Hammergegner und Underdogs: Deutsche WM-Gruppe steht
Ein Hammergegner und zwei machbare Aufgaben: Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Auslosung der Heim-WM eine dann doch dankbare Gruppe erwischt. Wie die Zeremonie am Dienstagabend in Berlin ergab, trifft das Team um Starspielerin Satou Sabally in der Vorrunde des Turniers in der Bundeshauptstadt (4. bis 13. September) in Gruppe A auf Vize-Europameister Spanien, Japan und Mali.
Olympiasieger, Weltmeister und Top-Favorit USA bekommt es in Gruppe D mit Vize-Weltmeister China, dem EM-Dritten Italien und Tschechien zu tun. In Gruppe B spielen Frankreich, Afrikameister Nigeria, Südkorea und Ungarn. Gruppe C bilden Asienmeister Australien, Europameister Belgien, Puerto Rico und die Türkei.
Coach schmeißt hin, obwohl NBA-Team weitermachen will
Die Chicago Bulls aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA müssen sich nach einem neuen Headcoach umsehen. Wie die Bulls mitteilten, wird Billy Donovan nicht für die kommende Saison zum Team zurückkehren.
"Nach einer Reihe tiefgehender und ausführlicher Gespräche mit dem Eigentümer habe ich entschieden, mich als Headcoach zurückzuziehen", sagte Donovan, der eine Option auf Weiterbeschäftigung besessen hatte. Bulls-Besitzer Jerry Reinsdorf erklärte, es habe "außer Frage gestanden", dass die Franchise mit Donovan habe weiterarbeiten wollen. Donovan (60) hatte die Bulls seit 2020 trainiert und in sechs Saisons nur einmal die Playoffs erreicht (2021/22, 1:4 in der ersten Runde gegen die Milwaukee Bucks). In der laufenden Saison war Chicago als Zwölfter im Osten klar am Playoff-Einzug gescheitert und befindet sich mitten im Neuaufbau. Ihre sechs Meistertitel holten die Bulls zwischen 1991 und 1998 mit Michael Jordan.
Deepfake und Identitätsdiebstahl: Frankreich-Idol erstattet Anzeige
Das französische Fußball-Idol Wendie Renard hat nach der Verbreitung eines sogenannten Deepfakes Anzeige wegen Identitätsdiebstahls erstattet. Das teilte ihr Anwalt der Nachrichtenagentur AFP mit. In einem im Internet kursierenden Video wird mithilfe Künstlicher Intelligenz das Gesicht der Kapitänin von OL Lyonnes benutzt, um für eine Investition in ein angebliches KI-Projekt zu werben.
"Nicht nur will sie verhindern, dass ihrem Image geschadet wird, sie will auch diejenigen schützen, die möglicherweise betrogen werden", erklärte ihr Anwalt Laurent Burgy, der die Klage für seine Mandantin eingereicht hat. Der Deepfake richtet sich besonders an die Bewohnerinnen und Bewohner der Karibikinsel Martinique, von der die 35 Jahre alte Abwehrspielerin stammt.
Hansi Flick erklärt seine Zukunftspläne
Trainer Hansi Flick hat öffentlich bekräftigt, beim spanischen Topklub FC Barcelona bleiben zu wollen. "Das ist natürlich mein Plan", sagte der ehemalige Bundestrainer auf die Frage, ob seine Vertragsverlängerung bis 2028 für ihn bereits feststehe. Zuletzt hatte Klubpräsident Joan Laporta öffentlich gesagt, Flick wolle sich erst nach dem Saisonende damit befassen, der Coach selber hatte sich noch etwas zurückhaltender geäußert.
