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Mehr Sonnenstunden, mehr StromWonnemonat Mai: Warum ein Balkonkraftwerk jetzt besonders viel bringt

19.04.2026, 04:30 Uhr
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Immer häufiger zieren Solarmodule nicht nur die Dächer von Einfamilienhäusern, sondern hängen auch am Balkongeländer – das ist nämlich auch in Mietwohnungen erlaubt. (Foto: IMAGO / Robert Poorten)

Die Tage werden länger, die Sonne scheint häufiger und steht höher am Himmel. Im Mai sprießen die Solarerträge fast so sehr wie Blumen und Blüten. Das freut Besitzer von Balkonkraftwerken – wir verraten, wie viel Ersparnis eine Mini-PV-Anlage im Mai wirklich bringt.

Der April ist schon gut, doch der Mai wird für Balkonkraftwerke noch besser: Die Zahl der Sonnenstunden steigt, trübe, wolkige Tage werden immer seltener. Das begünstigt, dass Steckersolargeräte im Wonnemonat besonders viel Strom liefern und damit die Stromrechnung natürlich deutlich reduzieren.

Anders als bei einer großen Dachanlage geht es bei einem Balkonkraftwerk nicht um die Einspeisevergütung – entscheidend ist, wie viel des erzeugten Stroms direkt im Haushalt verbraucht wird; also etwa von Kühlschrank, Router, Stand-by-Geräten oder tagsüber laufenden Haushaltsgeräten. In Deutschland sind Balkonkraftwerke aktuell mit bis zu 800 Watt Wechselrichterleistung und bis zu 2.000 Watt Modulleistung erlaubt. Deshalb sind auch Mini-PV-Anlagen mit vier Modulen und zusammen 2.000 Watt zulässig – das ist wichtig, weil sich die größere Modulpower lohnt.

Beim Anbieter Kleines Kraftwerk gibt es das 2.000-Watt-Modell Quattro XL dank der Frühlingsaktion gerade besonders günstig – der Shop zieht einfach 600 Euro von der UVP ab. Das Garten-Komplettpaket kommt inklusive aller Anschlusskabel sowie Garten-Halterungen für alle vier Module. Natürlich ist auch ein Marken-Wechselrichter von Hoymiles im Set enthalten.

  • 4 XL-Module mit 2.000 Watt PV-Leistung

  • Hoymiles-Wechselrichter mit WLAN

  • Aluminium-Garten-Halterungen made in Germany

  • Kostenlose App zur Stromüberwachung

  • Stromanschlusskabel, Solarkabel, deutsche Anleitung

  • Kostenloser Speditionsversand

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So viel Ertrag schafft ein Balkonkraftwerk im Mai

Für ein gut ausgerichtetes Balkonkraftwerk ohne Verschattung ist im Jahr mit circa 900 bis 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro installierten 1.000 Watt Peak (Wp) zu rechnen. Auf den Monat Mai entfallen davon im Schnitt 120 bis 130. Das heißt: Ein Standard-Balkonkraftwerk mit zwei Modulen und eben genau diesem Leistungswert wird in einem durchschnittlichen Mai knapp 130 Kilowattstunden Ökostrom produzieren. Zur weiteren Berechnung des Einsparpotenzials setzen wir einen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde an.

Ein Balkonkraftwerk mit zwei Modulen und 1.000 Wp liefert im Mai also 130 kWh Strom, das entspricht einem Wert von fast 40 Euro. Allerdings wird ein normaler Haushalt ohne Solarspeicher und Smart Meter die tagsüber anfallende Strommenge nicht komplett verbrauchen – doch auch ohne großen Aufwand ist eine Eigenverbrauchsquote von 40 bis 50 Prozent realistisch. Das entspricht einer Sofort-Ersparnis von 15 bis 20 Euro, allein im Monat Mai. Wird tagsüber mehr Strom genutzt – etwa durch Homeoffice, Waschmaschine oder Geschirrspüler zur Mittagszeit –, kann die Ersparnis auch darüber liegen.

Mehr Modulpower, mehr Ersparnis?

