o2-Deal im CheckiPhone 17, MacBook Air, unbegrenztes Datenvolumen: Mega-Bundle für einen Euro?

Das iPhone 17 gibt es mit Vertrag bei vielen Anbietern schon ab einem Euro. o2 legt ein aktuelles MacBook Air dazu und lässt unbegrenztes Datenvolumen springen. Wie günstig ist das wirklich?
Bereits seit Monaten bietet Netzbetreiber o2 das iPhone 17 im Verbund mit einem Mobilfunkvertrag für einen Euro an und lockt mit einem MacBook Air als Gratis-Dreingabe. Dass der Deal nicht so günstig ist, wie er auf den ersten Blick aussieht, hat sich herumgesprochen. Wahr ist aber auch, dass sich die Offerte trotz versteckter Kosten durchaus lohnen kann. Nun hat o2 den im Paket enthaltenen Tarif noch einmal deutlich verbessert. Ist der Deal jetzt ein richtiges Schnäppchen?
Weitere lohnende Deals finden sich im ntv-Dealticker.
Datenvolumen ohne Ende
Den zuletzt von 30 auf 50 Gigabyte aufgestockten Tarif o2 Mobile M hat der Anbieter in o2 Mobile on Demand M Plus umgetauft. Dabei ist nicht nur der Name länger geworden, auch der Leistungsumfang ist gewachsen. Aufgebrauchtes Datenvolumen lässt sich nun per SMS beliebig oft in Ein-Gigabyte-Häppchen nachbuchen – völlig kostenlos. Effektiv gibt es hier also unbegrenztes Datenvolumen, wenn auch mit etwas Aufwand. Das Beste: Am Preis ändert sich nichts.
iPhone 17 & MacBook Air 13 (M5-Chip, 512 GB) für 1 Euro
50 GB 5G-Datenvolumen (bis zu 300 Mbit/s)
Per SMS beliebig oft Datenvolumen gratis nachbuchen
Kein Anschlusspreis
36 Monate Vertragslaufzeit
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Deal-Check: Kein Bestpreis, aber trotzdem top
Ohne Hardware bietet o2 den Tarif für 19,99 Euro an, im Apple-Bundle kostet er bei einer Laufzeit von drei Jahren 81,49 Euro pro Monat. Der Aufschlag für das iPhone 17 und das MacBook Air liegt also bei monatlich 61,50 Euro und beläuft sich im Rahmen der auf 36 Monate angelegten Vertragslaufzeit auf 2.214 Euro. Zuzüglich Anzahlung und Versandgebühr kostet das Apple-Duo effektiv 2.224,99 Euro. Zum Vergleich: Wer die Geräte in der von o2 angebotenen Konfiguration einzeln im Netz erwirbt, zahlt gegenwärtig mindestens 2.029 Euro, muss die allerdings auch sofort locker machen.
Bei o2 fällt also ein Aufpreis an, dafür lassen sich die Hardware-Kosten hier komfortabel auf 36 Monate verteilen. Wer nicht auf einen Schlag über 2.000 Euro hinblättern und trotzdem neueste Apple-Hardware nutzen möchte, kommt mit dem Angebot günstig weg und kann im Zusammenspiel mit dem starken Tarif ohne große Einmalinvestitionen das vollwertige Apple-Erlebnis auskosten.
Top-Hardware, starker Tarif
Das iPhone 17 bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern doppelten Speicher, ein besseres Display und eine aufgebohrte Kamera ganz ohne Aufpreis. Das MacBook Air hat dank des neuen M5-Chips ebenfalls massig Leistung unter der Haube und kommt mit 512 Gigabyte SSD-Speicher. Doch nicht nur die Apple-Technik bewegt sich auf Top-Niveau, der Tarif ist mit einer Datenrate von 300 Mbit/s ebenfalls bestens aufgestellt, sodass das iPhone 17 sein Potenzial voll entfalten kann.
Das o2-Netz wurde vom Fachmagazin Connect unlängst mit dem Prädikat "Sehr gut" versehen und auf Platz zwei im großen Vergleichstest gewählt. Hier sollte nicht nur Streaming von Musik, Netflix-Serien und YouTube Shorts problemlos von der Hand gehen, sondern auch anspruchsvolle Cloud-Anwendungen, riesige Downloads und die Hotspot-Nutzung. Weiterer Clou: Trotz der neuen On-Demand-Option wächst das Datenvolumen dank Grow-Vorteil jährlich um fünf Gigabyte an.
Alternative: iPhone und MacBook bei Amazon
Apple-Hardware ohne finanziellen Kraftakt soll es werden, aber ein Mobilfunkvertrag kommt nicht in die Tüte? Dann kann es sich lohnen, alternative Produkte in Betracht zu ziehen. Wer etwa ein kompaktes Alltags-Notebook auf Apple-Basis sucht, könnte auch mit dem neuen MacBook Neo glücklich werden. Das hat zwar etwas weniger Rechenpower, meistert herkömmliche Office-Aufgaben aber problemlos und ist zum Beispiel bei Amazon ab 666 Euro erhältlich und damit deutlich günstiger als das MacBook Air.
Und auch beim iPhone gibt es vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten. Das iPhone 16e aus dem Jahr 2025 etwa kostet bei Amazon 549 Euro und bietet viele Vorzüge des regulären iPhones, verzichtet aber auf mehrere Kameralinsen und einen 120-Hertz-Bildschirm. Auch bei der Display-Aussparung müssen Abstriche in Kauf genommen werden. Hier prangt anstelle der Dynamic Island noch die breite "Notch" früherer Modelle. Trotzdem gibt es hier viel iPhone zu einem vergleichsweise moderaten Kostenpunkt.
Auch mit Apples Einstiegsklasse werden für ein solches Bundle noch über 1.000 Euro fällig. Vergleichbare Technik gibt es ohne Apfel-Logo schon für weniger. Allerdings bietet Apples geschlossenes Ökosystem ganz eigene Vorteile, die so auf anderen Plattformen nicht verfügbar sind. Wer darauf Wert legt, aber kein Vermögen locker machen will, sollte sich die günstigeren Modelle durchaus mal ansehen.

