Der Sport-Tag
24. Dezember 2025
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17:28 Uhr

Lipowitz-Rivale Onley wechselt trotz Vertrag bis 2027

Der schottische Radprofi Oscar Onley wechselt mit Beginn des neuen Jahres zum britischen Rennstall Ineos Grenadiers. Der 23-Jährige, im Sommer Rivale von Florian Lipowitz um einen Podestplatz bei der Tour de France, verlässt sein bisheriges Team Picnic PostNL trotz eines bis 2027 laufenden Vertrags vorzeitig.

"Ich bin sehr stolz darauf, mit einem langfristigen Vertrag zu den Grenadiers zu kommen, und das macht die Aussicht, für ein britisches Team zu fahren, wenn die Tour de France 2027 in Schottland startet, noch spannender", schrieb Onley auf Instagram. Onley hatte sich in der vergangenen Saison als Rundfahrer etabliert und bei der Frankreich-Rundfahrt hinter Lipowitz den vierten Gesamtrang belegt. Aufgrund einer fehlenden Ausstiegsklausel wird für den Transfer eine hohe Ablösesumme fällig, diese liegt laut Medienberichten im mittleren einstelligen Millionenbereich.

Lipowitz-Rivale Onley wechselt trotz Vertrag bis 2027
15:52 Uhr

Superstar flüchtet aus umstrittener Saudi-Tour

Der fünfmalige Major-Champion Brooks Koepka hat seinen Ausstieg aus der umstrittenen LIV-Tour angekündigt. Der 35-jährige US-Amerikaner werde ab der Saison 2026 nicht mehr für die aus Saudi-Arabien finanzierte Serie antreten, teilte LIV Golf mit. Offiziell wurde der Schritt mit familiären Gründen begründet.

"Brooks räumt den Bedürfnissen seiner Familie Vorrang ein und bleibt näher bei seinem Zuhause. Wir schätzen seinen bedeutenden Einfluss auf den Sport und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg, sowohl auf dem Golfplatz als auch außerhalb", sagte LIV-CEO Scott O'Neil. Man habe sich "einvernehmlich und gegenseitig" auf ein Ende der Zusammenarbeit geeinigt. Koepka war einer der prominentesten Spieler, die sich 2022 bei ihrer Gründung der LIV-Serie angeschlossen hatten.

Superstar flüchtet aus umstrittener Saudi-Tour
14:58 Uhr

Deutsche WM-Gruppe: Thomas Müller mahnt zur Vorsicht

Rio-Weltmeister Thomas Müller sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Gruppenphase der WM 2026 klar in der Favoritenrolle. "Auf den ersten Blick, wenn man die Namen der Gegner so liest, ist es natürlich eine Pflicht, weiterzukommen", sagte der 36-Jährige im Interview mit MagentaTV und mahnte doch zur Vorsicht: "Mit der Elfenbeinküste haben wir den Afrika-Meister und mit Ecuador den Zweiten der südamerikanischen Qualifikation."

Auftaktgegner Curacao sehe er dagegen als "blinden Fleck auf der Fußball-Landkarte". Angesichts des neuen Modus mit 48 Teams sei ein Vorrunden-Aus wie in Russland und Katar aber kaum möglich. "Wenn man sich dann die Gesamtkonstellation wieder anschaut, dass die acht besten Gruppendritten aus zwölf Gruppen auch weiterkommen, dann ist das Weiterkommen wieder Pflicht", erklärte Müller.

Deutsche WM-Gruppe: Thomas Müller mahnt zur Vorsicht
14:04 Uhr

Coach prophezeit: DFB-Star wird Publikumsliebling

Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade entwickelt sich vor seinem ersten "Boxing Day" auf der Insel mehr und mehr zum Publikumsliebling bei Newcastle United. "Man sieht, dass er eine sehr gute Verbindung hat, wenn er Tore schießt", sagte Teammanager Eddie Howe: "Man sieht, dass sich die Fans riesig für ihn freuen und er den Jubel mit ihnen genießt."

