Der Sport-Tag
1. März 2026
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09:04 Uhr

Alexander Zverev hat einen neuen Hut

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So sehen Sieger aus: Alexander Zverev und Marcelo Melo. (Foto: REUTERS)

Mit Sombrero auf dem Kopf und einem breiten Lächeln im Gesicht: Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev hat erstmals ohne seinen Bruder Mischa einen Doppel-Erfolg auf der ATP-Tour gefeiert. Der Hamburger setzte sich an der Seite seines brasilianischen Kumpels Marcelo Melo im Finale von Acapulco souverän mit 6:3, 6:4 gegen Alexander Erler aus Österreich und den US-Amerikaner Robert Galloway durch.

"Marcelo ist seit über zehn Jahren mein bester Freund und endlich haben wir ein Turnier zusammen gewonnen", sagte Zverev, der im Einzel in Acapulco mit seinem Aus im Achtelfinale eine bittere Enttäuschung kassiert hatte: "Wir standen schon ein paar Mal im Finale und jetzt haben wir es endlich geschafft. Das ist etwas ganz Besonderes." Für Zverev war es sein insgesamt dritter Doppel-Triumph auf der ATP-Tour, die ersten beiden Finalsiege 2017 und 2019 - ebenfalls in Acapulco - holte er mit seinem älteren Bruder Mischa.

Alexander Zverev hat einen neuen Hut
08:04 Uhr

BVB-Trainer Kovac fällt die Kinnlade runter: "Das ist schon Weltklasse"

Für Dortmunds Trainer Niko Kovac war Joshua Kimmich der Grund für die Niederlage der Borussia im Bundesliga-Klassiker gegen Bayern München. "Er war der kleine, aber feine Unterschied", lobte der BVB-Coach nach dem 2:3 (1:0) gegen Bayern München den Fußball-Nationalspieler.

"Das ist schon Weltklasse", sagte Kovac über das entscheidende Tor in der 87. Minute, als Kimmich den Ball volley ins Netz drosch, "andere hauen das Ding aufs Dach". Auch der Chipball des Bayern-Kapitäns zum 1:1-Ausgleich durch Harry Kane (54.) sei außergewöhnlich gewesen, schwärmte Kovac: "Das muss man auch mal als gegnerischer Trainer anerkennen."

Insgesamt sprach der BVB-Trainer von einem "richtig guten Clasico" und "Werbung für den deutschen Fußball". Sein Team hätte "einen Punkt verdient" gehabt. Bei nun elf Zählern Rückstand ist die letzte Chance, die Meisterschaft noch einmal spannend zu machen, vertan, dennoch zog Kovac eine positive Zwischenbilanz: "Letzte Saison hatten wir 25 Punkte Rückstand, jetzt sind es elf. Das ist schon eine Entwicklung. Die Bayern kaufen für 60, 70 Millionen ein, wir holen Entwicklungsspieler."

BVB-Trainer Kovac fällt die Kinnlade runter: "Das ist schon Weltklasse"
07:02 Uhr

Schwere Verletzung im Klassiker? Große Sorgen um BVB-Kapitän Emre Can

28-02-2026-Fussball-Borussia-Dortmund-FC-Bayern-Muenchen-1-Fussball-Bundesliga-24-Spieltag-Signal-Iduna-Park-Saison-2025-2026-Emre-Can-BVB-23-muss-verletzt-das-Spielfeld-verlassen-und-hat-Schmerzen-im-Knie-DFB-regulations-prohibit-any-use-of-photographs-as-image-sequences-and-or-quasi-video
Emre Can konnte irgendwann einfach nicht mehr. (Foto: IMAGO/Maximilian Koch)

Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can droht nach seiner Verletzung im Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München (2:3) ein langer Ausfall. Der Arzt habe nach der ersten Untersuchung "kein gutes Gefühl" gehabt, sagte Trainer Niko Kovac bei Sky. Auf die Nachfrage, ob es sich um eine Verletzung am Kreuzband handele, antwortete Kovac: "Es sieht ein bisschen danach aus. Es ist schon so, und er hat auch was gehört." Sollten sich die Kreuzbandverletzung und der lange Ausfall bestätigen, "dann ist es für uns wieder ein richtig harter Schlag", sagte Kovac.

