Der Sport-Tag
3. Februar 2026
Zum Archiv
22:24 Uhr

Tatjana Maria erlebt herben Dämpfer

260128-MANILA-Jan-28-2026-Xinhua-Tatjana-Maria-hits-a-return-during-the-women-s-singles-round-of-16-match-between-Tatjana-Maria-of-Germany-and-Tatiana-Prozorova-of-Russia-at-the-WTA-Philippine-Women-s-Open-in-Manila-the-Philippines-Jan-28-2026
Es lief nicht für Tatjana Maria. (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Herber Dämpfer für Tatjana Maria im tschechischen Ostrava: Bei ihrem persönlichen Auftaktmatch des WTA-250-Turniers unterlag die 38-Jährige der US-Amerikanerin Katie Volynets im Achtelfinale mit 5:7, 1:6. Maria war als Nummer eins der Setzliste in das Turnier gegangen und hatte in der ersten Runde ein Freilos genossen.

Gegen die 14 Jahre jüngere Volynets startete die Deutsche denkbar schlecht in die Partie, kassierte unmittelbar nach Beginn das Break. Couragiert kämpfte sich Maria in die Partie, holte sich den Aufschlag zurück und wehrte drei von vier Breakbällen ab, brachte Volynets jedoch nur selten selbst in Bedrängnis. Im zweiten Satz brach die Weltranglisten-54. dann schnell ein.

Letzte verbliebene Deutsche in Ostrava ist damit Tamara Korpatsch, die am Mittwoch (11 Uhr) auf die an Nummer zwei gesetzte Kolumbianerin Emiliana Arango trifft. Zuvor war Mona Barthel in Runde eins bereits ausgeschieden.

Tatjana Maria erlebt herben Dämpfer
21:48 Uhr

"Nicht totschweigen": Heftiger DFB-Rüffel hat Oke Göttlich überrascht

Oke Göttlich hält an seiner kritischen Haltung gegenüber WM-Mitgastgeber USA fest und will die Debatte um einen möglichen Boykott trotz des Rüffels durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) fortführen. "Man kann ja ein Thema nicht totschweigen", sagte der Präsident des FC St. Pauli am Rande des Pokal-Viertelfinals bei Bayer Leverkusen im ZDF. Er könne die kritische Rückmeldung durch den DFB gut annehmen, ergänzte Göttlich, dennoch habe ihn diese "überrascht, weil es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, dass man sich die Frage stellt, bevor man zu einem großen Turnier fährt, inwieweit die Bedingungen dort gegeben sind für den Zugang von Fans, für die freie Begegnung und so weiter".

Der Fußball "funktioniert nicht im Reagenzglas", mahnte Göttlich. In den USA werde versucht, "eine demokratische Spaltung herbeizuführen". Dass der DFB sich in dieser Frage eng mit der Bundesregierung abstimme, sei richtig. Dabei müsse man sich aber die Frage stellen, "inwieweit es in Ordnung ist, demokratiezersetzenden Tendenzen eine sportliche Bühne zu geben".

"Nicht totschweigen": Heftiger DFB-Rüffel hat Oke Göttlich überrascht
21:24 Uhr

Schlechte Nachrichten von der Bahnrad-EM

Die deutsche Auswahl ist am dritten Tag der Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya erstmals ohne Medaille geblieben. Die Olympia-Zweite Lea Sophie Friedrich verpasste das Podest im Sprint der Frauen denkbar knapp, im kleinen Finale um Bronze unterlag sie Alina Lyssenko - im ersten Rennen fehlten sechs Tausendstelsekunden auf die Russin, im zweiten waren es 83 Tausendstel. Pauline Grabosch war im Viertelfinale ebenfalls an Lyssenko gescheitert. Zum Start der Wettbewerbe am vergangenen Sonntag hatte Friedrich im Teamsprint mit Grabosch und Clara Schneider Gold für Deutschland gewonnen.

Auch Lea Lin Teutenberg, die am Montag noch mit Bronze im Ausscheidungsfahren geglänzt hatte, schaffte es nicht aufs Podest. Die 26-Jährige musste sich im Mehrkampf Omnium mit dem siebten Platz begnügen, zur Halbzeit lag sie nach Scratch und Temporennen noch auf Podestkurs. Deutschland steht in Konya damit weiterhin bei sechs Medaillen. Die EM läuft noch bis Donnerstag.

