Achtung, Hitze im Anmarsch!Verbraucherzentrale verrät: So bleibt die Wohnung im Sommer kühl

Hohe Außentemperaturen heizen Wohnungen schnell auf. Neben simplen Maßnahmen helfen auch Thermovorhänge, Ventilatoren und Sonnenschutzfolien. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie Räume ohne Klimaanlage angenehm kühl bleiben.
Wenn der Ventilator zum besten Freund wird, ist klar: Der Sommer meint es zu gut. Während draußen gegrillt wird, schmort drinnen so mancher in der Wohnung. Doch mit den richtigen Tipps lässt sich der Hitzestau in den Griff kriegen – ganz ohne tropische Zustände im Wohnzimmer.
Frische rein – aber bitte zur richtigen Zeit
Wer tagsüber lüftet, lädt die Hitze persönlich zum Bleiben ein. Effektiver: Fenster weit aufreißen in den kühlen Morgen- und Nachtstunden – am besten mit Durchzug. Danach alles schließen, abdichten und abdunkeln. Denn was nicht reinkommt, muss später nicht wieder raus. Fliegengitter nicht vergessen – es sei denn, man freut sich über eine abendliche Stechmücken-Party im Schlafzimmer.
Faz.net hat im Mai 2025 gleich 23 Fliegengitter getestet und einen Testsieger gekürt: Das Tesa Insect Stop Standard Fliegengitter lässt sich einfach ankleben, ist Waschmaschinen-geeignet und kann ohne Rückstände entfernt werden – so verrät es der Test.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Licht aus, Schatten an: Die Sache mit dem Sonnenschutz
Innenrollos und Vorhänge sind gut gemeint, helfen aber laut der Verbraucherzentrale eher symbolisch. Deutlich wirksamer: das Außenrollo von Kesser. Es hält die Wärmestrahlung direkt draußen – wo sie hingehört. Über 1.000 zufriedene Amazon-Kunden haben das Rollo mit 4,5 von fünf Sternen bewertet, besonders gelobt wurde die schnelle Montage.
Wer keine festen Installationen anbringen darf, kann mit Sonnenschutzfolien für Fenster experimentieren. Nicht besonders hübsch, aber hilfreich.
Ventilatoren: Luftig, günstig, effizient
Ventilatoren kühlen zwar nicht die Luft, bringen sie aber ordentlich in Bewegung – und das reicht oft schon für eine deutliche Erleichterung. Ein kompaktes und leises Modell ist der Silvercrest Mini Ventilator, der sich dank seiner Größe ideal für den Schreibtisch eignet.
Wer es lieber modern mag, greift zu dem smarten Turmventilator von Xiaomi. Pluspunkte sammelt das Gerät durch seine 150-Grad-Drehung und den geringen Geräuschpegel. Zudem lassen sich alle weiteren Anpassungen ganz bequem über die Xiaomi-Home-App vornehmen.
Elektronische Wärmequellen entlarven und abschalten
Jeder laufende Fernseher, Router oder die kleine Küche mit Toaster & Co. wirkt wie eine Mini-Heizung. Stand-by ist auch keine Pause, sondern Dauerfeuer im Stromverbrauch. Tipp der Verbraucherzentrale: Geräte ganz ausschalten und auf energieeffizienten Betrieb achten. Im Sommermodus heizt auch die Heizung nicht unnötig nach.
Hitzefrei ohne Technikzirkus: Das verrät die Verbraucherzentrale
Laut Verbraucherzentrale verbrauchen Ventilatoren bei täglichem Einsatz im Schnitt nur sechs bis zehn Euro Strom pro Jahr. Ein mobiles Klimagerät? Locker das Zehn- bis Vierzehnfache. Wer also clevere Maßnahmen kombiniert, spart Strom und schont das Raumklima.