Auch auf dem Feld scheint sich der 23-Jährige immer besser in der englischen Premier League zurechtzufinden. Bei seinem Doppelpack am vergangenen Wochenende gegen den FC Chelsea (2:2) habe Woltemade "seine beste Leistung" seit dem Wechsel aus Stuttgart gezeigt, lobte Howe: "Besonders in der ersten Halbzeit hat er sehr gut gespielt. Man hat seine Qualitäten wieder für die Mannschaft gesehen - vor allem in seinem Zusammenspiel." Woltemade, der neun Treffer in 23 Pflichtspielen für seinen neuen Klub erzielt hat, kämpft mit Newcastle am traditionellen "Boxing Day" bei Manchester United um den Anschluss an die internationalen Plätze.

Coach prophezeit: DFB-Star wird Publikumsliebling
13:11 Uhr

Versuchter Faustschlag gegen Fan: NFL-Star erhält empfindliche Strafe

Die NFL hat die Sperre gegen DK Metcalf für dessen versuchten Faustschlag gegen einen Fan der Detroit Lions in der Berufung bestätigt. Wie sich herausstellt, kommt der Vorfall dem Wide Receiver der Steelers teurer zu stehen als zunächst gedacht.

Die NFL hat die Berufung offenbar aufgrund der anstehenden Feiertage bereits einen Tag nach dem ursprünglichen Urteil gehört und abgewiesen. Das heißt, Metcalf wird die Spiele in Woche 17 bei den Cleveland Browns und in Woche 18 gegen die Baltimore Ravens verpassen und dafür auch nicht bezahlt werden. Damit gehen ihm 555.556 Dollar durch die Lappen. In möglichen Playoff-Spielen wäre er dann wieder spielberechtigt. Damit aber nicht genug, denn Berichten von ESPN und CBS zufolge enthält der Vertrag des Wide Receivers auch eine Klausel für den Fall einer solchen Sperre. Sie besagt, dass seine Garantien für die kommenden zwei Jahre nun gestrichen sind.

Versuchter Faustschlag gegen Fan: NFL-Star erhält empfindliche Strafe
12:11 Uhr

Jürgen Klinsmann warnt DFB-Elf vor "riesiger Herausforderung"

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann glaubt an die Titelchance für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026. "Da ist alles drin. Deutschland kommt mit in den Favoritenpool mit den anderen großen europäischen Nationen", sagte der 61-Jährige bei Sky Sport News. Auch den amtierenden Weltmeister Argentinien und Rekordchampion Brasilien zählt Klinsmann zu den Titelanwärtern beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.

"Aber es ist alles möglich", sagte der frühere Bundesligacoach des FC Bayern München. Mit Blick auf die Aufstockung auf 48 Teams ergänzte er: "Dieses Turnier wird eine riesige Herausforderung für alle teilnehmenden Mannschaften, das wird ein Marathon. Und warum nicht diesen Marathon durchziehen und bis zum Ende dabei sein und vielleicht die riesige Überraschung zustande zu bringen, Weltmeister zu werden?"

Jürgen Klinsmann warnt DFB-Elf vor "riesiger Herausforderung"
11:16 Uhr

Pannen und Überraschungen: So kurios war das Sportjahr 2025

Kuriose Szenen, überraschende Geständnisse und ungewöhnliche Pressekonferenzen prägen das Sportjahr 2025. Stars wie Novak Djokovic, José Mourinho oder F1-Fahrer Oliver Bearman sorgen abseits des Wettkampfs für Unterhaltung - teils unfreiwillig, teils mit Humor.

Pannen und Überraschungen: So kurios war das Sportjahr 2025
10:24 Uhr

Eisenbichlers neue Weihnacht: "A bissl dicker geworden"

Der frühere Top-Skispringer Markus Eisenbichler freut sich auf die Vorzüge seines ersten Weihnachtsfests nach der Karriere. "Man kann es ein bisschen festlicher machen", sagte der 34-Jährige in einer Eurosport-Medienrunde. "Man kann mal ein Steak mehr essen oder ein Bier mehr trinken."

Die Vorbereitung auf die Vierschanzentournee, die am 29. Dezember in Oberstdorf beginnt, fällt bei ihm dieses Jahr weg. Eisenbichler, der in seiner langen Karriere unter anderem sechs Titel bei Weltmeisterschaften feierte, hat seine Laufbahn im vergangenen Frühjahr beendet. Das bereut er nicht. "Fehlen tut es mir nicht, dass ich selber nochmal springe", sagte er. Der Bayer genießt sein Leben nach dem Leistungssport. Er sei nun entspannter, erzählte er. Mit einem Lächeln sagte er zudem: "Ich bin a bissl dicker geworden."

