Bericht: Flick hat seine Barça-Zukunft geklärt
Hansi Flick soll einem Bericht der spanischen Sportzeitung "Mundo deportivo" zufolge dem FC Barcelona seine Zukunftsabsichten mitgeteilt haben. Demnach hat der 61 Jahre alte ehemalige Bundestrainer und Bayern-Coach zugestimmt, seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Ende Juni 2028 plus Option für die Saison 2028/2029 zu verlängern.
Es müssten nur noch Details geklärt werden, hieß es in dem Bericht. Geschehen solle das in der kommenden Woche, wenn Flicks Berater Pini Zahavi in Barcelona erwartet wird. Die Zeitung berief sich auf Quellen aus dem Umfeld des Trainers. Flick werde den neuen Vertrag unterschreiben, wenn er mit seiner Mannschaft den Meistertitel in der Primera División erneut klargemacht habe.
Das kann schon an diesem Wochenende passieren. Der FC Barcelona muss am Samstag bei CA Osasuna antreten und könnte mit einem Sieg den Druck auf Real Madrid noch mal erhöhen. Würden die Königlichen am Sonntag in Barcelona bei Espanyol nicht gewinnen, wäre die Titelverteidigung besiegelt.
"Nicht der Fall, dass ...": FC Bayern spricht zu Neuer-Vertrag
Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München hat eine baldige Einigung mit Kapitän Manuel Neuer über eine weitere Saison beim deutschen Fußball-Rekordmeister angedeutet. "Es ist heute der erste Mai, die Saison ist nicht mehr endlos lange und darum gibt es Gespräche. Es sind gute Gespräche, aber noch gibt es nichts Weiteres zu verkünden", sagte Freund.
Es sei "nicht der Fall", dass "schon alles durch und alles unterschrieben ist", ergänzte der Österreicher. Der FC Bayern aber rede mit Neuer und dessen Berater Thomas Kroth, der Donnerstag am Vereinsgelände gesichtet worden war. "Wir sind schon öfter zusammen gesessen. Es wird sich nicht mehr endlos ziehen." Der 40-jährige Neuer soll bei den Bayern in der kommenden Saison eine Mentor-Rolle für seinen designierten Erben Jonas Urbig übernehmen und ihm wie erneut am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) gegen den 1. FC Heidenheim noch mehr Spiele überlassen. "Das ist für uns als Klub eine super Situation", sagte Freund.
Gnadenlose Adler vermiesen Meister-Party dramatisch
Alles ist bereitet für die Meisterparty von Titelverteidiger Eisbären Berlin - doch dann schlägt der Erzrivale gnadenlos zu: Erst gleichen die Adler Mannheim kurz vor Schluss noch aus, dann lassen sie die Träume vom Durchmarsch zum Titel in der zweiten Verlängerung gnadenlos platzen. Zumindest vorerst.
"Wenn Gianni das gesagt hat ...": Trump meldet sich in heikler WM-Frage zu Wort
US-Präsident Donald Trump lässt FIFA-Chef Gianni Infantino bei der Entscheidung über eine Teilnahme des Iran bei der Fußball-WM freie Hand. "Ich finde, lassen wir sie spielen", sagte Trump im Weißen Haus. Kurz zuvor hatte Infantino beim Kongress des Weltverbands in Vancouver versichert, dass der Iran bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko in diesem Sommer dabei sein werde.
"Nun, wenn Gianni das gesagt hat, ist das für mich in Ordnung", sagte Trump. Infantino sei fantastisch und ein Freund von ihm. "Ich habe gesagt, du kannst machen, was du willst. Du kannst sie dabei haben, du musst sie nicht dabei haben", sagte der US-Präsident.
Im März hatte Trump inmitten des Kriegs gegen den Iran erklärt, dass die iranische Mannschaft zwar bei der WM "willkommen" sei, er es aber "wirklich nicht für angemessen halte, dass sie dort sind, zu ihrem eigenen Schutz und ihrer eigenen Sicherheit".
Derzeit gilt in dem militärischen Konflikt zwar eine Waffenruhe - die Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Kriegs sind aber ins Stocken geraten.
Möchtegern-Friedensstifter Infantino scheitert auf offener Bühne
Gianni Infantino möchte beim FIFA-Kongress die Vertreter der Verbände Israels und Palästinas zu einer Versöhnungsgeste auf offener Bühne animieren. Doch das geht nach hinten los.
"Ist das bitter": Freiburg kassiert Sekunden vor Schluss "unfassbaren" Tiefschlag
"So ein unnötiges Gegentor, das ist unfassbar", sagt Freiburgs Torwart Noah Atubolu über das Gegentor, das der SC Freiburg Sekunden vor dem Ende des Hinspiels im Europa-League-Halbfinals kassiert. Damit steht der Bundesligist vor einer deutlich komplizierteren Aufgabe im Rückspiel. Atubolu ist nicht unschuldig.
Schiedsrichter liegt Wochen nach Kopftreffer bewusstlos im Krankenhaus
Ein schwerer Unfall hält den japanischen Profibaseball in Atem. Auch zwei Wochen nach einem Kopftreffer durch einen herumfliegenden Schläger liegt der Schiedsrichter Takuto Kawakami bewusstlos im Krankenhaus. Das bestätigte die Nippon Professional Baseball Organization (NPB) gegenüber lokalen Medien.
Der 30-Jährige war am 16. April bei einer Partie in Tokio hinter der Home Plate im Einsatz, als sich der Schläger aus den Händen von José Osuna (Tokio Yakult Swallows) löste und Kawakami an der linken Kopfseite traf. Der Umpire brach sofort zusammen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Dort unterzog man ihn einer Notoperation und verlegte ihn anschließend auf die Intensivstation. Nach Angaben der NPB ist Kawakami inzwischen auf eine normale Station verlegt worden, sein Bewusstseinszustand habe sich jedoch bislang nicht verbessert.
Für Kawakami war es der erste Einsatz als Hauptschiedsrichter an der Home Plate. Osuna entschuldigte sich kurz nach dem Vorfall öffentlich. "Mir tut sehr leid, was passiert ist", schrieb er unter anderem beim Kurznachrichtendienst X.
"Kindern Hoffnung geben": FIFA-Boss kann nicht für Versöhnungsgeste sorgen
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Vertreter der Verbände Palästinas und Israels beim Kongress des Fußball-Weltverbandes nicht zu einer Versöhnungsgeste bewegen können. Nach den Reden von Dschibril Radschub, dem Präsidenten des Palästinensischen Fußball-Verbandes (PFA), und Bassim Scheich Suliman, dem Vize-Chef des Israelischen Fußball-Verbandes (IFA), bat Infantino beide Funktionäre gemeinsam auf die Bühne in Vancouver.
Während Infantino und Radschub ein intensives Gespräch führten, stand Scheich Suliman einige Meter entfernt und beobachtete die ungewöhnliche Szene. "Wir werden zusammenarbeiten, lasst uns zusammenarbeiten, um den Kindern Hoffnung zu geben", sagte Infantino, nachdem beide mit einigen Metern Abstand die Bühne wieder verlassen hatten.
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Zuvor hatte Radschub angekündigt, dass die PFA vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen werde, um eine Entscheidung des FIFA-Councils anzufechten, Israels Fußball-Verband nicht wegen angeblich diskriminierender Handlungen gegen palästinensische Fußballer zu bestrafen.