Sonntag, 22. August 2021Der Sport-Tag

21:30 Uhr

Schnelle Rückkehr nach Knie-OP? Ter Stegen steht wohl vor vorzeitigem Comeback

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Marc-André ter Stegen will bald wieder spielen.

(Foto: picture alliance/dpa/Revierfoto)

Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen wird nach seiner Operation im Mai am rechten Knie möglicherweise ein vorzeitiges Comeback wagen. Der 29 Jahre alte Keeper könnte schon am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den FC Getafe das Tor des FC Barcelona hüten, berichteten die Fachzeitung "AS" und andere Medien am Sonntag unter Berufung auf Klubkreise. Ter Stegen habe am Freitag das Training mit der Gruppe wiederaufgenommen, fühle sich gut und könne es nicht abwarten, wieder zu spielen, schrieb "AS".

Der Deutsche war am 20. Mai an der Patella-Sehne im rechten Knie operiert worden und hatte deshalb unter anderem die EM und den Saisonstart des FC Barcelona verpasst. Sein Comeback war eigentlich erst für Mitte September erwartet worden. "AS" betonte, über eine vorzeitige Rückkehr werde Trainer Ronald Koeman zusammen mit Torwart-Coach Ramón de la Fuente und den Klubärzten erst am Samstag nach den Trainingsbeobachtungen der kommenden Tage beraten.

20:35 Uhr

"Eigene Spieler unterstützen": Pfiffe gegen Sané ärgern Nagelsmann

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Leroy Sané erlebte einen unglücklichen Nachmittag.

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Trainer Julian Nagelsmann hat nach vereinzelten Pfiffen gegen Fußball-Nationalspieler Leroy Sané beim Heimsieg des FC Bayern gegen den 1. FC Köln an die Münchner Anhänger appelliert. "Es gehört sich, dass die Fans eigene Spieler unterstützen", sagte der neue Bayern-Coach am Sonntagabend in der Pressekonferenz nach dem 3:2 des Rekordmeister im ersten Heimspiel der Bundesliga-Saison.

Die Pfiffe gegen Sané gab es kurz vor der Pause, als dem Angreifer zum wiederholten Mal ein Ballverlust unterlaufen war. Nagelsmann wechselte den Flügelstürmer zur Pause aus. "Über Einzelleistungen der Spieler reden wir in der Kabine", antwortete Nagelsmann, als er den Auftritt von Sané bewerten sollte.

Von den Rängen gab es teilweise hämischen Applaus, als im Stadion Sanés Auswechslung verkündet wurde. Für ihn kam der junge Jamal Musiala, der das Bayern-Spiel sehr belebte und dem Nagelsmann später in der Einzelkritik "ein herausragendes Spiel" bescheinigte.

19:52 Uhr

Klopp als Bundestrainer? "2024 muss bei mir keiner anrufen"

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(Foto: Action Images via Reuters)

Jürgen Klopp steht nach eigener Aussage auch nach der Heim-EM 2024 nicht als möglicher Bundestrainer zur Verfügung. "Falls für mich in Liverpool Schluss ist 2024, dann ist erst mal ein Jahr Urlaub", sagte der Teammanager des FC Liverpool bei Bild-TV: "Hansi Flicks Vertrag müsste also bis 2025 laufen, damit es für mich überhaupt infrage käme. 2024 muss bei mir keiner anrufen."

