Der Sport-Tag
3. März 2026
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07:30 Uhr

Hitlergruß in Frankfurt wird für Klub teuer

Tottenham Hotspur wird für das diskriminierende Verhalten einiger Anhänger im Champions-League-Spiel bei Eintracht Frankfurt bestraft. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer (CEDB) der UEFA belegte den englischen Fußball-Spitzenklub mit einer Geldbuße von 30.000 Euro. Außerdem sind die Fans der Spurs nun für ein Jahr auf Bewährung, beim nächsten Vergehen droht für ein Auswärtsspiel ein Ausschluss der Gästefans.

Drei Personen aus dem Spurs-Block hatten bei der Partie in Frankfurt Ende Januar den Hitlergruß in Richtung der deutschen Fans gezeigt. Die Täter seien identifiziert und "gemäß der Sanktions- und Ausschlussrichtlinie des Vereins mit einer unbefristeten Sperre belegt" worden, teilten die Spurs mit. Der Verein lehne "jede Form von Diskriminierung entschieden ab und hat daher die strengstmöglichen Maßnahmen ergriffen. Das widerwärtige Verhalten einer Minderheit sogenannter Fans in dieser Nacht spiegelt in keiner Weise die Werte unseres Vereins und seiner Anhänger wider". Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League tritt Tottenham am 10. März bei Atlético Madrid an.

Hitlergruß in Frankfurt wird für Klub teuer
06:46 Uhr

"Wenn die Chinesen einen ernst nehmen ..." Deutsche ärgert Elite

Durch einige starke Auftritte in den letzten Monaten hat sich Tischtennisspielerin Sabine Winter bis auf Platz elf der Weltrangliste vorgearbeitet - und bringt inzwischen selbst die chinesischen Spitzenspielerinnen ins Schwitzen. "Wenn Chinesen einen ernst nehmen, dann gibt das Selbstvertrauen", sagte die 33-Jährige im Interview mit dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) und fügte scherzhaft an: "Auch wenn es leichter zu spielen wäre, wenn sie einen nicht ernst nehmen."

Winter war am Wochenende beim hochdotierten Singapore Smash zum ersten Mal in ihrer Karriere bis ins Halbfinale gestürmt. Dort unterlag sie der Weltranglistenzweiten Wang Manyu aus China mit 1:4, hielt aber gut mit. "Sie hat wirklich Gas gegeben und die Faust gezeigt und damit bewiesen, dass sie mich sehr ernst genommen hat", sagte Winter, die zuvor zwei Top-10-Spielerinnen aus dem Turnier genommen hatte. Inzwischen merke sie nach starken Monaten langsam, "dass sich mein Status ein bisschen geändert hat, (...) aber zu sehr ist es jetzt auch noch nicht". Als nächstes großes Turnier steht für Winter das WTT Champions in Chongqing (10. bis 15. März/Dyn) auf dem Plan.

"Wenn die Chinesen einen ernst nehmen ..." Deutsche ärgert Elite
06:18 Uhr

Ex-Schalker will zehn Jahre bei Klub bleiben

Der frühere Schalker Weston McKennie bleibt Juventus Turin treu. Der US-Amerikaner unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2030 gültigen Vertrag, dies teilte der italienische Fußball-Rekordmeister mit. McKennie stand bislang 220-mal für Juve auf dem Platz, er erzielte 26 Tore und sammelte 26 Vorlagen. "Diese Verlängerung verdankt der amerikanische Mittelfeldspieler seinen herausragenden Leistungen", hieß es in der Mitteilung des Klubs.

McKennie spielt seit 2020 für Turin. Zuvor war er in Deutschland für Schalke aufgelaufen. Mit Juve gewann der 27-Jährige zweimal den italienischen Pokal.

Ex-Schalker will zehn Jahre bei Klub bleiben
06:05 Uhr

Ein Traumschuss, zwei Platzverweise - und ganz viel Ärger bei Real

Traumschuss besiegelt Pleite: Real Madrid hat den zweiten Rückschlag innerhalb kurzer Zeit im Kampf um die spanische Fußball-Meisterschaft kassiert. Neun Tage nach dem 1:2 bei CA Osasuna verloren die Königlichen gegen den FC Getafe ebenso überraschend mit 0:1 (0:1). Den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielte in der hektischen Partie Martin Satriano (39.) mit einem Traumschuss von der Strafraumgrenze. Für das Team aus der Madrider Vorstadt war es der erste Sieg nach 18 Jahren bei Real Madrid.

Nach der Niederlage liegt der Rekordmeister in der Tabelle zwölf Spieltage vor dem Saisonende vier Punkte hinter Tabellenführer FC Barcelona. Auch ohne den am Knie verletzten Kylian Mbappé war Real die gesamte Spielzeit haushoch überlegen und hatte einen Ballbesitzanteil von bisweilen 80 Prozent. Dennoch gelang es den Gastgebern nicht, ihre Dominanz für Tore zu nutzen. In der Nachspielzeit sah erst Madrids Franco Mastantuono wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte (90.+5). Kurz darauf musste auch Getafes Adrian Liso mit Gelb-Rot wegen Ballwegschlagens vorzeitig vom Platz (90.+7).

Ein Traumschuss, zwei Platzverweise - und ganz viel Ärger bei Real
05:46 Uhr

Familienbande: Ancelotti setzt auf besonderen Co-Trainer

Davide Ancelotti wird mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft in den Trainerstab seines Vaters Carlo bei der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft zurückkehren. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus einer Quelle des brasilianischen Fußballverbands (CBF). Demnach werde der 36-Jährige seinen Vater bereits in den Tests am 26. März gegen Frankreich sowie am 31. März gegen Kroatien wieder als Co-Trainer begleiten.

Erst im Juni vergangenen Jahres hatte Davide Ancelotti seine Rolle als Assistenzcoach der Selecao aufgegeben, um beim brasilianischen Erstligisten Botafogo seine erste Cheftrainer-Station anzutreten. Dort war nach Rang sechs im Dezember allerdings schon wieder Schluss. Der Junior hatte seinen erfolgreichen Vater Carlo bereits seit dem Jahr 2016 bei seinen Stationen bei Bayern München, der SSC Neapel, dem FC Everton sowie Real Madrid als Co-Trainer unterstützt. Brasilien spielt bei der Weltmeisterschaft in Gruppe C gegen Marokko (13. Juni), Haiti (19. Juni) und Schottland (24. Juni).

Familienbande: Ancelotti setzt auf besonderen Co-Trainer