Liqid im CheckTurbulenzen an den Börsen: Vermögensverwaltung als Stabilitätsanker

Geopolitische Spannungen erschweren die Orientierung an den Börsen. Der digitale Vermögensverwalter Liqid steuert die Geldanlage für seine Kunden und bietet dabei persönliche Beratung. Für wen lohnt sich das?
Nach dem monatelangen Höhenflug an den globalen Aktienmärkten kippt die Stimmung. Kursverluste mehren sich, ausgelöst durch politische Entwicklungen wie die Trump-Initiative rund um Grönland, anhaltende Krisen in Venezuela und der Ukraine sowie Unsicherheiten mit Blick auf die US-Notenbank. Für private Anleger wächst damit die Unsicherheit – besonders für jene, die direkt in Einzelwerte investieren und Marktbewegungen sowie Risiken laufend im Blick behalten müssen.
In diesem Umfeld rücken professionelle Vermögensverwaltungen in den Blick, die über reine Börsentransaktionen hinausgehen und strategische Allokation, Risikomanagement und regelmäßiges Rebalancing integrieren. Der Berliner Vermögensverwalter Liqid nimmt seinen Kunden die Sorgen ab. Hier trifft ein professionelles Investmentteam die Entscheidungen, und Berater stehen als persönliche Ansprechpartner bereit. Das Unternehmen bietet mehrere Anlagelösungen. Wer weltweit breit gestreut anlegen will, für den ist das klassische "Global"-Portfolio interessant.
Liqid in aller Kürze: Was bietet die Vermögensverwaltung?
Liqid fokussiert sich auf größere Privatvermögen, Anlagen sind ab 100.000 Euro möglich. Aktuell betreut das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Kunden mit einem Gesamtvermögen von über 3,5 Milliarden Euro. Das sind die wichtigsten Leistungen der Vermögensverwaltung im Überblick:
Entwicklung der Anlagestrategie mit dem Kunden
Investitionen in global diversifizierte ETF- und Fondsportfolios
Tägliche Überwachung des Investments durch Experten
Regelmäßiges Rebalancing und Risikomanagement
Austausch von ETFs und Fonds, wenn bessere Alternativen verfügbar werden
Persönliche Ansprechpartner für den Kunden
Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.
Wie unterscheidet sich Liqid von einem Online-Broker?
Ein Online-Broker bietet nur einen Handelsplatz zum Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren. Aber in welche Aktien, Anleihen und ETFs investieren? Damit stehen Kunden allein. Die meisten Broker stellen nur Informationen zu Kursen und vereinzelt auch News bereit. Eine solide Anlagestrategie erfordert aber wesentlich mehr als das.
Hier kommt Liqid ins Spiel. Beim Vermögensverwalter entscheiden Experten, in welche Märkte das Geld fließen soll und welche Anlageprodukte die richtigen sind. Auch das Investieren des Geldes und die Überwachung und Anpassung des Portfolios übernehmen die Profis. Im Falle des Global-Portfolios erfolgt eine breit gestreute Anlage in Aktien und Anleihen über kostengünstige ETFs mit regelmäßigem Rebalancing der Positionen. Liqid bietet also ein Komplettpaket für Anleger, denen entweder die Expertise oder die Zeit fehlt, um ihr Geld selbst zu managen.
Das bietet Liqid über einen Broker hinaus:
Professionelles Portfolio-Management: Entwicklung einer Anlagestrategie, Umschichtung von Positionen und Absicherung von Risiken.
Persönliche Ansprechpartner: Neben digitalen Tools gibt es individuelle Betreuung – Kunden können so jederzeit Fragen stellen oder Probleme ansprechen.
Regelmäßiges Rebalancing: Die strategische Ausrichtung des Portfolios wird jährlich angepasst. Zusätzlich erfolgen unterjährige Rebalancings, um das Risikoprofil stabil zu halten.
Umfassende Berichterstattung: Monatliche Vermögensberichte, umfangreiche Quartalsberichte zum Portfolio, Markteinschätzungen und ausführliche Analysen stehen online bereit.
Zugriff auf Strategien von institutionellen Anlegern: Liqid arbeitet mit Modellen, die sich an Family-Offices orientieren und sonst eher größeren Investoren vorbehalten sind.
Exklusive Events: Ab einer Anlage von 250.000 Euro lädt Liqid Kunden zu Roundtables ein und ermöglicht so den persönlichen Kontakt zu Partnern und Experten, die Einblicke in die Welt der Kapitalanlage geben.
Worein investiert Liqid das Geld genau?
Wie das Geld investiert wird, hängt bei Liqid auch vom Kunden ab. Der kann entweder selbst eine Portfolio-Struktur wählen oder sich zunächst persönlich beraten lassen und mit einem Experten eine Strategie wählen. Entscheidend ist bei der "Global"-Strategie die Verteilung zwischen Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Edelmetallen. Je mehr Aktien im Portfolio sind, desto höher ist die potenzielle Rendite. Allerdings ist das Vermögen auch größeren Schwankungen ausgesetzt. Die Beimischung von Anleihen und anderen Anlageklassen erzeugt Diversifikationsvorteile und mindert so die Volatilität der Wertentwicklung.