"Ich denke, er hat sich die Vertragsverlängerung verdient, aber er analysiert die Situation lieber erst am Ende der Saison und entscheidet dann, wie es weitergeht", hatte Laporta zuletzt gesagt, und: "Wenn wir ein weiteres Jahr bekommen, hat er die Verlängerung schon in der Tasche." Nachdem Flick die Fragen dazu jüngst noch abgewehrt hatte, gab er nun zu, gern länger als bis 2027 bleiben zu wollen. "Ja, ich würde meinen Vertrag gerne verlängern, aber es ist nicht der richtige Zeitpunkt, darüber zu sprechen, denn wir haben wichtige Wochen vor uns", sagte Flick vor dem Ligaspiel gegen Celta Vigo am Mittwoch. Er wolle mit Barça immerhin noch "die Champions League gewinnen und Trainer von Barça sein, wenn das Stadion fertiggestellt ist", sagte er.
CL-Halbfinale: FC Bayern läuft zweimal im ZDF
Die Fußballerinnen des FC Bayern sind auf dem Weg in ein mögliches Endspiel der Champions League zweimal live im Free-TV zu sehen. Das ZDF überträgt sowohl das Halbfinal-Hinspiel der Münchnerinnen gegen den FC Barcelona am Samstag (18.15 Uhr) wie auch das Rückspiel in Barcelona am Sonntag, den 3. Mai (16.30 Uhr), im linearen Hauptprogramm. Ebenfalls live im ZDF gibt es am Donnerstag, den 14. Mai (16 Uhr), das Endspiel im DFB-Pokal zwischen den Bayern-Frauen und dem VfL Wolfsburg zu sehen.
Alexandra Popp ohne Fußball? "Ich wäre schön doof"
Die deutsche Fußballspielerin und Olympiasiegerin Alexandra Popp wechselt nach 14 Jahren Vereinstreue vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund. Woher diese Entscheidung kam und ob sie für ihre zweite Leidenschaft den Fußball aufgeben würde, erzählt sie im ntv-Interview.
Gute Nachricht für FC Bayern? PSG-Schlüsselspieler angeschlagen
Titelverteidiger Paris Saint-Germain bangt vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Bayern München um den Einsatz von Spielgestalter Vitinha. "Wir werden die Situation ruhig und besonnen angehen und abwarten, wie die verletzten Spieler ihr Comeback schaffen. Aber ich weiß es nicht", sagte Trainer Luis Enrique mit Blick auf einen Einsatz des portugiesischen Fußball-Nationalspielers am kommenden Dienstag.
Vitinha plagt eine Fersenentzündung. Er fehlt dem französischen Meister daher im Spiel gegen den FC Nantes am Mittwoch. "Wir müssen Vitinhas leichte Verletzung behandeln", sagte Enrique bei PSGTV. Der 26-jährige Vitinha ist einer der Schlüsselspieler bei Paris. Das Rückspiel in München findet am 6. Mai statt.
DFB-Legende zu WM-Torwart: "Solange das mit Manuel Neuer nicht geklärt ist ..."
Oliver Bierhoff ist Team-Manager des DFB, als die Mannschaft von Jogi Löw 2014 den WM-Titel in Brasilien gewinnt. Er erklärt, welche Chancen das Team in diesem Jahr hat, spricht über Stürmerfrage und blickt auf die Torhüter-Diskussion.
70 Italien-Profis wohl in Prostitutions-Skandal verwickelt
Rund 70 Profifußballer aus der italienischen Serie A sind offenbar in einen Skandal um ein Prostitutionsnetzwerk verwickelt. Wie mehrere italienische Medien übereinstimmend berichten, sollen Spieler von Vereinen wie der AC Mailand, Inter Mailand und Juventus Turin zu den Kunden einer Event- und Promotionsfirma aus der Mailänder Nachtszene gezählt haben, die ins Visier der Polizei geraten ist.
Den Berichten zufolge soll bei den Veranstaltungen auch Lachgas konsumiert worden sein. Das Gas sei bei Fußballern unter anderem deshalb beliebt, weil es bei Dopingkontrollen nicht nachgewiesen werde, hieß es in den Berichten. Im Zentrum der Ermittlungen steht laut Polizei ein Geschäftsmodell, bei dem Frauen für organisierte Veranstaltungen angeworben wurden, auf denen sie auch sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung angeboten haben sollen.
