Der Sport-Tag
1. März 2026
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21:27 Uhr

Schon acht am Stück: Füchse feiern nächsten Sieg

Die Füchse Berlin haben im engen Rennen um die Champions-League-Plätze ihre starke Form in der Handball-Bundesliga bestätigt. Der Meister gewann gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 35:28 (16:11) und feierte den achten Ligasieg in Folge. Mit nun 38:10 Punkten verbesserten sich die Berliner vorerst auf Rang zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter SC Magdeburg (42:4).

Die SG Flensburg-Handewitt (37:9) liegt knapp dahinter und hat wie der SCM und die weiteren Topteams noch ein Spiel in der Hinterhand. Die Löwen bleiben mit 26:20 Zählern auf Platz sieben. Bester Werfer der Partie war Berlins Nationalspieler Tim Freihöfer mit neun Treffern, DHB-Kollege Jannik Kohlbacher kam aufseiten der Mannheimer auf acht Tore.

Schon acht am Stück: Füchse feiern nächsten Sieg
20:54 Uhr

Klara Bühl fällt beim DFB-Team verletzt aus

Offensivspielerin Klara Bühl wird der deutschen Nationalmannschaft vorerst fehlen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, erlitt die 25-Jährige vom Double-Gewinner FC Bayern im Vormittagstraining am Campus in Frankfurt/Main eine muskuläre Verletzung. Bundestrainer Christian Wück verzichtet erst einmal auf eine Nachnominierung. Bühl wird für weitere Untersuchungen nach München zurückkehren und nicht mit dem Team nach Dresden reisen, wo die DFB-Frauen am Dienstag (17.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de) im ersten WM-Qualifikationsspiel auf Slowenien treffen.

Ob Bühl für die zweite Partie vier Tage später in Norwegen wieder zur Verfügung steht, ist unklar. Neben Bühl muss Wück zudem auf Angreiferin Selina Cerci (TSG Hoffenheim) und Abwehrspielerin Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg) verzichten.

Klara Bühl fällt beim DFB-Team verletzt aus
20:15 Uhr

Robert Lewandowski fehlt mit Augenhöhlen-Fraktur

Polens Fußballstar Robert Lewandowski hat sich eine Fraktur der linken Augenhöhle zugezogen und wird dem FC Barcelona zunächst fehlen. Das gab der Klub um Trainer Hansi Flick bekannt. Der 37 Jahre alte Stürmer werde demnach das Rückspiel in der Copa del Rey am Dienstag gegen Atlético Madrid verpassen. Das erste Aufeinandertreffen hatte der Titelverteidiger 0:4 verloren.

Lewandowski erlitt die Verletzung im Ligaspiel am Samstag gegen den FC Villarreal (4:1), indem der frühere Dortmunder und Münchner seinen 14. Pflichtspieltreffer in dieser Saison für Barca erzielte. Der zweimalige Weltfußballer kommt in dieser Spielzeit nur selten über die Rolle des Jokers hinaus. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus.

Robert Lewandowski fehlt mit Augenhöhlen-Fraktur
19:39 Uhr

Krise beim VfL Wolfsburg: Übernimmt ein alter Bekannter?

Der kriselnde Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg könnte vor den letzten zehn Spielen der Saison noch einmal zum allerletzten Strohhalm greifen. Wie der "Kicker" schreibt, werde nach der hilflosen 0:4-Klatsche gegen den VfB Stuttgart ein erneuter Trainerwechsel "intensiv diskutiert". Vor allem ein Kandidat sticht laut dem Fachmagazin heraus: Dieter Hecking. Für den 61-Jährigen wäre es eine Rückkehr: Schon von Dezember 2012 bis Oktober 2016 lenkte er die Geschicke in der Autostadt - mit dem DFB-Pokal-Triumph als Höhepunkt.

Wolfsburg begann die Saison mit Paul Simonis, für ihn übernahm Daniel Bauer, der aktuell das Sagen hat. Der VW-Klub ist an diesem Spieltag auf die Abstiegsränge abgestürzt.