Eisenbichlers neue Weihnacht: "A bissl dicker geworden"
09:26 Uhr

Komplettes Land flippt aus wegen Bayern-Star

Angeführt von Bayern Münchens Nicolas Jackson ist Senegals Fußball-Nationalmannschaft erfolgreich in den Afrika-Cup gestartet und hat die großen Ambitionen unterstrichen. Beim 3:0 (1:0) gegen Außenseiter Botswana in der marokkanischen Hafenstadt Tanger brachte der vom FC Chelsea an den deutschen Rekordmeister verliehene Stürmer sein Team mit einem Doppelpack (40./58.) auf die Siegerstraße und ließ die Menschen in seiner Heimat ausflippen. Cherif Ndiaye (90.) sorgte kurz vor Schluss für den Endstand.

Im Anschluss mühte sich der dreimalige Titelgewinner Nigeria zu den ersten drei Punkten. Die Super Eagles setzten sich 2:1 (1:0) gegen den Weltranglisten-112. Tansania durch. Semi Ajayi (36.) und der ehemalige Leipziger Ademola Lookman (52.) trafen für Nigeria, Dias de Oliveira M'Mombwa (50.) hatte für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt. Tabellenführer in der Gruppe C ist aber Tunesien, das 3:1 (2:0) gegen Uganda gewann. Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt (10.) traf zum 1:0, Elias Achouri (40./64.) erhöhte mit seinen beiden Toren. Denis Omedi (90.+2) verkürzte spät für Uganda.

Komplettes Land flippt aus wegen Bayern-Star
08:37 Uhr

Dreimaliger Weltmeister: Gegner von deutscher Darts-Sensation steht fest

Die deutsche Überraschung Arno Merk trifft in der dritten Runde der Darts-WM auf den dreimaligen Weltmeister Michael van Gerwen. Der Niederländer gewann am Dienstagabend in London mit 3:1 gegen den Iren William O'Connor. Zuvor hatte sich Debütant Merk mit 3:0 gegen den enttäuschenden zweimaligen Champion Peter Wright aus Schottland durchgesetzt.

Van Gerwen, der zum Auftakt nur mit Mühe den Japaner Mitsuhiko Tatsunami geschlagen hatte, startet wieder nervös, drehte aber ein 0:2 im ersten Durchgang doch noch zum Satzgewinn. In der Folge dominierte die Nummer drei der Weltrangliste zunächst - auch, weil sein Gegner O'Connor sichtbar Probleme mit seinem linken Auge hatte. Ab dem dritten Satz spielte der Ire dann wieder besser und fand zurück in die Partie, doch van Gerwen brachte die Führung ins Ziel.

Dreimaliger Weltmeister: Gegner von deutscher Darts-Sensation steht fest
07:48 Uhr

Deutschland-Star "ist ein Messi, ein Ronaldo"

Nach Ansicht des früheren Eishockey-Bundestrainers Uwe Krupp ist NHL-Star Leon Draisaitl nur mit den allergrößten deutschen Sportlern zu vergleichen. "Es gibt in Deutschland ganz wenige Leute, die verstehen, was Leon Draisaitl in der NHL abreißt. Konstant, Jahr für Jahr, nicht nur eine Saison. Er ist ein Messi, ein Ronaldo", sagte Krupp im "Kicker"-Interview.

In der deutschen Sportgeschichte fielen ihm auf diesem Level außer NBA-Ikone Dirk Nowitzki "nur Boris Becker, Steffi Graf und Michael Schumacher ein. Das Beste daran, wenn du ihn kennst: ein super Typ, bescheiden, anständig, hat keine Allüren. Leon ist ein Aushängeschild, ein totales Vorbild." Dass der gebürtige Kölner Draisaitl, der erst in der vergangenen Woche als erster Deutscher die 1000-Punkte-Marke in regulären NHL-Saisonspielen geknackt hatte, nicht wie diese Legenden gewürdigt werde, liegt laut dem ersten deutschen Stanley-Cup-Gewinner an Faktoren, die Draisaitl nicht beeinflussen kann: "Weil es Eishockey und nicht Fußball ist, er nachts unserer Zeit tausende von Kilometern entfernt spielt."

Deutschland-Star "ist ein Messi, ein Ronaldo"