Gegen 20 Jahre jüngere Gegnerin: Deutsche patzt nach Halbfinal-Überraschung
Tatjana Maria hat den Schwung aus Rouen nicht mitnehmen können und ist in der ersten Runde des WTA-Turniers in Madrid ausgeschieden. Die 38-Jährige unterlag ihrer 20 Jahre jüngeren Gegnerin Laura Samson aus Tschechien mit 4:6, 2:6. Vergangene Woche hatte Maria es noch bin ins Halbfinale beim Sandplatzturnier in Nord-Frankreich geschafft, damit erzielte sie ihr bisher bestes Saisonergebnis.
Gegen Samson hatte die Rasenexpertin diesmal mit ihrem ersten Aufschlag zu kämpfen. Damit sind nur noch Laura Siegemund und Eva Lys bei dem 1000er-Turnier dabei. Siegemund gewann am frühen Nachmittag gegen Irina-Camelia Begu (Rumänien) - Lys spielt am Mittwoch zum Auftakt gegen die Chinesin Zhang Shuai.
Wackelnder Bayer-Trainer freut sich auf "eines der größten Spiele Europas"
Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand sieht die Diskussionen über seinen Job weiter gelassen. "Ich bin völlig konzentriert auf die Aufgaben. Wir haben ein großes Spiel morgen. Ich mache alles, von morgens bis manchmal in die Nacht, um dieser Mannschaft zu helfen", sagte Hjulmand vor dem Halbfinal-Kracher im DFB-Pokal morgen Abend (20.45 Uhr/ZDF, Sky und im Liveticker auf ntv.de) gegen den FC Bayern.
Der Däne droht mit Bayer die Champions-League-Qualifikation und damit das Saisonziel in der Bundesliga zu verpassen, medial werden schon Nachfolger für Hjulmand ab Sommer gehandelt. Hjulmand fokussierte sich lieber auf die große Herausforderung gegen den deutschen Meister und sprach von einem "der größten Spiele Europas". Hjulmand glaubt gegen "eine der besten Mannschaften der Welt" an die Chance der Werkself, die die Münchner in der Liga vor rund einem Monat beim 1:1 an den Rande einer Niederlage gebracht hatte.
"In einem Spiel kann alles passieren", sagte Hjulmand, "letzten Monat war es sehr eng. Wir hatten Chancen gegen Bayern. Die Möglichkeiten sind da." Die Rheinländer wollen zum zweiten Mal in drei Jahren ins Endspiel von Berlin einziehen.
Sorgen sind groß: Alcaraz droht French-Open-Aus
Carlos Alcaraz setzte im eleganten schwarzen Smoking sein strahlendstes Lächeln auf. Als frisch gekürter Weltsportler des Jahres präsentierte der Tennisstar den Fotografen auf dem Roten Teppich in Madrid stolz seinen Laureus-Award - die Kameras zoomten aber auch immer wieder auf sein angeschlagenes Handgelenk. Die Bandage am rechten Schlagarm lässt seine Fans böses befürchten mit Blick auf die French Open - Alcaraz konnte die Sorgen nicht entkräften.
"Ich kehre lieber etwas später, aber in Topform zurück, als es zu überstürzen und mich dabei unwohl zu fühlen", sagte der siebenmalige Grand-Slam-Sieger, der zuletzt seinen Status als Nummer eins an den Italiener Jannik Sinner verloren hatte: "So Gott will, habe ich noch eine sehr lange Karriere vor mir, viele Jahre." Wenn er es bei den French Open ab dem 24. Mai aber zu sehr erzwinge, könnte ihn dies später einholen.
Wie eng es wird im Rennen um die Titelverteidigung beim Sandplatz-Highlight am Eiffelturm, sollen anstehende Untersuchungen zeigen.