Schlechte Nachrichten von der Bahnrad-EM
20:55 Uhr

Mercedes' neuer Formel-1-Bolide begeistert Fahrer

Nach und nach stellen die Teams in der Formel 1 ihre Rennwagen für die anstehende Saison vor. Bei den Fahrern von Mercedes sorgen die Boliden für viel Begeisterung. Teamchef Toto Wolff tritt aber auf die Euphorie-Bremse.

Mercedes' neuer Formel-1-Bolide begeistert Fahrer
20:23 Uhr

"Traurig und verägert": Pep Guardiola scherzt über Man-City-Transferpolitik

Teammanager Pep Guardiola hat mit beißender Ironie auf die Transferkritik an Manchester City reagiert und auf die vergleichsweise geringen Nettoausgaben des englischen Spitzenklubs verwiesen. Er sei "ein bisschen traurig und verärgert", weil City bei den Transferausgaben in den vergangenen fünf Jahren nur auf Rang sieben der Premier League liege, sagte der Spanier.

City rangiert allerdings in Sachen Wintertransfers mit Ausgaben von 95 Millionen Euro zum zweiten Mal in Folge an der Spitze der Liga. Im Januar 2025 hatte Guardiolas Klub bereits 218 Millionen Euro ausgegeben. Vergleicht man jedoch die Netto-Ausgaben der Vereine der reichsten Liga der Welt seit 2021, liegt City (460 Millionen Euro) "nur" auf Rang sieben.

"Ich möchte Erster sein", spottete Guardiola, "ich verstehe nicht, warum der Klub nicht mehr Geld ausgibt." Aber genau so, wie "wir in der Vergangenheit gewonnen haben, weil wir viel ausgegeben haben, müssen jetzt sechs Teams die Premier League, die Champions League und FA Cups gewinnen, weil sie in den letzten fünf Jahren mehr ausgegeben haben".

"Traurig und verägert": Pep Guardiola scherzt über Man-City-Transferpolitik
19:40 Uhr

Ribery nimmt es mit Humor: Spontane Wrestling‑Einlage mischt Fußballspiel auf

Bei einem Benefizspiel in Katar wird Fußball spontan zur Wrestling‑Show: Zwei Spieler liefern sich mitten im Spiel eine kurze Kampfeinlage - und sorgen bei Teamkollege Franck Ribéry und den Zuschauern für Lacher. Dennoch stehen vor allem der gute Zweck und prominente Teilnehmer im Mittelpunkt.

Ribery nimmt es mit Humor: Spontane Wrestling‑Einlage mischt Fußballspiel auf
18:55 Uhr

"Körper und Geist funktionieren nicht": Norwegischer Ski-Star Kilde sagt Olympia ab

Der norwegische Alpin-Star Aleksander Aamodt Kilde wird nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen und beendet seine Saison vorzeitig. Wie die norwegische Olympiamannschaft drei Tage vor der Eröffnungsfeier in Mailand mitteilte, habe der frühere Gesamtweltcupsieger diese "schwierige Entscheidung" gemeinsam mit seinem Team nach dem Weltcuprennen am vergangenen Sonntag in Crans-Montana getroffen.

"Ich habe alles Mögliche getan, um für die Olympischen Spiele bereit zu sein, aber mein Körper und mein Geist funktionieren nicht so, wie ich es bräuchte", sagte der 33-jährige Kilde, der erst Ende November nach einer schweren Verletzung - phasenweise saß er im Rollstuhl - nach 684 Tagen Wettkampfpause sein Weltcup-Comeback gegeben hatte. Sein bestes Saisonergebnis gelang ihm in Beaver Creek am 4. Dezember mit Rang elf. Bei der Olympia-Generalprobe in der Schweiz war er nicht über Abfahrtsrang 42 hinausgekommen.