Krise beim VfL Wolfsburg: Übernimmt ein alter Bekannter?
19:15 Uhr

Mihambo trotzt Problemen - und holt neunten Titel in Folge

Neunter Sieg in Serie: Weitsprung-Star Malaika Mihambo hat sich bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in Dortmund erneut den Titel gesichert. Die 32 Jahre alte Vize-Weltmeisterin von der LG Kurpfalz sprang in ihrem vierten Versuch 6,57 Meter und setzte sich mit Saisonbestleistung gegen Libby Buder (TSG Bergedorf/6,41 Meter) durch. Dritte in der Helmut-Körnig-Halle vor 4000 Zuschauern wurde Anna-Elisabeth Ehlers (Bayer Leverkusen/6,35 Meter).

"Das macht mich sehr glücklich", sagte Mihambo zur Fortsetzung ihrer Serie in der ARD. "Ich war diese Hallensaison körperlich nicht ganz da, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Trainingsleistungen sind alle top, die Wettkämpfe eher nicht." Ihr Fokus liege auf der Freiluft-Saison, daher könne sie ihre durchschnittliche Siegweite verkraften. "Ich habe mich nicht besonders gut getroffen."

Nach einem Infekt in der Vorbereitung war Mihambo bei ihren bisherigen Auftritten in Düsseldorf und Karlsruhe noch unter ihren Möglichkeiten geblieben, zuletzt lief es im Training aber wieder besser - doch auch in Dortmund musste die Tokio-Olympiasiegerin zittern. Nach 6,37 Meter und zwei ungültigen Versuchen setzte sich Mihambo jedoch an die Spitze und ließ sich den Sieg in den letzten beiden Durchgängen nicht mehr nehmen. Am kommenden Freitag wird Mihambo beim ISTAF Indoor in Berlin ein letztes Mal in dieser Saison in der Halle antreten, einen Start bei der Hallen-WM im polnischen Torun (20. bis 22. März) hatte sie schon früh ausgeschlossen.

Mihambo trotzt Problemen - und holt neunten Titel in Folge
18:39 Uhr

"Viele 'Wenns'": José Mourinho rechnet mit Eklat-Profi ab

Gianluca Prestianni hat nach dem Rassismus-Eklat wohl keine Zukunft mehr beim portugiesischen Fußball-Rekordmeister Benfica Lissabon. Wie José Mourinho erklärte, wird der Argentinier nicht mehr unter ihm als Trainer spielen, sollten sich die Vorwürfe nach der Untersuchung der Disziplinargremien der UEFA bewahrheiten. "Die Unschuldsvermutung ist ein Recht, aber ich muss viele 'Wenns' voranstellen", sagte Mourinho auf einer Pressekonferenz. "Als Bürger lehne ich jede Form von Vorurteilen oder Dummheit ab. Wenn, und ich wiederhole, wenn mein Spieler diese Grundsätze, meine und die von Benfica, nicht respektiert hat, ist seine Karriere unter einem Trainer namens José Mourinho und in einem Verein wie Benfica zu Ende."

Prestianni soll im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Real Madrid den Brasilianer Vinicius Junior nach dessen Treffer beleidigt haben, bei dem Wortgefecht hielt er sich das Trikot vor den Mund. Die UEFA sperrte Prestianni daraufhin vorläufig für das Rückspiel in Madrid. Benficas Berufung wurde zurückgewiesen.

"Viele 'Wenns'": José Mourinho rechnet mit Eklat-Profi ab
17:55 Uhr

Schockmoment bei Moto2: Motorradfahrer bleibt trotz Horror-Unfall fast unversehrt

In Thailand muss das Moto2-Rennen neu starten. Grund ist ein heftiger Unfall des Spaniers David Alonso: Er verliert die Kontrolle über sein Motorrad, schlittert über die Fahrbahn und gerät zwischen zwei andere Fahrer. Doch der 19-Jährige hat riesengroßes Glück.

