Der Sport-Tag
7. April 2026
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23:20 Uhr

Flensburg zieht ins European-League-Viertelfinale ein

Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt hat in der European League der Handballer als drittes Bundesliga-Team das Viertelfinale erreicht. Der Mannschaft der Nationalspieler Johannes Golla und Marko Grgic reichte im deutsch-dänischen Playoff-Duell mit Skanderborg AGF Handbold nach dem klaren 38:32-Hinspielerfolg ein 33:33 (16:13) zum Weiterkommen.

Vor Flensburg hatten bereits der deutsche Rekordmeister THW Kiel und die TSV Hannover-Burgdorf die Hauptrunde als Gruppensieger abgeschlossen und damit direkt die Runde der acht besten Mannschaften erreicht. Am späteren Dienstag hat aus der deutschen Eliteklasse auch die MT Melsungen die Chance zum Einzug ins Viertelfinale, allerdings müssen die Hessen dafür im zweiten Nachbarschaftsvergleich mit einem dänischen Team gegen Fredericia HK in eigener Halle einen 29:35-Rückstand aufholen.

Flensburg zieht ins European-League-Viertelfinale ein
22:31 Uhr

Geduldsprobe für deutsches Nationalteam

Für die junge Auswahl der deutschen Tennisspielerinnen hat die Wiederaufstiegs-Mission im Billie Jean King Cup im verregneten Portugal mit einer Geduldsprobe begonnen. Nach verspätetem Beginn und zwei langen Unterbrechungen in Oeiras wurde das erste Gruppenspiel der DTB-Auswahl der Regionalgruppe Europa/Afrika I gegen die Gastgeberinnen abgebrochen.

Nach fast sieben Stunden war das erste Match zwischen Noma Noha Akugue und ihrer portugiesischen Gegnerin Matilde Jorge noch nicht beendet. Nach starkem Beginn und folgenden Problemen stand es 6:4, 2:5 aus Sicht der Hamburgerin. Wie es am Mittwoch weitergeht, war zunächst offen. Ursprünglich sollte es für die Auswahl von Teamchef Torben Beltz gegen den Sieger des Duells zwischen Dänemark und Schweden gehen, am Donnerstag soll dann der Verlierer dieser Partie warten. Nur der Gruppensieger wahrt seine Chance auf einen von drei Plätzen in den Playoffs im Herbst. Im Negativfall droht der Absturz in die Regionalgruppe II.

Geduldsprobe für deutsches Nationalteam
21:39 Uhr

FIFA ermittelt gegen Spanien

Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach den diskriminierenden Vorfällen beim Länderspiel Spaniens gegen Ägypten ein Disziplinarverfahren gegen den spanischen Verband RFEF eröffnet. Wie die FIFA mitteilte, werden die Vorfälle beim Testspiel am 31. März im Stadion von Espanyol Barcelona (0:0) untersucht. Mögliche Sanktionen sind eine Geldstrafe sowie ein teilweise oder kompletter Zuschauer-Ausschluss.

Teile des Publikums hatten während der Begegnung mehrmals anti-muslimische Gesänge ("Wer nicht hüpft, ist ein Muslim") angestimmt. Der Stadionsprecher hatte die Zuschauer daraufhin ermahnt, die Gesänge einzustellen. Auch der spanische Verband kritisierte das Verhalten der Fans noch vor dem Abpfiff öffentlich. Spaniens Jungstar Lamine Yamal, selbst Muslim, verurteilte den Vorfall am folgenden Tag scharf und nannte die Gesänge "respektlos und unerträglich". Seine Teamkollegen Joan García und Pedri sowie Nationaltrainer Luis de la Fuente und Spaniens Premier Pedro Sánchez äußerten sich ähnlich. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

FIFA ermittelt gegen Spanien
20:55 Uhr

Bundesligist hat Glück im Unglück

Fußball-Bundesligist Hamburger SV kann im Nordderby bei Werder Bremen in rund zwei Wochen auf Leistungsträger Miro Muheim bauen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den 28-Jährigen nach seiner Roten Karte wegen einer Notbremse gegen den FC Augsburg (1:1) nur für ein Spiel. Muheim verpasst damit die Begegnung beim VfB Stuttgart am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN), ist beim Rivalen in Bremen aber wieder dabei. Der Linksverteidiger aus der Schweiz gehört zum Stammpersonal der Hanseaten und verpasst durch die Sperre das zweite Bundesligaspiel in dieser Saison. Muheim lief in dieser Spielzeit schon häufiger als Ersatzkapitän für den HSV auf.