"Gar keine Chance": Kompany lacht neues Job-Angebot weg
Lieber WM-Einsatz oder Familienfrieden? Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat belustigt auf die Idee reagiert, er könnte im Sommer als TV-Experte bei der Fußball-Weltmeisterschaft arbeiten. "Keine Chance, keine Chance", sagte der Belgier und verwies sofort auf private Verpflichtungen. "Was soll ich als TV-Experte in meinem Urlaub? Dann habe ich nächstes Jahr keine Familie mehr in München. Gar keine Chance!"
Die britische Zeitung "Daily Mail" hatte zuvor berichtet, dass sich unter anderem die BBC und ITV um Kompany als Experten bemüht hätten. Die Sender zeigen die WM-Partien in Großbritannien und hatten gehofft, dank Kompany unter anderem Interessantes über England-Kapitän Harry Kane zu erfahren. Kompany und der Stürmer sind bei Bayern im zweiten Jahr erfolgreich. Vor seiner Trainerkarriere war der Belgier sporadisch als TV-Experte aktiv.
Dänischer Topklub unter Schock: Fußballer schwebte nach Messerattacke in Lebensgefahr
Der dänische Fußball-Topklub FC Midtjylland steht nach einem Messerangriff auf Profi Alamara Djabi unter Schock. Wie der Verein mitteilte, wurde der 19-Jährige bei einer Attacke in Herning am Wochenende schwer verletzt und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Nach zwei Operationen sei sein Zustand nun stabil. Djabi sei aus dem künstlichen Koma erwacht und es gehe ihm "den Umständen entsprechend gut", hieß es in einem Statement.
Djabi hatte in der Jugend für Benfica Lissabon gespielt, er wechselte 2023 nach Midtjylland. Nach einer Leihe kehrte der Profi aus Guinea-Bissau im Sommer 2025 nach Dänemark zurück, kam in der laufenden Saison in der Liga aber nicht zum Einsatz. Midtjylland kämpft unter dem früheren BVB-Trainer Mike Tullberg als Tabellenzweiter in der Meisterrunde um den Titel.
30. Saison? Olympiasieger macht offenbar überraschend weiter
Der viermalige Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann will nach Aussage des Schweizer Cheftrainers Bine Norcic seine Karriere trotz seines Alters fortsetzen. "Simon macht weiter. Ich werde mit ihm die neue Saison planen", sagte Norcic der Schweizer Zeitung "Blick".
Ammann, der am 25. Juni 45 Jahre alt wird, hatte im vergangenen Sommer seine achte Olympia-Teilnahme nach wenig überzeugenden Leistungen verpasst. Zudem war er in den B-Kader des Schweizer Verbandes Swiss-Ski gerutscht. Mittlerweile steht er wieder im A-Kader. "Er ist sehr motiviert. Ich bin überzeugt, dass wir im Sommer weitere Schritte nach vorne machen können", meinte Norcic.
Ammann selbst hat sich bislang nicht zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Im kommenden Winter würde er in seine 30. Weltcup-Saison starten. Seine größten Erfolge liegen schon einige Jahre zurück. Bei den Olympischen Spielen 2002 gewann er ebenso wie 2010 jeweils Gold von der Normalschanze und der Großschanze. 2007 wurde er Weltmeister von der Großschanze, 2010 Skiflug-Weltmeister.
Klinsmann meldet sich nach Halswirbelbruch
Beim Meisterschaftsspiel seines AC Cesena muss Torwart Jonathan Klinsmann nach einem heftigen Zusammenprall vom Feld getragen werden. Im Krankenhaus erhält der Sohn von Weltmeister Jürgen Klinsmann die heftige Diagnose: Der erste Halswirbel ist gebrochen, die Genesung werde lange dauern, sagt sein Manager.
Nun meldet sich der Profi erstmals nach dem Unfall persönlich: "Leider endete meine Saison am Samstag. Während des Spiels habe ich mir einen Wirbelbruch zugezogen, der mich für einige Zeit außer Gefecht setzen wird", schrieb der 27-Jährige. "Ich möchte mich bei allen vor Ort und im Krankenhaus hier in Palermo bedanken, bei den Fans von Cesena und Palermo für die vielen Genesungswünsche und natürlich bei meiner Familie und meinen Freunden, die mich in den letzten Tagen unterstützt haben."