Schockmoment bei Moto2: Motorradfahrer bleibt trotz Horror-Unfall fast unversehrt
17:22 Uhr

Raimunds Skiflug-Wochenende endet mit einer Enttäuschung

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Sportlich war es für Philipp Raimund kein gutes Wochenende. (Foto: picture alliance/dpa/APA)

Olympiasieger Philipp Raimund und das Skifliegen passen einfach nicht gut zusammen. Der gebürtige Göppinger kam beim Skifliegen am Kulm im österreichischen Bad Mitterndorf lediglich auf Rang 16 und wartet weiter auf seinen ersten Weltcup-Erfolg. "Das hat voll Bock gemacht", bilanzierte Raimund dennoch. Trotz des Abrutschens von Platz sechs hielt er in der ARD fest: "Es war ein schöneres Fluggefühl als gestern. Das und den Spaß nehme ich mit." Bester Deutscher wurde Andreas Wellinger als Fünfter. "Es hat Spaß gemacht", sagte Wellinger der ARD.

Der Slowene Domen Prevc siegte wie bereits am Samstag eindrucksvoll. Mit dem zweiten Versuch über 245,5 Metern überbot er sogar den zehn Jahre alten Schanzenrekord von Bruder Peter Prevc um 1,5 Meter. Für Prevc war es der sechste Weltcup-Sieg in Serie. Dies schafften zuvor lediglich der Japaner Ryoyu Kobayashi (2018/19), die Österreicher Gregor Schlierenzauer (2008/09) und Thomas Morgenstern (2007/08) sowie die beiden Finnen Matti Hautamäki (2004/05) und Janne Ahonen (2004/05). Olympia zählt nicht zum Weltcup. Für Prevc und Co. geht es ab Freitag im finnischen Lahti weiter.

Raimunds Skiflug-Wochenende endet mit einer Enttäuschung
16:54 Uhr

Babbel schwärmt vom FC Bayern und einem "fantastischen Spiel"

Für Markus Babbel ist jetzt schon klar, dass der nächste deutsche Fußball-Meister einmal mehr der FC Bayern sein wird. Die Entscheidung einer Gelben Karte für Nico Schlotterbeck im Bundesliga-Klassiker findet der Fußballexperte "noch vertretbar".

Babbel schwärmt vom FC Bayern und einem "fantastischen Spiel"
16:26 Uhr

Bayern-Boss bestätigt: Harry Kane hat Ausstiegsklausel nicht gezogen

Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat den Zeitrahmen für Vertragsgespräche mit den Topstars Manuel Neuer und Harry Kane verraten. Im zweiten Quartal wollen die Münchner mit Torhüter Neuer über die Fortsetzung der Karriere und mit Torjäger Kane über die Verlängerung des bis 2027 laufenden Vertrags reden. Neuer sei "eine Legende dieses Klubs", sagte Dreesen bei Bild-TV. Im März wird der Kapitän 40 Jahre alt. "Das ist doch ganz klar, dass wir miteinander sprechen. Und wir haben genauso miteinander auch vereinbart, dass wir in aller Gelassenheit dann im zweiten Quartal uns über die Zukunft unterhalten", sagte Dreesen.

"Er bringt aktuell absolute Topleistungen, ist immer noch auf einem Niveau, das ist unglaublich. Sicherlich nach wie vor einer der besten Torhüter, die es gibt auf dieser Welt." Man werde schauen, "was rauskommt", sagte der Münchner Vorstandsvorsitzende. Kane unterstrich mit seinem Doppelpack beim 3:2 im rasanten Klassiker gegen Borussia Dortmund einmal mehr seinen Stellenwert für den designierten deutschen Fußball-Meister. Dreesen bestätigte, dass der englische Nationalmannschaftskapitän eine Ausstiegsklausel nicht gezogen habe. "Das ist ja mal das erste Bekenntnis gewesen, auch von Harry zum FC Bayern", sagte der Bayern-Boss. Auch bei Kane wolle man sich "das in aller Gelassenheit dann im Laufe der Saison im zweiten Quartal anschauen. Natürlich noch vor der nächsten Saison", sagte Dreesen.

Bayern-Boss bestätigt: Harry Kane hat Ausstiegsklausel nicht gezogen
15:38 Uhr

Irans Fußballpräsident spricht über die WM

Nach dem Beschuss durch Israel und den WM-Co-Gastgeber USA hat sich der iranische Fußballpräsident zum Turnier in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada geäußert. "Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", sagte Mehdi Taj einen Tag nach Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen dem Sportportal "Varzesh3".

Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. "Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird", betonte Taj weiter. Die Aussichten seien daher derzeit eher trübe. Aufgrund der 40-tägigen Staatstrauer für den getöteten iranischen Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ruht jetzt der Spielbetrieb. Im Iran werden nicht nur die Spiele der Liga, sondern auch die für März angesetzten WM-Vorbereitungsspiele ausfallen.

Irans Fußballpräsident spricht über die WM
14:44 Uhr

Erst CR7, dann das: Auch Julian Draxler bekommt Iran-Eskalation zu spüren

Julian Draxler bekommt mit seinem katarischen Verein Al-Ahli SC die jüngste Eskalation im Nahen Osten zu spüren. Wie der katarische Fußballverband bekannt gab, werden die Spiele in der Stars League auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen in Iran wurde der Luftraum in mehreren Ländern der Region geschlossen, darunter auch im Golfstaat Katar. Bereits am Samstag waren Spiele des 17. von insgesamt 21 Spieltagen der Hauptrunde abgesagt worden.

Noch am Freitag kam Draxler bei Al-Ahli zum Einsatz. Der 32-Jährige erzielte bei der 1:2-Niederlage gegen Al Shahaniya den Anschlusstreffer. Der Weltmeister von 2014 kämpft mit dem Klub aus Doha um den Klassenerhalt. Al-Ahli steht auf dem vorletzten Tabellenplatz. Neben dem Fußball ist in Katar auch der Spielbetrieb im Handball durch den nationalen Verband ausgesetzt worden.

Erst CR7, dann das: Auch Julian Draxler bekommt Iran-Eskalation zu spüren
14:13 Uhr

Krieg am Golf: Drohnenabschüsse über Turniergelände

Der Start der Reitsport-Serie Global Champions Tour am kommenden Wochenende in Katar ist angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten mehr als fraglich. Über dem Turniergelände fliegen Drohnen und werden abgeschossen, berichtete der Springreiter Philipp Weishaupt mit Verweis auf die Pflegerin seiner Pferde in Doha. "Sie hat mir Videos geschickt, die Drohnen fliegen genau über die Zelte der Pferde", sagte der Reiter. Weishaupts Pferde sind seit einigen Wochen in Doha, wo der frühere Vize-Europameister bei mehreren Turnieren ritt. Der 40-Jährige wollte am Wochenende wieder nach Katar fliegen. "Aber alle Flüge sind gecancelt worden, ich bin zu Hause", berichtete er.

Pferde anderer Reiter sollten am Samstag ab Lüttich fliegen, doch der Flieger blieb am Boden. Ein Flugzeug, in dem Pflegerinnen saßen, war schon unterwegs, musste jedoch wieder umkehren, wie Weishaupt berichtete. Betroffen sei auch sein Bruder Max, der mit den Pferden wieder zurück ins bayrische Jettingen gefahren ist. Nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Iran wurde der Luftraum in mehreren Ländern geschlossen, dazu zählt auch der Golfstaat Katar.

In Doha gibt es seit Anfang Januar mehrere Turniere, am Mittwoch soll im Al Shaqab Equestrian Center die erste Station der Global Champions Tour beginnen, die weltweit höchstdotierte Serie. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stattfindet", sagte Weishaupt: "Es gibt jetzt auch Wichtigeres. Wir müssen schauen, wie wir die Pflegerinnen und die Pferde da sicher rausbekommen."

Krieg am Golf: Drohnenabschüsse über Turniergelände
13:41 Uhr

Historischer Dreierpack macht Hansi Flick beim Jubiläum so richtig glücklich

Hansi Flick war nach seinem erfolgreichen Jubiläum voll des Lobes für Dreierpacker Lamine Yamal. "Wenn Lamine auf diesem Niveau spielt, ist das fantastisch für uns", sagte der ehemalige Bundestrainer nach dem 4:1 (2:0) gegen den FC Villarreal. Man habe zuletzt gespürt, dass dem Youngster "das Selbstvertrauen und die Dynamik für diese Eins-gegen-eins-Situationen fehlten", so Flick nach seinem 100. Spiel als Barca-Coach: "Aber wenn er Spaß am Fußballspielen hat, ist das perfekt für ihn und auch für uns."