Bundesligist hat Glück im Unglück
19:53 Uhr

Mit Harry Kane: Das ist die Bayern-Startelf gegen Real Madrid

Der FC Bayern geht mit Harry Kane in das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid. Trainer Vincent Kompany hatte den Einsatz des Torjägers bis zuletzt offengelassen. Der Engländer war am vergangenen Wochenende gegen den SC Freiburg (3:2) wegen einer Sprunggelenksverletzung ausgefallen, die er sich bei der Nationalmannschaft zugezogen hatte.

Damit gehen die Bayern in der aktuell bestmöglichen Besetzung ins Spiel (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de) im Estadio Bernabéu. Auch die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Jamal Musiala und Alphonso Davies sitzen zumindest auf der Bank. Bei Real steht Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf. Dagegen sitzt der ehemalige Dortmunder Jude Bellingham nur auf der Bank. Im Angriff bietet Trainer Álvaro Arbeloa neben Arda Güler wie erwartet Kylian Mbappé und Vinicius Junior auf.

Die Aufstellung des FC Bayern: Neuer - Stanisic, Upamecano, Tah, Laimer - Kimmich, Pavlovic - Olise, Gnabry, Díaz - Kane. - Trainer: Kompany

Mit Harry Kane: Das ist die Bayern-Startelf gegen Real Madrid
18:24 Uhr

Darf ein Bayern-Star zum Schnäppchen-Preis wechseln?

Das Verhältnis zwischen Min-jae Kim und dem FC Bayern ist und bleibt kompliziert. Aktuellster Stand ist, dass die Münchner den Südkoreaner im Sommer ziehen lassen würden, wenn ein passendes Angebot eingeht. Der Südkoreaner selbst soll aber gar keinen Abschied anstreben. Offenkundig hat er sich mit seiner Reservistenrolle angefreundet und sieht keinen Grund für eine Luftveränderung.

Ein Bericht des italienischen Portals "linterista" legt nun nahe, dass die Münchner mehr Hebel als bislang bekannt in Bewegung setzen, um Kim von der Gehaltsliste zu bekommen. Dort heißt es, dass der 29-Jährige den deutschen Rekordmeister schon für eine Ablöse in Höhe von nur 15 Millionen Euro verlassen könnte. Ein außerordentlich günstiger Preis, wenn man bedenkt, dass die Bayern Kim 2023 für 50 Millionen Euro aus Neapel holten.

Darf ein Bayern-Star zum Schnäppchen-Preis wechseln?
18:14 Uhr

Deutsche Radsport-Hoffnung chancenlos gegen Supertalent

Florian Lipowitz hat auf der zweiten Etappe der Baskenland-Rundfahrt gute Bergform gezeigt und sich insgesamt auf Rang drei verbessert. Die deutsche Radsport-Hoffnung war allerdings gegen Supertalent Paul Seixas chancenlos. Der erst 19 Jahre alte Franzose gewann nach dem Auftaktzeitfahren auch die 164,1 Kilometer lange Etappe zu den Mendukilo-Höhlen mit großem Vorsprung. Lipowitz belegte Platz acht.

In der Gesamtwertung baute Seixas seine Führung aus und liegt nun 1:59 Minuten vor Primoz Roglic. Dessen Red-Bull-Teamkollege Lipowitz, Sechster des Einzelzeitfahrens in Bilbao, ist mit einem Rückstand von 2:08 Minuten Dritter. Im vergangenen Jahr hatte der 25-Jährige die Rundfahrt auf Platz vier beendet. Seixas attackierte am San Miguel de Aralar etwa 26 Kilometer vor dem Ziel. Auf dem 9,4 Kilometer langen Anstieg war Lipowitz zunächst der einzige Verfolger des Teenagers, konnte jedoch nicht aufschließen. Daraufhin ließ sich Lipowitz in eine Gruppe zurückfallen, um Kräfte zu sparen - und attackierte kurz vor dem Gipfel erneut erfolglos.