  • Flicks Kontrakt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist bis 2024 datiert.
  • Auch Klopp war als ein Kandidat für die Nachfolge von Joachim Löw gehandelt worden, doch der 54-Jährige winkte aufgrund seines laufenden Vertrags bei den Reds früh ab.
  • Ob Klopp womöglich sogar noch langer an der Anfield Road bleibt, ließ der frühere Dortmunder und Mainzer Trainer offen. "Das bringt nichts, dazu etwas zu sagen, weil es noch so lange hin ist", sagte er: "Woher soll ich wissen, was in drei Jahren ist? Die meisten wissen nicht mal, wo sie in zwei, drei Wochen sind."
19:17 Uhr

"Muss damit klarkommen": Früherer Liverpool-Star ist an Demenz erkrankt

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McDermott spielte acht Jahre für Liverpool.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Der ehemalige Liverpooler Fußball-Star Terry McDermott ist an Demenz erkrankt. Dies gab der 69-Jährige auf der Homepage der Reds bekannt. Er befinde sich allerdings in einem frühen Stadium der Krankheit, betonte der frühere englische Nationalspieler.

  • "Ich muss damit klarkommen, und das werde ich. So bin ich erzogen worden. Nichts ist mir in den Schoß gefallen", sagte McDermott, der an drei Europapokal-Triumphen des ehemaligen Rekordmeisters beteiligt gewesen war, liverpoolfc.com: "Ich habe keine Angst. Es gibt viele ehemalige Spieler, die sich in einem schlechteren Zustand als ich befinden."
  • McDermott bestritt 329 Spiele (81 Tore) zwischen 1974 und 1982 für Liverpool. Außerdem absolvierte er 25 Länderspiele.
18:28 Uhr

"Schauen uns um": BVB könnte noch auf Pleite reagieren

Nach der ernüchternden 1:2-Niederlage in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg hat Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc weitere Neuzugänge nicht ausgeschlossen. "Wir bewerten die Situation immer wieder aufs Neue und schauen uns um. (Geschäftsführer) Aki Watzke hat klar gesagt, dass wir aus wirtschaftlichen Gründen nichts machen, wenn uns nicht noch ein Spieler verlässt. Aber natürlich schauen wir uns um. Wir haben noch ein paar Tage Zeit", sagte Zorc bei Sport1.

Bei der Niederlage gegen Freiburg sah er sich an die vergangene Saison erinnert. "Wir haben wieder in den entscheidenden Situationen grobe Fehler gemacht. Das darf uns auf diesem Niveau einfach nicht passieren. Wir hatten zu viele einfache Ballverluste und waren außerdem vorne im Angriff nicht griffig genug", sagte Zorc.

18:13 Uhr

"Einer von uns": Tottenham-Fans feiern ihren umstrittenen Kapitän

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Harry Kane ist immer noch einer von Tottenham.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Der englische Fußball-Nationalspieler Harry Kane ist beim 1:0 (1:0)-Auswärtssieg von Tottenham Hotspur gegen die Wolverhampton Wanderers am Sonntag von den Spurs-Anhängern gefeiert worden. Nachdem der wechselwillige Stürmerstar in der 72. Minute für Heung-Min Son ins Spiel kam, sangen die mitgereisten Tottenham-Fans "He's one of our own" ("Er ist einer von uns") über Kane, der trotz eines bis 2024 gültigen Vertrags in London mit einem Wechsel zum englischen Meister Manchester City in Verbindung gebracht wird.

Für den 28-Jährigen war es der erste Einsatz in dieser Saison. Der England-Kapitän hatte sich nach der EM verspätet aus dem Urlaub zurückgemeldet und musste obendrein eine fünftägige Corona-Quarantäne absolvieren. Bei Tottenhams Premier-League-Sieg gegen Man City (1:0) in der Vorwoche und der 0:1-Niederlage im Conference-League-Hinspiel beim FC Paços de Ferreira am Donnerstag hatte er nicht im Kader gestanden.

In Wolverhampton erzielte Dele Alli in der neunten Minute per Foulelfmeter den Siegtreffer für die Spurs. Kane blieb bei seinem Kurzeinsatz bis auf wenige Aktionen unauffällig.

17:26 Uhr

"Fühlen sich sehr wohl": Salihamidzic gibt Update zu zwei Bayern-Stars

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Hasan Salihamidzic ist optimistisch.

