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Arbeiten im ZugVisual Hacking: Den Laptop vor Seitenblicken schützen

20.08.2024, 10:58 Uhr
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Das Arbeiten im Zug gehört längst zum Alltag vieler. Dabei sollten sensible Dokument aber auch vor neugierigen Blicken geschützt werden. (Foto: istockphoto.com)

Wer beruflich viel unterwegs ist, nutzt oft auch die Zugfahrt, um am Laptop Mails zu beantworten oder Projekte voranzubringen. Ohne den richtigen Schutz können hierbei jedoch sensible Daten in die falschen Hände geraten.

Niemand lässt sich gerne ungefragt auf den Bildschirm schauen – egal, ob Handy oder Laptop, egal, ob beim privaten Scrollen oder beim Arbeiten. Gerade bei Letzterem besteht die Gefahr, dass durch einen einfachen Seitenblick wichtige Informationen preisgegeben werden. Das Ganze nennt sich Visual Hacking. Es braucht also keinen High-Tech-Cyberangriff, um an sensible Daten zu kommen, sondern nur einen neugierigen Blick. Wie sich das effektiv verhindern lässt, erklären wir im Folgenden.

Arbeiten im Zug: So wird der Laptop vor ungewollten Blicken geschützt

Auch wenn es banal klingt: Der Nebenmann im Zug darf keine Chance haben, auf den eigenen Bildschirm zu schauen. Wenn möglich, sollte der Bildschirm möglichst weit weggedreht werden. Auch eine Wasserflasche oder Ähnliches neben dem Laptop kann helfen, den Seitenblick zu versperren. Beides ist je nach Gegebenheiten am Sitzplatz aber nicht immer möglich. Als einer der ersten Hersteller hat HP deshalb seine Business-Laptops mit dem Sure View ausgestattet. Die Geräte sind dadurch etwas teurer, auf Ebay gibt es das HP EliteBook 865 G10 aktuell aber zum reduzierten Preis.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Sure View bewirkt, dass Bildschirm-Inhalte ab einem Winkel von 35 Grad unsichtbar werden. Mit einer speziellen Technik wird der Bildschirm sogar komplett grau, wenn beispielsweise ein nicht eingeweihter Kollege oder ein Familienmitglied überraschend direkt hinter einem auftaucht.

Es muss aber natürlich nicht zwingend ein neues Gerät angeschafft werden. Blickschutzfolien lassen sich auch nachrüsten. Dabei sollte geschaut werden, dass die Folie tatsächlich auch dieses Merkmal aufweist und nicht nur für die Entspiegelung gedacht ist. Außerdem sollte die Folie zur Größe und den Aussparungen des Gerätes passen. Den Bestseller in diesem Segment auf Amazon gibt es aktuell dank anklickbarem Coupon 18 Prozent günstiger.

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Einige Filter haben außerdem einen speziellen Blaulicht-Filter, der gerade bei längeren Arbeiten am Bildschirm müde Augen vorbeugen kann.

Neugierige Blick verhindern: Auch bei Handy und Tablet

Auch wenn Laptops sich beispielsweise für das Erstellen von Präsentationen besser eignen, auch am Handy oder Tablet findet mittlerweile viel statt, das mit Arbeit zu tun hat – und wenn es nur kurz eine Mail vom Chef ist, die auf dem Smartphone beantwortet wird. Entsprechend können auch hier sensible Infos durch Visual Hacking in die falschen Hände geraten. Apple hat zwar bereits ein entsprechendes Patent für Displays mit eingebautem Sichtschutz angekündigt, serienmäßig verbaut ist so etwas bislang aber nicht. Daher bieten sich wieder spezielle Folien an.

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Datenschutz und Privatsphäre: So bleiben sensible Bildschirm-Inhalte geheim

Viele Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter eigens dafür, dass wichtige und sensible Daten und Dokumente nicht an Unbefugte gelangen können. Und was für den Gebrauch auf der Arbeit wichtig ist, kann auch im Alltag helfen, die Privatsphäre zu schützen:

  • Blickschutzfolien: Wie bereits angesprochen, lassen sich Notebooks, aber auch kleinere Geräte, durch spezielle Folien vor unbefugten Blicken schützen.

  • Bildschirmsperre: Werden Handy oder Tablet gerade nicht benötigt, sollten sie immer gesperrt werden, damit niemand Zugang erhält. Bei Laptops lässt sich mit der Kombination Windows-Taste + L beziehunsweise Ctrl + Befehlstaste + Q das Gerät sperren.

  • Auf Umgebung achten: Nicht nur, wenn jemand direkt hinter oder neben mir sitzt, kann er freien Blick auf meinen Bildschirm haben. Große Fensterfronten können auch freie Sicht auf den Arbeits-PC gewähren. In diesen Fällen kann es oft schon reichen, den Bildschirm anders zu positionieren.

In einer Zeit, in der Cyber-Attacken immer wieder Schlagzeilen machen, wird das simple Visual Hacking oft noch unterschätzt. Dabei können hier genauso wichtige Informationen in die falschen Hände geraten. Der richtige Schutz ist dabei also unerlässlich.

Quelle: ntv.de