Deutsche Radsport-Hoffnung chancenlos gegen Supertalent
17:24 Uhr

Korpatsch gelingt Überraschung

Tamara Korpatsch hat das Achtelfinale des WTA-Turniers in Linz erreicht. Die 30 Jahre alte Tennisspielerin schlug die gesetzte Jaqueline Cristian aus Rumänien überraschend mit 4:6, 6:1, 6:4. In der nächsten Runde wartet auf Korpatsch eine ungesetzte Gegnerin - ein Sprung zurück in die Top 100 der Weltrangliste ist für die Hamburgerin in Österreich möglich.

Korpatsch hatte im Februar ein erstes Ausrufezeichen in der laufenden Saison gesetzt. In Ostrava/Tschechien verpasste sie den Titel nach ihrem Finaleinzug nur knapp. In Linz musste die Nummer 109 der Welt zunächst die Qualifikation bestreiten. Dort setzte sie sich unter anderem gegen die einstige Wimbledon-Viertelfinalistin Jule Niemeier (Dortmund) durch, die ihrer Topform weiter hinterherläuft.

Korpatsch gelingt Überraschung
16:34 Uhr

Kim Kardashian und Lewis Hamilton driften durch Tokio

Kim Kardashian und Lewis Hamilton heizen nicht nur die Liebesgerüchte an: Mit reichlich PS driften die beiden gemeinsam durch die Straßen von Tokio. In einem roten Ferrari stellt der siebenfache Formel-1-Weltmeister seine Fahrkünste unter Beweis. Seine Beifahrerin scheint begeistert.

Kim Kardashian und Lewis Hamilton driften durch Tokio
14:19 Uhr

"Unmittelbare Auswirkungen" - Amnesty warnt vor Trumps WM

Die Debatte um Co-Gastgeber USA und Präsident Donald Trump wird die Fußball-WM auch nach dem ersten Anstoß belasten. Das glaubt Maja Liebing von Amnesty International. Die Menschenrechtsprobleme in den USA hätten "das Potenzial, unmittelbare Auswirkungen auf die Fans, die Spieler und die Journalisten zu haben", sagte die Referentin für die Region Amerikas dem "Tagesspiegel". Es werde "sicherlich schwieriger, diese Probleme auszublenden".

Schon bei der Einreise könne es auch bei deutschen Fans zu "verstärkten Kontrollen" kommen. "Da können etwa die Social-Media-Aktivitäten kontrolliert und auf Antiamerikanismus geprüft werden. Schwierig wird es zudem für Transmenschen, weil Transidentitäten nicht anerkannt werden", warnte Liebing. Dazu sei "fest geplant", dass die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE "eine wichtige Rolle" spielen werde. "Und wir haben zumindest keine Zusicherung von den US-Behörden oder der FIFA, dass es nicht zu Razzien kommen wird."

Trump werde zwar wollen, dass das Turnier gut laufe. Die Frage sei aber, was der US-Präsident darunter verstehe. "Darin liegt die Gefahr: dass er es kontrollieren will und gerade deswegen auf Repression setzt, damit keine Proteste das Bild stören", sagte Liebing: "Wir fordern eine WM ohne Angst und Ausgrenzung. Ich glaube, da hat Trump eine ganz andere Vorstellung."

"Unmittelbare Auswirkungen" - Amnesty warnt vor Trumps WM
12:56 Uhr

"Meine Zeit ist vorbei": Boris Becker verkündet seine Pläne

Der sechsmalige Grand-Slam-Sieger Boris Becker schließt eine Rückkehr als Tennis-Trainer aus. Für Beratungen im Hintergrund steht er jedoch zur Verfügung. "Ich möchte keine Namen nennen, aber ich wurde oft gefragt, ob ich in den Trainer-Zirkus zurückkehren möchte, habe aber abgelehnt", sagte Becker in einer Medienrunde anlässlich der Laureus World Sports Awards, die am 20. April in Madrid verliehen werden. "Ich habe andere berufliche Ziele - ich arbeite viel mehr im Medienbereich. Das könnte ich nicht tun, wenn ich wieder als Coach in Vollzeit arbeiten würde."