Yamal selbst gab zu, dass er sich in den vergangenen Wochen "nicht gut gefühlt" habe. "Dazu kam noch das Problem mit der Leiste, ich habe nicht mit Freude gespielt, und ich glaube, das hat man mir angesehen", sagte der Rechtsaußen: "Seit etwa einer Woche fühle ich mich viel besser. Es war dieses Verlangen, beim Spielen zu lächeln, das habe ich lange Zeit nicht mehr gespürt, und jetzt bin ich glücklich. Ich spiele gerne und bin wirklich zufrieden."

Mit seinen Treffern (28., 38., 70.) am Samstag wurde der spanische Europameister mit 18 Jahren und 230 Tagen der jüngste Spieler, dem in diesem Jahrtausend in La Liga ein Dreierpack gelang. "Ich denke, dass ich mich mit der Zeit verbessert habe. Die Leute erwarten von mir, dass ich mit 16 Jahren 100 Tore schieße, und das würde ich auch gerne, aber das ist sehr schwer." Er wolle sich "Stück für Stück" verbessern und sei "sehr glücklich, wenn ich mit einem oder zwei Toren der Mannschaft helfen kann".

Historischer Dreierpack macht Hansi Flick beim Jubiläum so richtig glücklich
12:51 Uhr

Es hagelt Absagen: Auch Cristiano Ronaldo von der Eskalation am Golf betroffen

Vier Spiele der asiatischen Champions League sind nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran verschoben worden. Auch einige Spiele anderer internationaler Wettbewerbe werden in der kommenden Woche nicht stattfinden, darunter auch eine Partie von Al Nassr, dem Klub des Weltrekordtorschützen Cristiano Ronaldo.

Wie die AFC, die asiatische Fußball-Konföderation, mitteilte, werden zwei in Doha, Katar, geplante und je eines in Abu Dhabi und Dubai angesetzte Achtelfinalspiele der Champions League verschoben. In Dubai sollte dabei mit Tractor FC auch eine iranische Mannschaft antreten. Auch das Spiel in der Champions League 2 zwischen Ronaldos Al Nassr und Al Wasl aus den VAE fällt dem Krieg im Nahen Osten zum Opfer.

Es hagelt Absagen: Auch Cristiano Ronaldo von der Eskalation am Golf betroffen
12:01 Uhr

Ski-Königin Aicher fährt erneut aufs Podium

Skirennläuferin Emma Aicher hat einen Tag nach ihrem fünften Weltcup-Sieg die nächste Podestplatzierung eingefahren. Beim zweiten Super-G in Soldeu im Kleinstaat Andorra belegte die zweimalige Olympia-Zweite den zweiten Platz. Schneller als das 22 Jahre alte Multitalent war allein die Italienerin Sofia Goggia, hinter Aicher Dritte in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo.

Sie sei "sehr zufrieden" mit den drei Rennen in Soldeu, sagte Aicher, die am Freitag zunächst Vierte in der Abfahrt gewesen war. Auch am Sonntag fuhr sie auf Siegkurs, 0,28 Sekunden lag sie zwischenzeitlich vor Goggia. Auf dem vom deutschen Trainer Charly Pichler gesteckten Kurs unterliefen ihr dann "ein paar Mini-Fehler" zu viel. Im Ziel fehlten Aicher 0,24 Sekunden auf die Olympiasiegerin in der Abfahrt von 2018. Kira Weidle-Winkelmann kam diesmal nicht unter die ersten zehn.

Aicher mischt neun Rennen vor dem Saisonende damit weiter im Kampf um gleich drei Weltcup-Kugeln mit. In der Abfahrt (noch drei Rennen) liegt sie 94 Punkte hinter Lindsey Vonn (USA), die bei Olympia schwer gestürzt war. In der Super-G-Wertung (noch zwei Rennen) hat sie 116 Punkte Rückstand auf Goggia. Chancen besitzt Aicher auch noch im Gesamtweltcup: Dort hat sie den Vorsprung von Mikaela Shiffrin (USA) auf 219 Punkte verkürzt. In der kommenden Woche stehen im Val di Fassa zunächst zwei Abfahrten und ein weiterer Super-G auf dem Programm im Weltcup.

