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Sicher durch Eis und SchneeWelche Alternativen zu Streusalz in Deutschland erlaubt sind

26.01.2026, 12:29 Uhr
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Von Granulat über Splitt bis Quarzsand – diese Streumittel ermöglichen auch bei starkem Wintereinbruch sichere Wege. (Foto: istockphoto.com)

Der erneute Wintereinbruch bringt Glätte und Eis auf Straßen, Gehwege und Einfahrten. Umweltfreundliche Streusalz-Alternativen wie Splitt, Sand oder Granulate führen zuverlässig zu Rutschhemmung.

Anhaltende Winterkälte bringt weiterhin vereiste Gehwege, Einfahrten und Treppen. Während Streusalz in vielen Städten und Gemeinden aus Umwelt- und Tierschutzgründen untersagt ist, bleiben zahlreiche Alternativen ausdrücklich erlaubt. Mechanisch wirkende Streumittel wie Splitt, Sand oder Granulate erhöhen die Griffigkeit auf Gehwegen und Treppen, ohne Pflanzen, Böden oder Tierpfoten zu schädigen. Ein Überblick über gängige und bewährte Streusalz-Alternativen.

Erlaubte Streusalz-Alternativen im Überblick

Je nach Material unterscheiden sich Streusalz-Alternativen in Körnung, Gewicht und Handhabung – identisch ist jedoch die rechtlich unbedenkliche Nutzung im Winterdienst.

Bims-Streugut mit Umweltzeichen

Das Streumittel von Rutsch-Ex trägt das Umweltzeichen "Blauer Engel" und erfüllt damit besonders hohe Anforderungen an Umwelt- und Ressourcenschutz. Es eignet sich sowohl für private Flächen als auch für den Einsatz auf Gehwegen, Treppen und Einfahrten. Das Streugut wirkt rein mechanisch. Nach dem Abtauen lässt sich das Material unkompliziert zusammenkehren und wiederverwenden.

  • Komplett salzfrei

  • Aus ökologischem Bims-Rohstoff

  • Umweltzeichen Blauer Engel

  • Geeignet für öffentliche und private Flächen

  • Schonend für Tiere, Pflanzen und Untergründe

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Rutsch-Ex Winterstreu (25 l)
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28,90 €

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Diabas-Streusplitt

Diabas, wie das der Marke Oppenhäuser, gilt als besonders hartes Naturgestein und wird häufig im professionellen Winterdienst eingesetzt, eignet sich aber auch für die private Nutzung. Die feine Körnung verspricht guten Halt auch auf vereisten Flächen.

  • 15 kg

  • Körnung 1 bis 3 mm (unterschiedliche Körnungen erhältlich)

  • Sofort rutschhemmend

  • Umweltfreundlich, da ohne Auftausalze

  • Auch als Pflaster- oder Bettungssplitt nutzbar

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Oppenhäuser Diabas-Streusplitt (25 kg)
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21,99 €

Umweltfreundlicher Streusand

Quarzsand zählt zu den klassischen, erlaubten Streumitteln. Die Winterstreu-Variante von Best For Garden ist laut Hersteller besonders fein und haftet damit gut auf Schnee und Eis. Der Sand lässt sich nach dem Abtauen der Eisfläche zusammenfegen und entsorgen oder wiederverwenden.

  • 25 kg

  • Effizienter als Streusalz durch dauerhafte Haftung

  • Umwelt- und tierpfotenfreundlich

  • Salzfrei und ohne chemische Beimischung (laut Hersteller)

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Streusand (25 kg)
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Streusalz-Alternative auf Basis von Magnesiumchlorid

Winterstreu auf Magnesiumchlorid-Basis wirkt chemisch, taut Eis zuverlässig auf und verhindert rutschige Flächen bei niedrigen Temperaturen. Im Vergleich zu klassischem Natriumchlorid (Streusalz) ist Magnesiumchlorid etwas umweltfreundlicher, da es Pflanzen, Böden und Gewässer weniger stark belastet.

  • 5 kg

  • Enteisung bis -50 Grad Celsius

  • Reichweite bis 250 Quadratmeter

  • Boden-, tier- und pflanzenverträglich

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Winterstreu (5 kg)
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22,77 €

Streu-Alternative: Blähton-Granulat

Zweckentfremdet, aber effektiv: Blähton ist eigentlich als Drainagematerial für Pflanzen bekannt, kann im Winter jedoch ebenfalls als Streumittel dienen. Die leichten Tonkügelchen erhöhen die Griffigkeit auf glatten Flächen.

  • Natürliches, gebranntes Tongranulat

  • Salzfrei und wiederverwendbar

  • Besonders leicht zu verteilen

  • Für Gehwege und Treppen geeignet

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Fibostreu Blähton-Granulat (50 l)
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Warum Streusalz häufig nicht erlaubt ist

Streusalz kann Böden, Pflanzen und Gewässer stark belasten. Bereits kleine Mengen führen zu Versalzung des Bodens, hemmen das Pflanzenwachstum und können im schlimmsten Fall ins Grundwasser gelangen. Auch Haustiere und Wildtiere sind betroffen: Salzreste an Pfoten oder Fell können zu Reizungen oder gesundheitlichen Problemen führen. Aus diesen Gründen haben viele Städte und Gemeinden Vorschriften erlassen, die den Einsatz von klassischem Auftausalz auf Gehwegen, öffentlichen Flächen oder in ökologisch sensiblen Bereichen einschränken oder verbieten.

Streusalz ist aber längst nicht die einzige Option für sichere Wege im Winter. Mechanisch wirkende Streusalz-Alternativen wie Splitt und Sand oder spezielle Granulate sind vielerorts erlaubt und bieten zuverlässige Rutschhemmung. Sie schonen Umwelt, Böden und Tierpfoten – und erfüllen zugleich die Anforderungen an die Verkehrssicherheit bei Schnee und Eis.

Quelle: ntv.de