Konkret bedeutet das bei Liqid: Wer beispielsweise in die Strategie Global 90 investiert, bekommt einen Aktienanteil von 90 Prozent. Es ist aber auch eine umgekehrte Verteilung und alles zwischendrin möglich. Ist die Strategie einmal festgelegt, fließt das Geld über kostengünstige ETFs in ein weltweit gestreutes Portfolio entsprechender Wertpapiere.
Was kostet Liqid "Global"?
Eine professionelle Vermögensverwaltung kostet mehr als eine Kapitalanlage in Eigenregie. Das Gebührenmodell bei Liqid ist transparent und richtet sich nach Verwaltungsgebühren und Produktkosten, abhängig von der Anlagesumme. So setzen sich die Kosten für Liqid Global zusammen:
Verwaltungs- und Transaktionskosten: Zwischen 0,25 und 0,60 Prozent pro Jahr, abhängig vom Anlagevolumen.
Produktkosten: Für ETFs und Fonds fallen zusätzlich rund 0,09 bis 0,22 Prozent pro Jahr an. Aufgrund von Änderungen der Gewichtung sowie des regelmäßigen Austauschs von Wertpapieren können die Produktkosten schwanken.
Keine Ausgabeaufschläge oder versteckte Transaktionskosten.
Damit setzt Liqid die Gebühren niedriger an als viele klassische Vermögensverwalter mit professionellem Investmentteam. Wer hingegen in Eigenregie investiert, kann bei den Verwaltungskosten sparen. Allerdings ist dann auch ein ruhiges Händchen gefragt, weil sich sonst schnell die Transaktionskosten auftürmen können.
Wie gut ist die Perfomance von Liqid?
Die unabhängigen Firstfive-Indizes analysieren die Entwicklung verschiedener Portfolios von Vermögensverwaltungen und Privatbanken. In der jüngsten Auswertung von 180 Depots erzielte die "Global"-Strategie von Liqid durchweg hervorragende Rankings. Sowohl bei der absoluten als auch der risikoadjustierten Rendite belegten die Portfolios über Zeiträume von zwölf bis 60 Monaten Spitzenplätze in den Top Drei, wobei insbesondere die Strategien Global 90 und Global 70 herausstachen.
Auch für 2025 zeigen die Liqid-Strategien in allen Risikoklassen starke Ergebnisse. Im langfristigen Vergleich liefern die Portfolios eine konsistente Outperformance gegenüber Benchmarks, Wettbewerbern und vergleichbaren Anlageangeboten. Entscheidend ist dabei der systematische Ansatz: Dr. Martin Meuter, Head of Portfolio Management bei Liqid, erklärt im Interview, dass Risikomanagement, die Vermeidung von Anlagefehlern und strukturierte Investmentprozesse den Unterschied ausmachen.
Alternative: Selbst investieren – über Scalable Capital
Für alle, die ihre Geldanlage lieber selbst in die Hand nehmen wollen, bietet sich ein digitales Wertpapierdepot an – beispielsweise bei Scalable Capital. Im Gegensatz zu einer Vermögensverwaltung wie Liqid entscheiden Anleger hier selbst, welche ETFs, Aktien oder Fonds sie kaufen und wie das Portfolio aufgebaut sein soll. Das bedeutet zwar mehr Eigenarbeit, eröffnet aber die Möglichkeit, flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren und die Kosten niedrig zu halten.
Scalable Capital zählt zu den führenden digitalen Anbietern in Deutschland und bietet neben einem übersichtlichen Depot auch automatisierte ETF-Sparpläne. Diese lassen sich bereits ab kleinen monatlichen Beträgen einrichten und eignen sich damit besonders für Anleger, die eigenständig investieren möchten.
Kostenloses digitales Depot zur Verwaltung
Breite Auswahl an ETFs, Fonds und Aktien
Ab 1 Euro Sparplanrate
Der Aufwand ist höher als bei einer verwalteten Lösung wie Liqid – dafür bleiben Anleger flexibel und kostenbewusst.
Fazit: Wie gut ist Liqid als Vermögensverwaltung – und für wen lohnt sich das?
Das "Global"-Portfolio von Liqid erzielt in den Firstfive-Bewertungen von 180 Depots über verschiedene Kategorien hinweg vordere Platzierungen bei der Performance. Die Verwaltung richtet sich an alle, die ein größeres Vermögen professionell betreuen lassen möchten, ohne selbst viel Zeit in Marktbeobachtung, Risikomanagement oder Produktauswahl investieren zu müssen. Im Vergleich zu einem Robo-Advisor eignet sich Liqid vor allem für Anleger, die menschliche Expertise und eine persönliche Betreuung schätzen. Die gibt es sonst eher nur bei klassischen Vermögensverwaltern, die aber mitunter eine größere Mindestanlage und höhere Gebühren veranschlagen.
Weniger geeignet ist der Anbieter dagegen für Kleinanleger, Sparer mit monatlichen Raten, sehr kostenfixierte ETF-Selbstanleger oder Personen, die gern aktiv selbst handeln. Hier sind günstigere Robo-Advisor mit niedriger Mindestanlage oder ein eigenes ETF-Portfolio meist besser.