(Foto: imago images/Fotostand)

Der FC Bayern München steht unmittelbar vor den Vertragsverlängerungen mit den Fußball-Nationalspielern Joshua Kimmich (bis 2023 gebunden) und Leon Goretzka (2022). "Die Jungs fühlen sich sehr wohl hier. Wir sind in sehr guten Gesprächen. Wir hoffen, dass wir die zwei Jungs in München halten können", erklärte Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Sonntag im Streamingdienst DAZN. Wenn es so weit ist, werde der FC Bayern das verkünden, fügte er hinzu.

Salihamidzic wollte nicht ausschließen, dass der FC Bayern bis zum Ende der Transferperiode ohne weitere Neuverpflichtungen bleibt. "Das kann passieren", sagte er, räumte aber ein: "Wir werden sehen, was da in den kommenden zehn Tagen noch möglich ist. Wir schauen, was geht und werden dementsprechend entscheiden im Sinne des Clubs", sagte er und sprach erneut von "großen finanziellen Lücken" wegen der fehlenden Zuschauereinnahmen während der Corona-Pandemie.

16:12 Uhr

Nach 336 Tagen: DFB- und Bayern-Ass feiert Comeback

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(Foto: imago images/Sports Press Photo)

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn hat 336 Tage nach ihrem Kreuzbandriss in einem Testspiel von Meister Bayern München ihr Comeback gefeiert. Im Finale des Women's Cup gegen den gastgebenden US-Profiklub Racing Louisville (6:7 i.E.) kam die Außenbahnspielerin ab der 72. Minute zum Einsatz.

  • Die bei der WM 2019 als beste junge Spielerin ausgezeichnete Gwinn hatte die Knieverletzung beim Restart des DFB-Teams in der EM-Qualifikation am 19. September 2020 gegen Irland (3:0) erlitten.
  • Die Münchnerinnen treten noch heute die Heimreise aus Kentucky an. Eine Woche später steht für die Titelverteidigerinnen der Bundesliga-Auftakt gegen Werder Bremen (16 Uhr/MagentaSport) auf dem Programm.
15:51 Uhr

"Fans werden euch nicht mögen": Tuchel riet Chelsea von Lampard-Entlassung ab

Bevor er den Trainerjob beim FC Chelsea übernahm, hat Thomas Tuchel dem Klub nach eigener Aussage davon abgeraten, seinen Vorgänger Frank Lampard zu entlassen. Das verriet der 47-Jährige dem britischen Sender Sky Sports. "Seid ihr euch sicher, dass ihr das machen wollt?", habe er dem Vorstand gesagt. "Denn die (Fans) werden euch nicht mögen. Vielleicht verdient er mehr Zeit."

  • Schließlich sei Lampard eine Vereinslegende. "An ihn denke ich zuerst, denn er verkörpert alles, was Chelsea ausmacht."
  • Als ihn Chelsea kontaktiert habe, sei die Trennung von Lampard allerdings schon beschlossene Sache gewesen, betonte der neue Coach. "Es war ganz klar, dass die Entscheidung mehr oder weniger schon gefallen war, und es hieß: Mach es oder lass es", berichtete Tuchel.
  • "Ich habe dann auf eine faire Chance bei den Spielern gehofft. Denn wenn du den Job übernimmst, sind nicht alle 20 oder 22 Spieler darüber glücklich."
15:28 Uhr

Spielt wechselwilliger Kane doch nochmal für Tottenham?

Der wechselwillige englische Fußball-Nationalmannschafts-Kapitän Harry Kane steht zum ersten Mal in dieser Saison im Spieltagskader des Premier-League-Klubs Tottenham Hotspur. Gegen die Wolverhampton Wanderers setzte ihn Teammanager Nuno Espirito Santo aber zunächst auf die Bank.