Noch interessanter wird es bei einem Balkonkraftwerk mit vier Modulen und 2.000 Wp. Allerdings darf man nicht den Denkfehler begehen, den Ertrag gegenüber den 1.000 Wp einfach zu verdoppeln. Weil beide Systeme an einem 800-Watt-Wechselrichter hängen, der die Ausgangsleistung deckelt. Wenn die Module mittags eigentlich mehr liefern könnten, regelt der Wechselrichter ab. Trotzdem bringt die größere Modulfläche einen klaren Vorteil: Sie ermöglicht morgens, abends und bei weniger idealen Bedingungen viel häufiger, dass der Wechselrichter überhaupt in die Nähe seiner 800 Watt kommt. Dadurch steigt der Monatsertrag deutlich, aber eben nicht linear.

Für den Mai ist bei 2.000 Wp Solarleistung an einem 800-Watt-Wechselrichter deshalb ein Ertrag von 170 bis 190 Kilowattstunden plausibel – also spürbar mehr als bei 1.000 Wp, aber eben nicht das Doppelte. Bei einem zugrundegelegten Direktverbrauch von 40 bis 50 Prozent ergibt sich im Mai eine Ersparnis von rund 21 bis 29 Euro.

Was bringt ein Solarspeicher?

Besonders spannend wird das Thema mit einem kleinen Speicher: Wir spinnen unser Beispiel mit einem Balkonkraftwerkspeicher mit 1,6 Kilowattstunden weiter. Den gibt es ebenfalls beim Anbieter Kleines Kraftwerk – wer schon ein Balkonkraftwerk besitzt, kann dort zum Aktionspreis von knapp unter 500 Euro sein System erweitern – mit der Anker Solix Solarbank 2 Pro. Die kann nicht nur ganzjährig draußen übernachten, sondern auch mit einem Smart Meter kommunizieren und flexibel auf über neun Kilowattstunden Kapazität erweitert werden.

  • All-in-One-Speicher Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro

  • Inkl. Wechselrichter-Funktionalität

  • 1,6 kWh Speicher-Kapazität (modular erweiterbar mit Zusatzakkus)

  • Heizfunktion, wasserdicht, smart vernetzbar

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Der wirtschaftliche Vorteil bei der Anschaffung eines Speichers liegt nicht in zusätzlicher Stromproduktion, sondern darin, Solarstrom vom sonnigen Mittag in den Abend und die Nacht mitzunehmen. Das erhöht den Anteil des selbst genutzten Stroms deutlich. Beim 2.000-Wp-Beispiel kann ein solcher Speicher die nutzbare Solarstrommenge im Mai auf bis zu 80 oder 90 Prozent anheben. Die vor allem mittags anfallenden Überschüsse, die entweder an der 800-Watt-Grenze des Wechselrichters verpuffen oder ohne Vergütung ins öffentliche Stromnetz wandern, fließen jetzt in den Speicher.

Im Optimalfall steigt dadurch der Mai-Solarertrag eines 2.000-Wp-Balkonkraftwerks auf über 240 kWh, und dank der hohen Eigenverbrauchsquote – eine Smart-Meter-Vernetzung macht es möglich – sind plötzlich Ersparnisse von 40 bis 50 Euro in einem einzigen sonnigen Monat drin.

Amazon-Alternative: 2.000-Watt-Set von Solarway

Wer am liebsten beim Shopping-Primus Amazon einkauft, der wird auch dort fündig. Zum Beispiel gibt es vom Hersteller Solarway ein ebenfalls kraftvolles Balkonkraftwerk-Set mit vier 500-Watt-Modulen, allen nötigen Kabeln sowie einem 800-Watt-Wechselrichter von Envertech. Eine Gratis-App zur Stromüberwachung gibt es hier ebenfalls, die Halterungen für die Module sind aber nicht im Lieferumfang enthalten.

  • 4 bifaziale Solarmodule mit Full-Black-Technologie und 500 Wp

  • Envertech-Mikrowechselrichter mit 800 Watt und WLAN

  • Stromkabel mit 8 m Länge, 8 MC4-Solarkabel, 4 Y-Stecker

  • Energieüberwachung mit der Envertech-App

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Fazit: So viel lässt sich im Mai sparen

Der Mai macht bei Balkonkraftwerken zwar nicht alles neu, doch jetzt wird die Mini-PV-Anlage zum echten Sparhelfer. Schon mit einem Standardmodell lassen sich 15 bis 20 Euro sparen, bei vier Modulen kommen etwa zehn Euro hinzu. Mit einem kleinen Speicher sind sogar 40 bis 50 Euro möglich – dann kann die volle Leistung der 2.000-Watt-Module genutzt und der Strom für den Abend im Akku gespeichert werden.

Quelle: ntv.de