Jonathan Klinsmann spielt seit Februar 2024 für Cesena, er war damals aus der Major League Soccer in den USA von LA Galaxy nach Italien gewechselt. Zuvor hatte er für den FC St. Gallen in der Schweiz und Hertha BSC sowie den US-Klub UC Berkeley gespielt. Der AC Cesena steht kurz vor Saisonende auf Platz 8 der Serie B, der zur Teilnahme an den Aufstiegsplayoffs berechtigt. "Viel Glück den Jungs im Kampf um die Playoffs und wir sehen uns bald wieder", verkündete Klinsmann in Richtung seiner Kollegen.
Knackpunkt Mega-Ablöse? Bayern soll an Oranje-Talent baggern
Der niederländische U21-Nationalspieler Givairo Read soll weiterhin das Interesse des FC Bayern wecken. Das berichtet "Sky". Demnach ist ein Austausch zwischen dem Spieler und den Münchnern zuletzt allerdings ins Stocken geraten.
Wohl auch, da der TV-Sender erfahren haben will, dass Feyenoord eine Ablöse im Bereich von 30 Millionen Euro fordert. Eine Summe, die man an der Säbener Straße keinesfalls leichtfertig in die Hand nehmen wird.
Zumal der Rechtsverteidiger bislang nur 2024/25 unter Beweis stellen konnte, dass er eine tragende Rolle beim Team aus Rotterdam spielen kann. In der laufenden Spielzeit startete Read zwar stark und bereitete drei Treffer in 16 Einsätzen vor, eine Oberschenkelverletzung setzte den Youngster ab Ende November 2025 allerdings immer wieder außer Gefecht. Read konnte anschließend nur noch einen Einsatz für Feyenoord bestreiten.
Fitness-Influencerin ertrinkt bei Ironman-Wettkampf
Was für ein schreckliches Ende einer besonderen sportlichen Laufbahn: Die brasilianische Ausdauersportlerin und Fitness-Influencerin Mara Flávia Araújo kam beim Ironman Texas, einem der anspruchsvollsten Triathlon-Wettbewerbe überhaupt, ums Leben. Araújo wurde auf der 3,9 Kilometer langen Schwimmstrecke zunächst als vermisst gemeldet, später mussten die Veranstalter den Tod der 38-Jährigen vermelden. Demnach sei Araújo von Rettungskräften in rund drei Metern Tiefe auf dem Grund des Sees gefunden, auf dem der Wettbewerb gestartet wurde. Die Athletin wurde noch an der Strecke für tot erklärt.
Araújo, die sich in den Sozialen Medien als Fitness-Influencerin eine beträchtliche Reichweite aufgebaut hatte, war laut der englischen Zeitung "Sun" 2019 nach gesundheitlichen Problemen zum Triathlon gekommen. In einem früheren Instagram-Beitrag schrieb sie, sie habe durch den Triathlon "eine Möglichkeit gesehen, wiedergeboren zu werden". Freunde der Athletin hatten dem Sender CNN gesagt, sie sei in Texas gesundheitlich angeschlagen ins Rennen gegangen. In ihrem letzten Instagram-Post unmittelbar vor dem Rennen schrieb sie "Ein weiterer Arbeitstag".
Comeback mit Assists: Superstar Draisaitl nach fünf Wochen Pause im Mittelpunkt
Zwei Vorlagen, ein knapper Sieg: Eishockeystar Leon Draisaitl ist zum Auftakt der NHL-Playoffs ein starkes Comeback im Trikot der Edmonton Oilers gelungen. Das 4:3 gegen die Anaheim Ducks war aber ein hartes Stück Arbeit, erst das letzte Drittel brachte die Wende. "Ich habe mich ganz gut gefühlt. Ich brauche aber noch ein paar Spiele, um wieder der Alte zu sein und das Vertrauen in mich zu haben. Aber für den Anfang war das okay", sagte der Kölner nach dem Spiel.
