Gewaltige Statistiken: Towns liefert großes NBA-Spektakel
Karl-Anthony Towns von den Minnesota Timberwolves hat sein Team mit 60 Punkten zum 149:139-Sieg gegen die San Antonio Spurs geführt. Außerdem holte der überragend aufspielende Center noch 17 Rebounds. Der 26-Jährige ist nun der erste Spieler in der NBA-Geschichte mit mindestens 60 Punkten, 15 Rebounds und einer Dreier-Wurfquote von 60 Prozent. Zudem ist er nach Shaquille O'Neal, David Robinson, Wilt Chamberlain und George Mikan der erst fünfte Center, der mindestens 60 Punkte erzielt hat.
Eine knappe Niederlage musste hingegen Isaiah Hartenstein mit seinen Los Angeles Clippers einstecken. Gegen die Cleveland Cavaliers verloren sie nach Verlängerung mit 111:120. Dem von der Bank kommenden NBA-Profi gelangen dabei zehn Punkte und sechs Rebounds. Damit bleiben die Clippers zwar auf Platz acht im Westen, aber die Chancen auf den direkten Playoff-Einzug sind weiter gesunken.
"Gibt keinen Trost": Wirtz hofft trotz schwerer Verletzung noch auf die WM
Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz hofft trotz seines Kreuzbandrisses auf die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft am Ende des Jahres. "Natürlich spielt das Thema in seinem Kopf eine Rolle", sagte sein Vater und Berater Hans Wirtz der "Bild". Es sei daher eine schöne Geste von Bundestrainer Hansi Flick gewesen, "dass er Florian angerufen hat".
Wirtz hatte sich beim 0:1 mit Bayer Leverkusen am Sonntag gegen den 1. FC Köln einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. Er wird monatelang ausfallen. "Jetzt ist der Weg das Ziel. Die Reha steht absolut im Vordergrund", sagte Hans Wirtz. "Wir als Eltern können nur für ihn da sein, besonders meine Frau hat versucht, ihn zu trösten und beruhigen. Aber Trost gibt es in so einem Moment nicht."
Zverev sorgt für Duell der schlechten Erinnerungen, Nadal siegt sich zum Rekord
Alexander Zverev hat beim ATP Masters in Indian Wells einen Tag nach seinem frühen Aus im Einzel die nächste Runde im Doppel erreicht. Mit dem Kasachen Andrej Golubew siegte der 24 Jahre Hamburger mit 7:6 (7:0) und 6:3 gegen Marcelo Arevalo aus Honduras und den Niederländer Jean-Julien Rojer. In der nächsten Runde trifft Deutschlands Tennis-Star mit seinem Partner auf das US-amerikanische Duo Taylor Fritz und Tommy Paul.
An beide Spieler hat Zverev keine guten Erinnerungen. Paul bezwang ihn am Montag in der zweiten Runde in drei Sätzen und Fritz gewann im vergangenen Jahr seine Viertelfinal-Partie gegen Zverev.
Seine beeindruckende Siegesserie in diesem Jahr fort setzte Rafael Nadal. Der 35-jährige Spanier gewann in der dritten Runde gegen den Briten Daniel Evans 7:5 und 6:3. Nadal blieb auch im 17. Spiel des Jahres ungeschlagen. Zudem feierte er seinen 400. Sieg bei einem Masters-Turnier - so viele wie kein anderer Spieler vor ihm. Nadals nächster Gegner ist der US-Amerikaner Reilly Opelka, der Denis Shapovalov aus Israel mit 6:7(4:7), 6:4 und 6:4 bezwungen hat.
Kuriose Konstellation: Djokovic darf nicht spielen und wird trotzdem wieder die Nummer 1
Daniil Medwedew hat sich nicht lange über Platz eins in der Tennis-Weltrangliste freuen können. Nach seinem Aus in der dritten Runde von Indian Wells wird der Russe am kommenden Montag wieder von Novak Djokovic als Branchenprimus abgelöst. Medwedew verlor beim topbesetzten Event in Kalifornien gegen den Franzosen Gael Monfils mit 6:4, 3:6, 1:6. Der US-Open-Champion hätte in Indian Wells ins Viertelfinale kommen müssen, um weiter an der Spitze der Rangliste zu bleiben, die er erst am 28. Februar übernommen hatte. So wird Djokovic in der kommenden Woche wieder die Nummer eins sein, obwohl er in Indian Wells gar nicht am Start ist.
Der weiter nicht gegen das Coronavirus geimpfte Serbe hatte keine Einreisegenehmigung in die USA bekommen. Er wird daher in der kommenden Woche auch in Miami nicht dabei sein, wo das nächste Event der Masters-1000-Serie ansteht. Spielt Medwedew dort erfolgreicher als in Indian Wells, könnte es erneut einen Wechsel geben.