Becker, Mitglied der Laureus Academy, trainierte nach seiner aktiven Karriere unter anderem den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und Holger Rune aus Dänemark. Zwischenzeitlich arbeitete er als "Head of Men's Tennis" für den Deutschen Tennis Bund. "Ich habe immer gesagt, dass ich offen für Telefonanrufe bin, wenn mich jemand von den Jungs anrufen will - und vielleicht haben sie das getan", sagte Becker weiter. "Ich teile ihnen immer meine Sichtweise mit. Aber: Ohne, dass A jemand davon weiß. Und B, dass ich auf den Trainingsplatz zurückkehre."

Er habe eine wundervolle Zeit gehabt, "aber meine Zeit als Trainer ist vorbei", bekräftigte der 58-Jährige. "Ich habe Familienzuwachs bekommen - das alles nimmt viel Zeit in Anspruch und ich habe einfach andere berufliche Ideen für mein Leben."

"Meine Zeit ist vorbei": Boris Becker verkündet seine Pläne
12:15 Uhr

Wirbel um Superstar: Hansi Flick fängt Lamine Yamal wieder ein

Die Welt des Hansi Flick könnte so einfach sein. Die Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid gewann sein FC Barcelona - ausgerechnet bei Atlético. Vor dem zweiten von drei Duellen binnen zehn Tagen spricht viel dafür, dass dem FC Barcelona ein erneuter Erfolg in der Champions League gelingen kann: Da wäre die irre Torquote oder eine beeindruckende Heimbilanz. Doch da ist auch sein größter Star, Lamine Yamal - der launische Hochbegabte, der dieser Tage für Wirbel sorgt.

Nach dem hochverdienten 2:1 in der spanischen La Liga lamentierte der 18-Jährige wütend, verweigerte Flick den Handschlag und stapfte frustriert in die Katakomben. Die spanischen Medien rätselten: Was ist bloß vorgefallen? Zwei Tage später folgte eine wenig tiefgreifende Erkenntnis. "Nur Lamine Yamal weiß, was ihn so sehr beschäftigte", hieß es etwa bei DAZN. Mundo Deportivo mutmaßte derweil, dass es einen Zwist mit dem Torwarttrainer Ramón de la Fuente gegeben habe.

Flick hatte da längst versucht zu deeskalieren. Yamal sei frustriert gewesen, weil der entscheidende Pass nicht klappen wollte. Aber: "Er ist zurück in der Kabine, alles ist wieder gut. Sowas passiert eben in solchen Momenten." Auf der Pressekonferenz versprach er: "Die Champions League ist sehr wichtig. Er wird besser drauf sein." Die Gelassenheit, mit der Flick die schwankenden Launen seines jungen Teams moderiert, ist einer seiner Erfolgsgründe.

Wirbel um Superstar: Hansi Flick fängt Lamine Yamal wieder ein
11:34 Uhr

Real Madrid wird vor "tödlichster Torfabrik Europas" gewarnt

"Alles oder nichts", "Triumph oder Krise": Für die spanische Presse kämpft Real Madrid im Gigantenduell mit dem FC Bayern um die Rettung seiner Saison - und das ausgerechnet gegen den deutschen Rekordmeister. Real stehe bereits im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League im Bernabéu (21 Uhr/Prime Video) "vor dem Ruhm oder vor einer Krise, und Tatsache ist, dass Bayern München dafür nicht gerade der beste Gegner ist", schrieb die "Mundo Deportivo", "wenn es nicht sogar der schlechteste ist."

Für die Königlichen und Trainer Álvaro Arbeloa gehe es nach dem Pokalaus und dem so gut wie verlorenen Meisterschaftskampf mit dem FC Barcelona gegen Bayern um "alles oder nichts", titelte die "Marca". Verein und Trainer, so Mundo Deportivo, spielten gegen Bayern "um ihre Zukunft". Der Respekt ist jedenfalls riesig. "Es gibt gefährliche Mannschaften - und dann gibt es Bayern München", schrieb die "Marca" über "die tödlichste Torfabrik Europas".

Gänzlich abschreiben müsse man Real in der "Neuauflage eines der legendärsten Duelle in der Geschichte des Europapokals" (AS) jedoch keinesfalls. Die Madrilenen, gegen die die Münchner seit acht Spielen sieglos sind, seien schließlich der "Albtraum der Bayern", titelte die AS, das Bernabéu "ein deutscher Friedhof". In dem legendären Stadion gelang deutschen Mannschaften erst dreimal ein Sieg.