Draisaitl stand nach fünfwöchiger Verletzungspause direkt im Mittelpunkt. Er lieferte im ersten Abschnitt die Vorlage zum 2:0, dann legte er auch den späten Siegtreffer durch Kasperi Kapanen (59.) auf. Kurz davor hatte Jason Dickinson (52.) den Ausgleich für die Oilers erzielt. Sowohl Kapanen als auch Dickinson trafen doppelt. "Ohne solche Spieler geht es nicht. Zwei Tore von beiden, das ist nicht selbstverständlich. Genau das brauchen wir", sagte Draisaitl. Spiel zwei steigt in der Nacht auf Donnerstag erneut in Edmonton, zum Weiterkommen sind vier Erfolge nötig.
"Zeit, nach Hause zu gehen": Tiefe Trauer nach bester Hauptrunde der Geschichte
Den Trainer zieht es in die Heimat, und ob Moritz Müller tatsächlich noch eine weitere Saison dranhängt, ist offen. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrschte bei den Kölner Haien große Trauer. "Ich habe meine Zeit hier wirklich genossen und jede Sekunde und jeden Tag hier geliebt", sagte Trainer Kari Jalonen, dessen Wechsel zurück nach Finnland bereits seit Oktober feststeht: "Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen."
Die Haie hatten die beste Hauptrunde ihrer DEL-Geschichte hingelegt, im Halbfinale war aber Titelverteidiger Eisbären Berlin wieder einmal zu abgezockt. Die umkämpfte Serie ging mit 2:4 verloren. Haie-Kapitän Müller saß mit leerem Blick auf der Bank, der 39-Jährige spielt seit 23 Jahren für den KEC. Er wurde bislang viermal Vizemeister, ob er weitermacht, ist ungewiss. Bereits im Vorjahr hatte er nach der Niederlage im Finale gegen Berlin länger gebraucht, um eine Entscheidung über seine Zukunft zu treffen. Die Haie holten ihren letzten DEL-Titel 2002.
DFB-Pokal-Traum: Finale und Tor gegen "Vorbild" Neuer?
Erst das Finale buchen - und dann gegen das Kindheitsidol treffen? Mittelfeldspieler Johan Manzambi hat in dieser Saison mit dem SC Freiburg noch einiges vor. Im DFB-Pokal hofft der Schweizer auf ein Final-Duell mit Rekordsieger Bayern München. Der Grund dafür steht zwischen den Pfosten. "Als ich ein Kind war, war Manuel Neuer mein Vorbild", sagte Manzambi bei Sky. "Ich habe schon zwei Tore gegen ihn gemacht. Ich hoffe, wenn sie und wir im DFB-Pokalfinale sind, dass ich noch ein Tor schießen kann", fügte der 20-Jährige an. Sollte es klappen mit dem Wiedersehen, wolle sich Manzambi aber nicht von der Erscheinung im Kasten beirren lassen. "Es ist sehr schön, gegen jemanden zu treffen, der als Kind ein Vorbild war. Aber im Spiel merke ich davon nichts, da ist das normal. Wenn ich ein Tor mache, schaue ich nicht, wer im Tor steht", sagte er.
Damit Manzambi wie beim kürzlichen Duell in Freiburg (2:3) überhaupt gegen Ikone Neuer treffen kann, muss Freiburg im Halbfinale am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD, Sky und im ntv.de-Liveticker) zuerst den aktuellen Pokalsieger VfB Stuttgart aus dem Weg räumen. Bei einem Sieg geht es am 23. Mai in Berlin entweder gegen den frisch gebackenen deutschen Meister München oder Bayer Leverkusen. Die beiden treffen morgen im ersten Halbfinale (20.45 Uhr/ZDF, Sky und im ntv.de-Liveticker) in Leverkusen aufeinander.