  • Kane liebäugelt bereits seit Wochen mit einem Wechsel zu Meister Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola.
  • Der Top-Stürmer hatte sowohl beim Ligaauftakt gegen Manchester City (1:0) als auch beim Hinspiel der Playoffs zur Conference League gegen Pacos Ferreira (0:1) in Tottenhams Kader gefehlt.
14:30 Uhr

Angst um Fanartikel: Klopp neuerdings ohne Brille unterwegs

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Noch wiederzuerkennen: Das ist Klopp.

(Foto: AP)

Nach 46 Jahren trägt Jürgen Klopp keine Brille mehr. Wie der Trainer von FC Liverpool bei Bild TV erzählte, brauchte er seit seinem achten Lebensjahr die Sehhilfe. "Sie hat mich nie gestört. Ich habe mich total daran gewöhnt", sagte der 54-Jährige. "Das einzige Problem war in den letzten Jahren, dass meine Brillengläser meine Sehschwäche nicht mehr richtig korrigieren. Also musste ich mich darum kümmern."

  • Da er ein kleines Problem im Auge habe, sei ein kleiner Eingriff notwendig gewesen. "Dieser Eingriff hat dazu geführt, dass ich im Moment ohne Brille sehr, sehr, sehr gut sehe", berichtete er.
  • Er habe sich allerdings noch nicht daran gewöhnt, auf eine Brille zu verzichten. "Ich finde mein Gesicht komisch ohne Brille", sagte Klopp. "Aber wenn ich jetzt eine Brille mit Fensterglas aufsetze, habe ich das Gefühl, als würde ich durch eine Glasscheibe gucken. Und das nervt ja auch."
  • Für die Merchandising-Abteilung seines Klubs könnte das Fehlen der Klopp-Brille ein Problem sein. "Ich habe niemanden im Verein informiert", sagte der einstige Dortmunder Meister-Trainer und fügte scherzhaft hinzu: "Es tut mir leid, dass die Fanartikel neu produziert werden müssen."
13:54 Uhr

Knöchelbruch, Knieverletzungen, Debakel: Gladbach leidet heftig

Ein gebrochener Knöchel, zwei Knieverletzungen dazu ein Eigentor, ein verschossener Elfmeter und am Ende auch noch ein 0:4-Debakel beim unmittelbaren Konkurrenten Bayer Leverkusen. Für Borussia Mönchengladbach war es ein gebrauchter Tag.

  • Bei aller sportlichen Schmach ist die schwere Verletzung von Rechtsverteidiger Stefan Lainer die schlimmste Nachricht vom Spiel aus der BayArena am Samstagabend. Der Klub bestätigte heute das, was schon befürchtet wurde. Der Österreicher hat sich nach einem Foul von Bayer-Neuzugang Mitchel Bakker den Knöchel gebrochen.
  • Noch nicht klar ist, wie schwerwiegend die Knieverletzungen von Marcus Thuram und Alassane Plea sind. Beide Franzosen mussten - wie der erkältete Nationalspieler Matthias Ginter - ausgewechselt werden.
  • Ohnehin fehlten die noch verletzten Denis Zakaria, Manu Koné, Breel Embolo und Mamadou Doucouré .
13:32 Uhr

Klopp schwärmt von "Naturgewalt" Haaland

Auch bei Jürgen Klopp hat Erling Haaland mächtig Eindruck gemacht. "Der Junge ist eine Naturgewalt", sagte der Teammanager des FC Liverpool bei Bild-TV: "Bei einem Torjubel hat er den Ball auf den Boden gehauen, da war ich mir nicht sicher, ob eine Delle im Boden ist."