Real Madrid wird vor "tödlichster Torfabrik Europas" gewarnt
10:54 Uhr

Youssoufa Moukoko überrascht mit gigantischer Leistung

Youssoufa Moukoko hat für den angeschlagenen FC Kopenhagen einen Dreierpack erzielt. Beim 7:0 (4:0) gegen Silkeborg IF in der Abstiegsrunde der Superliga in Dänemark machte der 21-Jährige die Tore zum 1:0 (6.), 4:0 (25.) und 5:0 (51.). Nach 68 Minuten wurde er ausgewechselt und hinterher zum Spieler des Spiels gekürt. Es war eines der wenigen Highlights des Stürmers bislang gewesen. In der regulären Saison hatte der Ex-Dortmunder in 18 Partien nur dreimal getroffen, der erfolgsverwöhnte Klub landete in der Tabelle nur auf dem siebten Platz. Durch den ersten Sieg in der Relegationsrunde beträgt der Abstand zum Abstiegsplatz sieben Spiele vor dem Schluss aber komfortable neun Punkte.

Lob gab es für Youssoufa Moukoko nach der Partie auch von seinem neuen Cheftrainer Bo Svensson. "Er hat eine gute Leistung gezeigt und auf dem Spielfeld wirklich hart gearbeitet", so der Däne, der Jacob Neestrup beerbt hatte und viele Jahre als Profi beim FC Kopenhagen verbracht hat. Moukoko habe sowohl in der Trainingswoche als auch im Spiel "einen guten Schritt nach vorne gemacht", bescheinigte Svensson, der sich in der Bundesliga beim FSV Mainz 05 einen Namen gemacht und später bei Union Berlin gearbeitet hatte. Dennoch stellte der neue Kopenhagen-Coach klar: "Es gibt noch einige Dinge, an denen er arbeiten muss."

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Youssoufa Moukoko überrascht mit gigantischer Leistung
10:14 Uhr

Wildes Gerücht: Woltemade ein Kandidat beim BVB

Topstürmer Serhou Guirassy besitzt bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2028. Dennoch ranken sich seit einiger Zeit Abschiedsgerüchte um den 30-Jährigen. Wie "Bild" berichtet, sei Hoffenheims Fisnik Asllani ein "heißes Thema" beim BVB, wenn es um den möglichen Guirassy-Nachfolger geht. Der 23-Jährige spielt bei der TSG eine starke Saison. In 29 Pflichtspielen kommt der Angreifer auf 18 Torbeteiligungen (10 Treffer und 8 Vorlagen).

Asllani ist noch bis 2029 an Hoffenheim gebunden. Der Mittelstürmer soll im Kraichgau allerdings eine Ausstiegsklausel besitzen. "Bild" zufolge wären für den BVB rund 30 Millionen Euro fällig. Ein Verbleib Asllanis bei der TSG sowie ein Wechsel in die Premier League sollen ebenfalls nicht ausgeschlossen sein. Der FC Chelsea und Tottenham Hotspur werden als mögliche Optionen aus England genannt.

Stichwort England: Laut "Bild" beobachtet Borussia Dortmund ebenfalls die Situation von Woltemade. Der Nationalspieler ist seit dieser Saison für Newcastle United aktiv. Nach einem starken Start sucht der Ex-Stuttgarter bei den Magpies momentan nach seiner Topform. Trainer Eddie Howe setzt ihn oftmals auch als offensiven Mittelfeldmann ein. Wie es im entsprechenden Transfer-Gerücht heißt, soll Woltemade derzeit nicht an einen Wechsel denken. Die Boulevardzeitung schließt jedoch nicht aus, dass es nach der Fußball-Weltmeisterschaft Bewegung geben könnte. Für die Schwarz-Gelben wäre "wohl nur eine Leihe realistisch", so "Bild".

Wildes Gerücht: Woltemade ein Kandidat beim BVB
09:36 Uhr

Besiktas schielt auf scheidenden Profi des FC Bayern

Der türkische Spitzenklub Besiktas reiht sich in die Riege der europäischen Spitzenklubs ein, die sich mit Raphael Guerreiro vom FC Bayern beschäftigen. Das berichtet das Portal "Hurriyet". Der Vertrag des 32-Jährigen ist nur noch bis zum Saisonende datiert und wird nicht verlängert. Eine Ablöse für den Allrounder wird daher nicht fällig. Eine kurzfristige Entscheidung werde nicht erwartet, heißt es weiter. Guerreiro wolle erst am Ende der Saison den Entschluss treffen, wo er für ihn weitergeht. 