"Hartes Stück Arbeit": Eisbären-Traum vom Titelhattrick lebt
Die Eisbären Berlin können in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach ihrem Einzug in die Endspielserie gegen die Adler Mannheim weiter vom Titelhattrick träumen. Der Hauptstadtklub machte in der Best-of-seven-Serie des Halbfinales gegen die Kölner Haie seinen 4:2-Gesamtsieg im sechsten Playoff-Duell beim Vorrundensieger durch ein 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) perfekt. Im ersten von maximal sieben Finals muss Berlin am Freitag (19.30 Uhr/DF1 und Magenta Sport) in Mannheim antreten. "Es war ein hartes Stück Arbeit", sagte Berlins überragender Torhüter Jonas Stettmer am MagentaSport-Mikrofon, "wir waren in den entscheidenden Kleinigkeiten besser, haben defensiv kompakter gestanden und in den richtigen Momenten die Tore gemacht." Der Schlussmann blickte schon auf die kommenden Duelle mit Mannheim: "Das wird unfassbar hart und wahrscheinlich eine lange Serie. Aber mit uns wird zu rechnen sein."
Berlins Sieg besiegelten Treffer von Jonas Müller (7.), des Ex-Kölners Frederik Tiffels (9.) sowie von Yannick Veilleux (59.) und Markus Vikingstad (60.) jeweils ins leere Tor der Hausherren. Den Kölnern reichte ein Tor von Parker Tuomie (16.) nicht zum dritten Ausgleich in der Neuauflage der Vorjahresendspiele. Die Vergabe des Titels kann frühestens in Endspiel vier am 30. April erfolgen. Spätestens nach Spiel sieben am 7. Mai steht der diesjährige Meister fest.
Auf dem Sofa: Premier League hat seinen ersten Absteiger
Schlusslicht Wolverhampton Wanderers steht als erster Absteiger aus der Premier League fest. Durch das torlose Remis des Tabellen-17. West Ham United bei Oliver Glasners Crystal Palace stiegen die Wolves "auf dem Sofa" aus der Eliteklasse ab. Fünf Spieltage vor Saisonende kann der abgeschlagene Letzte mit 17 Punkten West Ham (33) nicht mehr einholen.
Die Wolves hatten es am Wochenende verpasst, die mögliche Entscheidung mit einem Sieg zu vertagen. Wolverhampton verlor 0:3 bei Leeds United. Der Verein war zuletzt 2018 in die Premier League aufgestiegen und hatte zwischenzeitlich sogar im Europacup gespielt. Es ist der sechste Abstieg aus der Premier League in der Klubhistorie.
"Es ist wunderschön ...": Brasilien-Legende preist FC Bayern
Die brasilianische Fußball-Legende Cafu hat die spielerische Dominanz des FC Bayern in den höchsten Tönen gelobt und sieht den deutschen Rekordmeister als Maßstab für modernen Spitzenfußball. "Heutzutage ist der FC Bayern für den Rest der Welt ein Vorbild für die Kunst des Fußballspiels", sagte der 55-Jährige im Rahmen der Laureus World Sports Awards in Madrid: "Wir haben es in der jüngsten Champions-League-Partien und in den Spielen der Bundesliga gesehen: Es ist wunderschön, den Bayern beim Fußballspielen zuzusehen."
Cafu spielte sich mit Brasilien 2002 selbst per "Jogo Bonito" zu seinem zweiten Weltmeistertitel nach 1994. Heute sagt er: "So wie der FC Bayern derzeit spielt, würde sich jeder auf der Welt den Fußball wünschen." Das Team von Trainer Vincent Kompany, das am Sonntag die 35. Meisterschaft perfekt gemacht hatte, sei "eine Mannschaft, die stets nach vorne schaut, eine Mannschaft, die immer angreift, eine Mannschaft, die keine Angst vor dem Gegner hat, eine Mannschaft, die weiß, dass sie Gegentore kassieren wird, aber auch eine Mannschaft, die weiß, dass sie viele Tore schießen wird."