  • Seinem Ex-Klub Borussia Dortmund wünschte Klopp, dass er sich noch lange an den Qualitäten des norwegischen Stürmers erfreuen kann. "Der wird über kurz oder lang bei großen Vereinen im Gespräch sein. Ich weiß nicht, ob das nächstes Jahr schon der Fall sein wird, aber dann muss Dortmund dagegenhalten", sagte der 54-Jährige.
  • Ob auch er selbst Haaland an die Anfield Road locken will, ließ Klopp offen: "Ich mag wirklich die Energie, die er auf den Platz bringt. Aber er würde generell den meisten Mannschaften gut zu Gesicht stehen."
12:55 Uhr

Horror für Stuttgart: Topstürmer fehlt "mindestens zwei Monate"

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(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Der österreichische Fußball-Nationalspieler Sasa Kalajdzic wird dem Bundesligisten VfB Stuttgart wohl lange fehlen. Wie der "Kicker" berichtet, wird der 24 Jahre alte Stürmer wegen einer Schulterluxation "mindestens zwei Monate" ausfallen. Kalajdzic hatte sich beim 0:4 am Freitag bei RB Leipzig bei einem Kopfballduell mit Nordi Mukiele an der Schulter verletzt.

  • Kalajdzic, in der Vorsaison mit 16 Treffern bester Bundesliga-Torjäger der Schwaben, hatte kürzlich erst Teile der Vorbereitung wegen einer Corona-Infektion verpasst. Nun sind die Stuttgarter auf der Suche nach Ersatz. "Vielleicht gibt der Markt eine Möglichkeit her, die in unser Budget passen würde", sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat dem kicker: "Da muss aber alles passen."
  • Ob Kalajdzic operiert werden muss, sei noch nicht abschließend geklärt.
  • Vor einer Woche hatte sich bereits Sturm-Talent Mohamed Sankoh beim 5:1 gegen Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth eine schwere Knieverletzung zugezogen, der 17-Jährige fällt mehrere Monate aus.
12:36 Uhr

Jetzt trifft es auch die Paralympics: Corona-Infektionen bei Athleten

Wenige Tage vor dem Start verzeichnen die Paralympics in Tokio (24. August bis 5. September) die ersten vier Coronafälle unter den Athletinnen und Athleten. Namen oder Nationalitäten der Betroffenen wurden nicht genannt.

  • Insgesamt meldeten die Organisatoren am Sonntag bislang 138 Infektionsfälle im Zusammenhang mit den Paralympics, die Mehrheit davon bei in Japan lebenden Auftragnehmern und Mitarbeitern der Spiele.
  • Wie bereits bei Olympia sind auch bei den Paralympics keine Fans in den Sportstätten zugelassen. Eine Ausnahme gibt es für einige Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines integrativen Erziehungsprogramms zu den Spielen dürfen.
  • In den vergangenen Tagen wurden in Japan täglich rund 25.000 Neuinfektionen registriert, mehr als je zuvor. Die Regierung hat den Notstand auf 13 Regionen ausgedehnt und bis zum 12. September verlängert.
11:45 Uhr

Klopp: "Wenn euch das gefällt, schaut Wrestling"

Jürgen Klopp hat die englische Fußball-Premier-League eindringlich gewarnt, die Stars vor einer härteren Gangart der Gegenspieler zu schützen. Vor Saisonbeginn war den Klubs der Eliteklasse mitgeteilt worden, "triviale Dinge" nicht bestrafen zu wollen, um den Spielfluss nicht zu unterbinden.

  • "Wenn euch das gefällt, schaut Wrestling", wetterte Klopp bei BT Sport: "Es ist so, als ob wir 10 bis 15 Jahre zurückgehen."
  • Beim 2:0-Erfolg am Samstag an der ausverkauften Liverpooler Anfield Road gegen den FC Burnley hatten die Spieler der Gäste von Schiedsrichter Mike Dean keine einzige Gelbe Karte erhalten, obwohl zwölf Freistöße gegen das Team verhängt worden waren.
  • "Die Nachricht lautet: Stört nicht den Spielfluss, aber niemand weiß genau, was das genau bedeutet." Klopp befürwortete eine Spielleitung, die das "offensive Team bevorzugt, wir müssen darauf achten, die Spieler zu schützen. Das können wir nicht außer Acht lassen".
11:16 Uhr

Großaufgebot der Polizei kann Krawalle bei Zweitliga-Duell nicht verhindern

Beim brisanten Zweiliga-Duell zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden (1:3) sind zwar die befürchteten Krawalle nicht ausgeblieben, doch zum ganz großen Knall kam es nicht. "Das schnelle Agieren der Polizei verhinderte weitere umfangreiche Ausschreitungen", schrieb die Rostocker Polizei in ihrer Abschlussmeldung zum Polizeieinsatz rund um die Partie.