"Da werde ich richtig sentimental", sagte der BVB-Coach später. Der Vertrag des Dortmunder Kapitäns läuft am Saisonende aus. Can hatte sich gegen Ende der ersten Halbzeit am linken Knie verletzt. Der Fußball-Nationalspieler wollte sich zunächst aber nicht auswechseln lassen und kam aufs Feld zurück.

"Er hat dann nochmal weitergemacht und die zweite Aktion hat ihm dann, glaube ich, noch den Rest gegeben, leider", sagte Kovac, der seinen Abwehrspieler in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auswechselte. "Ich habe ihn ja gefragt, und die Ärzte wussten auch nicht, was jetzt los ist. Die wollten ihn untersuchen, er sagte: Ich mach' jetzt weiter. Dann kannst du als Arzt auch nichts sagen", verteidigte Kovac die medizinische Abteilung des BVB.

Schwere Verletzung im Klassiker? Große Sorgen um BVB-Kapitän Emre Can
06:09 Uhr

Thomas Müller erledigt Toronto im Alleingang

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Thomas Müller hat getroffen. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Ein Doppelpack von Thomas Müller hat den Vancouver Whitecaps den zweiten Sieg im zweiten Spiel der MLS-Saison beschert. Die Legende des deutschen Fußballs traf beim 3:0 (3:0) gegen Toronto FC erst per Elfmeter zum 1:0 (25.) und müllerte dann einen Ball nach einer Ecke zum 2:0 (37.) über die Linie. Brian White traf noch vor der Pause zum 3:0.

Der 36-jährige Müller war im vergangenen Spätsommer nach Kanada gewechselt und hatte in seinen ersten Monaten an der Westküste das Finale der MLS gegen Inter Miami erreicht. Der Weltmeister von 2014 hatte sich erst am gestrigen Samstag zu seiner Zukunft geäußert. Die sieht er nach dem Ende seiner Karriere in Deutschland. Dort sei er "verwurzelt", sagte er dem "Kicker". Auf seine spätere Tätigkeit wollte er sich jedoch nicht festlegen lassen.

Thomas Müller erledigt Toronto im Alleingang
05:35 Uhr

"Es ist unglaublich": Leverkusen wütet gegen Schiedsrichter Stieler

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Trainer Kasper Hjulmand und Schiedsrichter Tobias Stieler mussten Dinge besprechen. (Foto: IMAGO/DeFodi Images)

Gegentor statt Elfmeterpfiff: Die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen haben Schiedsrichter Tobias Stieler scharf kritisiert. "Es ist keine Entschuldigung für unsere Leistung, und ich habe nie eine Entscheidung von einem Schiedsrichter kritisiert. Aber diesmal muss ich sagen: Es ist für mich unfassbar", betonte Trainer Kasper Hjulmand bei Sky nach dem 1:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05. Was war passiert? Im Strafraum der Mainzer wurde Bayer-Angreifer Patrik Schick von Dominik Kohr mit beiden Armen festgehalten und zu Fall gebracht. Das Spiel lief weiter, der FSV nutzte den folgenden Konter zur Führung durch Sheraldo Becker (67.). Der Video-Assistent griff nicht ein.

"Es ist unglaublich. Er schaut nicht auf den Ball. Ich glaube, jeder kann das sehen. Wenn das kein Elfmeter ist, dann muss mir jemand die Regeln erklären", sagte Hjulmand, der Unterstützung von Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro erhielt: Für ihn sei dies ein "klarer Elfmeter" gewesen, sagte der Spanier, der seinem Frust über Stieler in den Katakomben der BayArena freien Lauf ließ.

Nach dem Abpfiff hatte Carro den Schiedsrichter in dessen Kabine konfrontiert. Stieler habe jedoch von einem "beidseitigen Ringen" gesprochen: "Ich habe ihnen gesagt, dass es für mich ein Elfer war. Du kannst das nicht sehen wahrscheinlich, aber der Video-Assistent hätte eigentlich pfeifen müssen."

"Es ist unglaublich": Leverkusen wütet gegen Schiedsrichter Stieler