Der Linksfuß, der 2023 ablösefrei vom BVB zum FC Bayern gewechselt war und seither 90 Pflichtspiele bestritten hat, soll Medienberichten zufolge aber auch weitere Optionen haben. Wie "tuttosport.com" berichtete, beschäftige sich Juventus Turin mit einer Verpflichtung von Guerreiro. So soll es bereits Gespräche mit dem Spielerumfeld gegeben haben, um eine mögliche Zusammenarbeit auszuloten. Juventus könnte ein Salär von rund drei Millionen Euro anbieten, heißt es.

Besiktas schielt auf scheidenden Profi des FC Bayern
08:21 Uhr

Dienstältester Zweitliga-Coach muss am Saisonende gehen

Die Wege des Karlsruher SC und Trainer Christian Eichner trennen sich wohl nach Saisonende. Der Fußball-Zweitligist habe die Entscheidung über Ostern intern besprochen, dies berichtete die "Bild"-Zeitung am Montagabend. Zuvor hatten auch die "Badischen Neuesten Nachrichten" entsprechende Gerüchte vermeldet.

Eichner, dessen Vertrag bis Sommer 2027 läuft, ist seit Februar 2020 im Amt und damit der dienstälteste Coach der zweiten Liga. Mit 37 Punkten liegen die Karlsruher derzeit nur auf dem neunten Platz und spielen im Aufstiegsrennen keine Rolle mehr.

Als möglicher Nachfolger wird Tobias Strobl vom Drittligisten SC Verl gehandelt. Der 35-Jährige hat laut BNN eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel in die 2. Liga.

Dienstältester Zweitliga-Coach muss am Saisonende gehen
07:54 Uhr

Kimmich fiebert CL-Viertelfinale "extrem entgegen"

Kurz vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid verrät Joshua Kimmich, was ihm durch den Kopf ging, als er das berühmte Estadio Bernabeu als Kind das erste Mal sah. Nun spielt er selbst darin - "das ist was ganz Besonderes".

Kimmich fiebert CL-Viertelfinale "extrem entgegen"
07:11 Uhr

Große Not bei Real Madrid: FC Bayern will nichts provozieren

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany will den zahlreichen drohenden Gelbsperren bei Real Madrid vor dem Gigantenduell mit den Königlichen keine große Bedeutung beimessen. Es könne "keine Taktik sein", Gelbe Karten zu provozieren, betonte der Belgier vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League (21 Uhr/PrimeVideo und im Liveticker bei ntv.de): "Das passt bei uns nicht".

Gleich sechs Real-Stars wären bei einer Gelben Karte für das Rückspiel am kommenden Mittwoch in der Allianz Arena gesperrt: Álvaro Carreras, Dean Huijsen, Aurélien Tchouameni, Jude Bellingham, Vinícius Júnior und Kylian Mbappé. Bei den Bayern sind Dayot Upamecano und Konrad Laimer vorbelastet.

"Wenn die Intensität hoch ist, kann immer etwas passieren", sagte Kompany dennoch. "Das Spiel wird genug Emotionen haben", hatte Sportvorstand Max Eberl bereits beim Abflug nach Madrid am Montagnachmittag betont: "Da muss sich jeder, der vorbelastet ist, im Griff haben. All diese Kleinigkeiten gehören zu so einem großen Spiel dazu."

Große Not bei Real Madrid: FC Bayern will nichts provozieren
06:33 Uhr

Craig Reddie ist tot

Der Spitzensportfunktionär Sir Craig Reddie ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Montag mit. Der Schotte war unter anderem zwischen 2014 und 2019 Vorsitzender der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gewesen. "Sir Craig widmete sein ganzes Leben dem Dienst am Sport und der Olympischen Bewegung", wurde IOC-Präsidentin Kirsty Coventry zitiert, "er war ein unerschütterlicher Verfechter der Integrität und führte die globale Sportgemeinschaft mit Würde und Entschlossenheit durch einige ihrer schwierigsten Momente."

Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletikweltverbandes IAAF, trauerte in einem Post auf X um Reddie: "Craig war mein Mentor, mein weiser Ratgeber, mein engagierter Berater und ein großartiger Freund", schrieb er. Der amtierende WADA-Präsident Witold Banka würdigte seinen Vorgänger ebenfalls mit einem Statement in dem sozialen Netzwerk: "Seine unerschütterliche Integrität und seine stille Stärke bedeuteten mir mehr, als Worte ausdrücken können", bekundete Banka. 

Vor seiner Funktionärslaufbahn war Reedie als Badmintonspieler aktiv gewesen. Beim IOC war er später im Exekutivkomitee (2009 bis 2012) sowie als Vizepräsident (2012 bis 2016) tätig. Bereits zwischen 1981 und 1984 fungierte Reedie als Präsident der International Badminton Federation (IBF).

Craig Reddie ist tot
06:00 Uhr

Dunking-Monster Shaquille O'Neal gründet spektakuläre Liga

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Ein Dunking-Monster: Shaquille O'Neal. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Als NBA-Profi kam Shaquille O'Neal auf etwa 4000 Dunks - nun will er als Ausrichter den besten Dunker der Welt ausfindig machen: Der 54-Jährige gründet eine neue Liga mit dem Ziel, Dunking in einen eigenständigen Sport zu verwandeln.

Beim Dunken wird der Basketball nicht in den Korb geworfen, sondern mit einer Hand oder zwei Händen gestopft. Dunks sorgen bei NBA-Spielen regelmäßig für den lautesten Jubel. Bei All-Star-Wochenenden ist die Teilnahme am Dunking-Contest aber zumeist unbekannteren Profis vorbehalten, die großen Stars sparen sich den Auftritt.

24 Teilnehmer soll es in O'Neals Liga "Dunkman" geben - der Gewinner soll sich Weltmeister nennen und eine halbe Million US-Dollar Preisgeld kassieren. "Diese Athleten sind Erfinder und Dunkman wird ihnen eine globale Bühne geben, einen echten Einsatz und die Chance, eine Karriere mit dem aufzubauen, was sie lieben", sagte O'Neal bei der Bekanntgabe nach Angabe von US-Medien.

Die 24 Teilnehmer, von denen einige aus dem Ausland kommen, sollen zunächst in Gruppen gegeneinander antreten. Danach gibt es eine Endrunde. Die Liga baut auf einer TV-Show auf, die im vergangenen Jahr im US-Fernsehen zu sehen war. Bewertet werden sollen die Dunks von einer Jury.

Dunking-Monster Shaquille O'Neal gründet spektakuläre Liga
05:22 Uhr

"Selbst die Bayern tun es": Lahm kritisiert die Bundesliga

Geht es nach Weltmeister und Bayern-Legende Philipp Lahm, muss der deutsche Fußball aufpassen, den Anschluss an die internationale Spitze nicht zu verlieren. "Italien ist bereits abgehängt. Wenn Deutschland diesen Weg weitergeht, droht uns dasselbe", schrieb Lahm in seiner Kolumne in der englischen Zeitung "Guardian" und verwies dabei auf die schwache Bilanz deutscher und italienischer Klubs in der Champions League.

Ein Dorn im Auge ist dem 42-Jährigen die Rückkehr der klassischen Manndeckung, die er vermehrt in der Bundesliga beobachtet haben will. Atalanta Bergamo habe diese mit dem Gewinn der Europa League 2024 wieder salonfähig gemacht. "Ich bin überrascht, dass so viele Verteidiger ihre Gegenspieler bis auf die Toilette verfolgen, selbst die Bayern tun es", monierte der Weltmeister von 2014. 

Aufgrund ihrer Übermacht in der Bundesliga könne sich das Team von Vincent Kompany eine Manndeckung hierzulande erlauben - und habe zeitweise starke Gegner wie Paris Saint-Germain in der Champions League damit überrascht. Langfristig hält Lahm dies mit dem Verweis auf die erste Saisonniederlage der Bayern beim FC Arsenal jedoch für das falsche Mittel: "Europa war zunächst erstaunt, aber wenige Wochen später war Arsenal gut darauf vorbereitet."

Mit klar definierten Rollen sowie organisiertem Kombinationsfußball, der das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte verlagert, käme der Goldstandard des Fußballs auf Länderebene längst aus Spanien.

"Selbst die Bayern tun es": Lahm kritisiert die Bundesliga