  • Eine Person wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen, in der Nacht aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Die genaue Anzahl an Verletzten hatte die Polizei am Sonntagmorgen noch nicht ermittelt.
  • Insgesamt waren knapp 900 Beamte der Landespolizeien Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen sowie 365 Kräfte der Bundespolizei Rostock und der Bundesbereitschaftspolizei im Einsatz.
  • Bereits vor dem Anpfiff war es zu körperlichen Auseinandersetzungen der beiden Fanlager gekommen. Dabei stellte die Polizei zahlreiche mitgeführte Gegenstände zum Zweck der Schutzbewaffnung und eine Vielzahl an Pyrotechnik sicher. Beim Rücktransfer der Gästefans zum Hauptbahnhof kam es vereinzelt zu Steinwürfen. Mehrere Bus-Scheiben zersplitterten, verletzt wurde dabei aber niemand.
10:48 Uhr

Erst Olympia-Enttäuschung - jetzt Weltrekord? Rehm plant groß

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Abheben zur Flugshow.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Nach der Enttäuschung der verweigerten Olympia-Teilnahme hat sich Markus Rehm für die Paralympics in Tokio ein neues Ziel gesetzt und will seinen gerade erst aufgestellten Weitsprung-Weltrekord verbessern. "Es wird schwer, aber ich will den Rekord auf jeden Fall nochmal angreifen", sagte Rehm an seinem 33. Geburtstag.

  • "Nach der Absage im Vorjahr, war ich sehr enttäuscht, weil ich so gut in Form war. Aber wir haben es geschafft, dass die Form dieses Jahr noch besser ist", sagte der Leverkusener: "Ich hatte das beste Jahr meiner Karriere. Und ich habe gehört, dass die Anlage gut zum Springen ist. Bei Olympia gab es einen Dreisprung-Weltrekord der Frauen. Ich hoffe, dass ich ähnliche Schlagzeilen schreiben kann."
  • Der "Bladejumper", so nennt sich Rehm, war bei der EM Anfang Juni in Polen 8,62 Meter gesprungen. Mit dieser Weite hätte er bei den letzten sieben Olympischen Spielen Gold gewonnen.
  • Der Start bei Olympia in getrennter Wertung war ihm vom Weltverband World Athletics trotz erfüllter Norm verweigert worden. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat das Urteil bestätigt, was Rehm schwer enttäuschte.
10:10 Uhr

"Traum in Erfüllung": DEB-Team startet mit souveränem Sieg in WM

Die deutschen Eishockey-Frauen sind mit einem Sieg in die Weltmeisterschaft im kanadischen Calgary gestartet. Die Auswahl um Kapitänin Julia Zorn gewann ihre Auftaktpartie gegen Außenseiter Ungarn souverän mit 3:0 (2:0, 0:0, 1:0). Youngster Nina Christof (13./14.) per Doppelpack und Zorn (53.) erzielten die Treffer für Deutschland mit dem neuen Trainer Thomas Schädler.