Ski-Königin Aicher fährt erneut aufs Podium
11:08 Uhr

Skisprung-Star wollte nur nach Europa: Olympiaheld hängt in Dubai fest

Eigentlich wollte Japans Skisprung-Star Ren Nikaido nach seinen höchst erfolgreichen Olympischen Spielen in Tokio nur ein paar erholsame Tage in seiner Heimat verbringen. Mittlerweile ist aber aus dem Kurzurlaub eine Odyssee ohne absehbaren Ausweg geworden: Statt am Sonntag in Bad Mitterndorf beim Weltcup am Start zu sein, sitzt der dreimalige Medaillengewinner von Predazzo nach einer mehrtägigen Tour in Dubai fest - immerhin in Sicherheit. "Endlich habe ich ein Zimmer", schrieb der 24-Jährige am Samstagabend auf seinem Instagram-Account, nachdem er den wegen der Kriegshandlungen in der Golfregion gesperrten Mega-Flughafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verlassen konnte.

Eigentlich hätte Nikaido längst in Bad Mitterndorf sein sollen, saß Mitte vergangener Woche bereits am Airport Narita in Tokio im Flieger. Doch dann wurde der Flug wegen einer technischen Panne annulliert, wegen des Nachtflugverbots in Narita musste Nikaido seine Anreise verschieben. Damit verpasste er die Qualifikation am Kulm am Freitag und das erste Weltcup-Skifliegen am Samstag. Nikaido buchte auf eine Route über Dubai um. Dorthin kam dann sein Gepäck nicht mit - was aber letztlich nur eine Marginalie sein sollte: Wie lange der Luftraum in der Golfregion gesperrt sein wird, ist noch offen. Und damit auch, wie es mit Nikaido weitergeht.

Skisprung-Star wollte nur nach Europa: Olympiaheld hängt in Dubai fest
10:11 Uhr

Timo Werner feiert bemerkenswertes Debüt in den USA

Der frühere Nationalstürmer Timo Werner hat bei seinem Debüt für die San Jose Earthquakes beim 2:0 (1:0) gegen Atlanta United kurz nach der Einwechslung einen Treffer aufgelegt. Der 29-jährige Werner benötigte keine Anlaufzeit. Nur drei Tage nach seiner Ankunft in den USA - zunächst hatte er sein Visum erhalten müssen - bereitete er das 2:0 durch Ousseni Bouda (79.) stark vor. Erst in der 61. Minute war er aufs Feld gekommen.

"Es war ein besonderes Gefühl, weil ich in den letzten Wochen oder Monaten nicht die Liebe erfahren habe. Alle Menschen hier haben mir diese Liebe gegeben, und das hat sich richtig gut angefühlt", sagte Werner, dessen Karriere in Europa zum Stillstand gekommen war. Bei RB Leipzig hatte er keine Perspektive mehr, der Winterwechsel in die USA war naheliegend.

Die Fans nahmen ihn begeistert in Empfang. "Ich glaube, jeder konnte sehen, wie sehr sich die Leute darauf gefreut haben, mich spielen zu sehen", sagte Werner: "Und das bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass es absolut die richtige Entscheidung war, hierherzukommen."

Timo Werner feiert bemerkenswertes Debüt in den USA
09:28 Uhr

Im Fastenmonat: Buhrufe gegen eigene Spieler erschüttern Pep Guardiola

Pep Guardiola hat nach dem 1:0 von Manchester City bei Leeds United mehr Respekt für jene Spieler eingefordert, die im Fastenmonat Ramadan im laufenden Spiel nach Sonnenuntergang ihre Speicher auffüllen. Drei Profis von City - Omar Marmoush, Rayan Aït-Nouri und Rayan Cherki - nahmen in der 13. Minute Flüssigkeit zu sich, nachdem der Schiedsrichter das Spiel für eine kurze Trinkpause unterbrochen hatte. Einige Zuschauer an der Elland Road, dem Stadion von Leeds United, buhten und pfiffen die gläubigen Muslime aus. "Wir leben in einer modernen Welt", sagte Guardiola nach dem Spiel. "Man muss ja darauf schauen, was heute wieder in der Welt passiert. Man muss die Religion respektieren und man muss die Vielfalt respektieren. Darum geht es."

Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime jeden Tag von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Aktivitäten. Abends kommen die Menschen traditionell zusammen, um das Fasten zu brechen. Das Fasten im Ramadan gehört zu den fünf Säulen des Islams - den Grundpflichten der Religion. Nach dem Fastenmonat schließt sich das mehrtägige Fest des Fastenbrechens oder Zuckerfest an.

Im Fastenmonat: Buhrufe gegen eigene Spieler erschüttern Pep Guardiola
09:04 Uhr

Alexander Zverev hat einen neuen Hut

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So sehen Sieger aus: Alexander Zverev und Marcelo Melo. (Foto: REUTERS)

Mit Sombrero auf dem Kopf und einem breiten Lächeln im Gesicht: Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev hat erstmals ohne seinen Bruder Mischa einen Doppel-Erfolg auf der ATP-Tour gefeiert. Der Hamburger setzte sich an der Seite seines brasilianischen Kumpels Marcelo Melo im Finale von Acapulco souverän mit 6:3, 6:4 gegen Alexander Erler aus Österreich und den US-Amerikaner Robert Galloway durch.

"Marcelo ist seit über zehn Jahren mein bester Freund und endlich haben wir ein Turnier zusammen gewonnen", sagte Zverev, der im Einzel in Acapulco mit seinem Aus im Achtelfinale eine bittere Enttäuschung kassiert hatte: "Wir standen schon ein paar Mal im Finale und jetzt haben wir es endlich geschafft. Das ist etwas ganz Besonderes." Für Zverev war es sein insgesamt dritter Doppel-Triumph auf der ATP-Tour, die ersten beiden Finalsiege 2017 und 2019 - ebenfalls in Acapulco - hatte er mit seinem älteren Bruder Mischa geholt.

Alexander Zverev hat einen neuen Hut
08:04 Uhr

BVB-Trainer Kovac fällt die Kinnlade runter: "Das ist schon Weltklasse"

Für Dortmunds Trainer Niko Kovac war Joshua Kimmich der Grund für die Niederlage der Borussia im Bundesliga-Klassiker gegen Bayern München. "Er war der kleine, aber feine Unterschied", lobte der BVB-Coach nach dem 2:3 (1:0) gegen Bayern München den Fußball-Nationalspieler.

"Das ist schon Weltklasse", sagte Kovac über das entscheidende Tor in der 87. Minute, als Kimmich den Ball volley ins Netz drosch, "andere hauen das Ding aufs Dach". Auch der Chipball des Bayern-Kapitäns zum 1:1-Ausgleich durch Harry Kane (54.) sei außergewöhnlich gewesen, schwärmte Kovac: "Das muss man auch mal als gegnerischer Trainer anerkennen."

Insgesamt sprach der BVB-Trainer von einem "richtig guten Clasico" und "Werbung für den deutschen Fußball". Sein Team hätte "einen Punkt verdient" gehabt. Bei nun elf Zählern Rückstand ist die letzte Chance, die Meisterschaft noch einmal spannend zu machen, vertan, dennoch zog Kovac eine positive Zwischenbilanz: "Letzte Saison hatten wir 25 Punkte Rückstand, jetzt sind es elf. Das ist schon eine Entwicklung. Die Bayern kaufen für 60, 70 Millionen ein, wir holen Entwicklungsspieler."

BVB-Trainer Kovac fällt die Kinnlade runter: "Das ist schon Weltklasse"
07:02 Uhr

Schwere Verletzung im Klassiker? Große Sorgen um BVB-Kapitän Emre Can

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Emre Can konnte irgendwann einfach nicht mehr. (Foto: IMAGO/Maximilian Koch)

Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can droht nach seiner Verletzung im Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München (2:3) ein langer Ausfall. Der Arzt habe nach der ersten Untersuchung "kein gutes Gefühl" gehabt, sagte Trainer Niko Kovac bei Sky. Auf die Nachfrage, ob es sich um eine Verletzung am Kreuzband handele, antwortete Kovac: "Es sieht ein bisschen danach aus. Es ist schon so, und er hat auch was gehört." Sollten sich die Kreuzbandverletzung und der lange Ausfall bestätigen, "dann ist es für uns wieder ein richtig harter Schlag", sagte Kovac.

