Stromkosten senken. Zudem lassen sich solche Steckersolargeräte auch in Mietwohnungen nutzen, denn seit Mai 2024 dürfen Vermieter sie nicht mehr pauschal verbieten.

Bei der Installation sind Balkonkraftwerke viel niedrigschwelliger: Sie können am Balkongeländer oder auf einem Flachdach angebracht werden, die Anmeldung klappt ohne Unterstützung durch einen Elektriker. Der Anbieter Kleines Kraftwerk gewährt derzeit mehr als 800 Euro Rabatt auf die Mini-PV-Anlage XL Quattro mit vier 500-Watt-Modulen und dem neuesten Solarspeicher von Anker.

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Fazit: Mai als Schlüsselmonat für Photovoltaik

Der Mai ist für PV-Anlagenbetreiber mehr als ein schöner Frühlingsmonat: Nach dem gelegentlich noch wankelmütigen April markiert er endgültig den Übergang zur besten Solarzeit des Jahres. Bei einer Sechs-kWp-Anlage sind im typischen Fall circa 130 Euro finanzieller Effekt drin, bei zehn kWp sogar über 200 Euro. An besonders guten Standorten oder bei höherem Eigenverbrauch (z. B. durch den Betrieb eines Batteriespeichers) kann es noch mehr sein. Die Richtung ist klar: Wer sehen will, warum sich Photovoltaik gerade in den hellen Monaten rechnet, der muss nur auf den Mai schauen.

Quelle: ntv.de