  • "Wir haben ein wenig gebraucht, um ins Spiel zu finden. Es wurde dann immer besser und die zwei Tore haben uns die nötige Sicherheit gegeben", sagte der 53-Jährige.
  • Stürmerin Christof, erst am Mittwoch 18 Jahre alt geworden und als Spielerin des Spiels ausgezeichnet, freute sich riesig über ihr gelungenes WM-Debüt: "Für mich geht allein schon ein Traum in Erfüllung, überhaupt hier bei der WM dabei zu sein. Es war insgesamt eine gute Teamarbeit von uns allen."
  • Am Montag trifft Deutschland ab 20 Uhr im zweiten Gruppenspiel auf die Däninnen, die ihr erstes Spiel gegen die starken Tschechinnen mit 1:6 verloren haben. Als fünftes Team in Gruppe B ist Japan am Start.
09:32 Uhr

Aufatmen nach üblem Crash: "Flörsch geht es nach Unfall gut"

Schreckmoment in Le Mans: Bei über 200 km/h crasht Sophia Flörsch und scheidet vorzeitig aus dem 24-Stunden-Rennen aus. Zwar sei die deutsche Fahrerin über das bittere Aus "am Boden zerstört", doch trotz des heftigen Unfalls ginge es ihr gut, berichtet ntv-Reporter Felix Kohler.

08:47 Uhr

Comeback zugleich Karriereende? Pacquiao unterliegt dem Weltmeister

Der philippinische Boxer Manny Pacquiao hat seinen womöglich letzten Kampf als Profi verloren. Der 42 Jahre alte ehemalige Weltmeister in acht verschiedenen Gewichtsklassen unterlag in Las Vegas dem Kubaner Yordenis Ugás nach Punkten im Kampf um den Super-WM-Gürtel im Weltergewicht nach der Version der WBA.

  • Nach gutem Start Pacquiaos holte sich der sieben Jahre jüngere Titelverteidiger eine Runde nach der anderen und gewann einstimmig und verdient. Für Pacquiao war es die zehnte Niederlage im 71. Kampf seiner Karriere.
  • Seit 2016 ist er als Senator seines Heimatlandes politisch aktiv. Sein Umfeld geht davon aus, dass er nun seine Kandidatur für die Präsidentenwahl im Mai 2022 erklärt und nicht mehr kämpft.
  • Ursprünglich hätte Pacquiao gegen Errol Spence Jr. antreten sollen, doch der musste wegen einer Verletzung am Auge kurzfristig passen. 2019 hatte Pacquiao in seinem 70. Kampf den WBA-WM-Gürtel gegen Keith Thurman gewonnen, ihn im Januar wegen Inaktivität aber aberkannt bekommen.
07:50 Uhr

Mit mehr als 200 km/h: Schwerer Crash von Flörsch in Le Mans

Schrecksekunde für Sophia Flörsch: Beim legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans baut die Rennfahrerin im mächtigen Regen einen heftigen Unfall. Mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde krachte sie mit einem anderen Wagen zusammen. Die 20-Jährige wurde nach dem Crash zur Sicherheit ins Medical Center gebracht. Dort dann Aufatmen: Sie blieb unverletzt. Bei ihrer Rückkehr auf die Strecke verursachte sie dann eine weitere Kollision.

07:14 Uhr

Formel 1: Mercedes terminiert die Fahrer-Entscheidung

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff will im kommenden Monat entscheiden, wer in der Formel-1-Saison 2022 Teamkollege von Weltmeister Lewis Hamilton wird. Dabei muss der 49-Jährige zwischen Hamiltons derzeitigem Partner Valtteri Bottas und dem aufstrebenden jungen George Russell wählen. "Wir müssen uns zwischen der Stabilität von Valtteri und dem Talent von George, wo die Zukunft liegt, entscheiden", sagte Wolff der "Bild am Sonntag" in einem gemeinsamen Interview mit seiner Frau Susie. "Ich will das Thema im September erledigt haben, damit sich beide für die kommende Saison richtig aufstellen können." Der 23-jährige Russell fährt derzeit für Williams. Der 31-jährige Bottas ist seit 2017 im Silberpfeil-Team und wurde 2019 und 2020 hinter Hamilton jeweils WM-Zweiter. Er gilt aber nicht mehr als unumstritten bei Mercedes.

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