"Da werde ich richtig sentimental", sagte der BVB-Coach später. Der Vertrag des Dortmunder Kapitäns läuft am Saisonende aus. Can hatte sich gegen Ende der ersten Halbzeit am linken Knie verletzt. Der Fußball-Nationalspieler wollte sich zunächst aber nicht auswechseln lassen und kam aufs Feld zurück.

"Er hat dann nochmal weitergemacht und die zweite Aktion hat ihm dann, glaube ich, noch den Rest gegeben, leider", sagte Kovac, der seinen Abwehrspieler in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auswechselte. "Ich habe ihn ja gefragt, und die Ärzte wussten auch nicht, was jetzt los ist. Die wollten ihn untersuchen, er sagte: Ich mach' jetzt weiter. Dann kannst du als Arzt auch nichts sagen", verteidigte Kovac die medizinische Abteilung des BVB.

Schwere Verletzung im Klassiker? Große Sorgen um BVB-Kapitän Emre Can
06:09 Uhr

Thomas Müller erledigt Toronto im Alleingang

Vancouver-Whitecaps-Thomas-Muller-left-and-Edier-Ocampo-celebrate-Muller-s-second-goal-against-Toronto-FC-during-the-first-half-of-an-MLS-soccer-match-in-Vancouver-on-Saturday-Feb-28-2026
Thomas Müller hat getroffen. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Ein Doppelpack von Thomas Müller hat den Vancouver Whitecaps den zweiten Sieg im zweiten Spiel der MLS-Saison beschert. Die Legende des deutschen Fußballs traf beim 3:0 (3:0) gegen Toronto FC erst per Elfmeter zum 1:0 (25.) und müllerte dann einen Ball nach einer Ecke zum 2:0 (37.) über die Linie. Brian White traf noch vor der Pause zum 3:0.

Der 36-jährige Müller war im vergangenen Spätsommer nach Kanada gewechselt und hatte in seinen ersten Monaten an der Westküste das Finale der MLS gegen Inter Miami erreicht. Der Weltmeister von 2014 hatte sich erst am gestrigen Samstag zu seiner Zukunft geäußert. Die sieht er nach dem Ende seiner Karriere in Deutschland. Dort sei er "verwurzelt", sagte er dem "Kicker". Auf seine spätere Tätigkeit wollte er sich jedoch nicht festlegen lassen.

Thomas Müller erledigt Toronto im Alleingang
05:35 Uhr

"Es ist unglaublich": Leverkusen wütet gegen Schiedsrichter Stieler

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Trainer Kasper Hjulmand und Schiedsrichter Tobias Stieler mussten Dinge besprechen. (Foto: IMAGO/DeFodi Images)

Gegentor statt Elfmeterpfiff: Die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen haben Schiedsrichter Tobias Stieler scharf kritisiert. "Es ist keine Entschuldigung für unsere Leistung, und ich habe nie eine Entscheidung von einem Schiedsrichter kritisiert. Aber diesmal muss ich sagen: Es ist für mich unfassbar", betonte Trainer Kasper Hjulmand bei Sky nach dem 1:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05. Was war passiert? Im Strafraum der Mainzer wurde Bayer-Angreifer Patrik Schick von Dominik Kohr mit beiden Armen festgehalten und zu Fall gebracht. Das Spiel lief weiter, der FSV nutzte den folgenden Konter zur Führung durch Sheraldo Becker (67.). Der Video-Assistent griff nicht ein.

"Es ist unglaublich. Er schaut nicht auf den Ball. Ich glaube, jeder kann das sehen. Wenn das kein Elfmeter ist, dann muss mir jemand die Regeln erklären", sagte Hjulmand, der Unterstützung von Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro erhielt: Für ihn sei dies ein "klarer Elfmeter" gewesen, sagte der Spanier, der seinem Frust über Stieler in den Katakomben der BayArena freien Lauf ließ.

Nach dem Abpfiff hatte Carro den Schiedsrichter in dessen Kabine konfrontiert. Stieler habe jedoch von einem "beidseitigen Ringen" gesprochen: "Ich habe ihnen gesagt, dass es für mich ein Elfer war. Du kannst das nicht sehen wahrscheinlich, aber der Video-Assistent hätte eigentlich pfeifen müssen."

"Es ist unglaublich": Leverkusen wütet gegen Schiedsrichter Stieler