"Körper und Geist funktionieren nicht": Norwegischer Ski-Star Kilde sagt Olympia ab
18:18 Uhr

Deutscher WM-Boykott? Bundesregierung bezieht deutlich Stellung

Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, hat sich in der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eindeutig positioniert: "Wir haben uns innerhalb der Bundesregierung verständigt, und wenn es um einen Boykott geht, sagen wir: Das unterstützen wir nicht", sagte die 44-Jährige im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Die CDU-Politikerin verwies zum einen auf die Haltung der Bundesregierung, dass man Beziehungen wie zu den USA außenpolitisch gestalte: "Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden. Darüber hinaus findet die kommende WM ja auch nicht nur in den USA statt, sondern auch in Kanada und Mexiko." Zum anderen erwähnte Schenderlein die Debatte rund um die vergangene Fußball-WM in Katar, als die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit "One Love"-Binde auf der Tribüne saß und sich die deutsche Mannschaft auf dem Platz den Mund zuhielt. "Das war keine gute Situation, die da entstanden ist", so Schenderlein. In den vergangenen Wochen hatte die Debatte an Fahrt aufgenommen, angesichts der Grönland-Krise und der tödlichen Einsätze der ICE-Behörde in Minneapolis. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erklärte bereits am Freitag, dass ein möglicher Boykott "derzeit kein Thema" sei.

Deutscher WM-Boykott? Bundesregierung bezieht deutlich Stellung
17:46 Uhr

Wegen Trump und ICE: US-Haus bei Olympia kurzfristig unbenannt

Die Proteste gegen die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE in den USA sowie in Italien haben Auswirkungen auf den US-Auftritt bei den Olympischen Winterspielen (6. bis 22. Februar) in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Die in einem Hotel in Mailand von den US-Verbänden der Sportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf geplante Hospitality für Olympioniken, deren Familien und Partner wird vom ursprünglich geplanten Namen "Ice House" in "Winter House" umbenannt.

Die Verbände US Figure Skating, USA Hockey und US Speedskating bestätigten CNN die Namensänderung. Die Nachricht von geplanten ICE-Einsätzen in Italien während der Spiele hatte im Land der Olympia-Gastgeber zuletzt für Empörung gesorgt. Hintergrund der öffentlichen Kritik an den Plänen ist die in den vergangenen Wochen oftmals brutale Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern gegen Migranten in US-Städten. US-Botschafter Tilman J. Fertitta hatte unlängst erklärt, die vorgesehene Einheit der Homeland Security Investigations (HSI) würde "streng beratend und nachrichtendienstlich ausgerichtet sein, ohne Patrouillen oder Vollzugsmaßnahmen".

Wegen Trump und ICE: US-Haus bei Olympia kurzfristig unbenannt
17:06 Uhr

Böllerwurf Richtung Torhüter: Fan verliert mehrere Finger, alle Fans Rechte

Harte Strafe für Inter Mailand: Das italienische Innenministerium sperrt die Fans des Traditionsklubs bei Auswärtsspielen nach dem Böllerwurf im Spiel bei US Cremonese bis zum 23. März aus. Die einzige Ausnahme bildet das Spiel gegen den Stadtrivalen AC Mailand am 8. März. Damit setzt das Innenministerium sein hartes Durchgreifen fort. Zuvor waren bereits Anhänger von Lazio Rom, Meister SSC Neapel, der AS Rom und der AC Florenz mit einem Reiseverbot belegt worden.

Am Sonntag war aus dem Inter-Block ein Böller in Richtung Cremoneses Torhüter Emil Audero geflogen. Der Knallkörper detonierte in unmittelbarer Nähe von Audero, der kurzzeitig benommen zu Boden ging. Der Torhüter konnte die Partie nach kurzer Unterbrechung aber fortsetzen. Die Polizei hat einen mutmaßlichen Täter ausgemacht. Der Anhänger der Nerazzurri habe durch die Explosion eines weiteren Feuerwerkskörpers mehrere Finger verloren und sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach seiner Entlassung solle er festgenommen werden, teilte die Polizei mit.

Böllerwurf Richtung Torhüter: Fan verliert mehrere Finger, alle Fans Rechte
15:56 Uhr

"Unglaublich bitter": Nagelsmann leidet mit ter Stegen

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen nach dessen erneuter Verletzung seine volle Unterstützung zugesichert. "Das ist wirklich unglaublich bitter. Marc war gerade wieder zurück und auf einem richtig guten Weg, wir haben uns sehr auf seine Rückkehr in die Nationalmannschaft gefreut. Im Moment zählt nur: Gesund werden, in Ruhe und ohne Druck. Wir stehen alle hinter ihm", so Nagelsmann.

Ter Stegen hatte im Spiel des FC Girona bei Real Oviedo (0:1) am vergangenen Samstag eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel erlitten. Er verpasst daher die Länderspiele am 27. März in Basel gegen die Schweiz sowie am 30. März in Stuttgart gegen Ghana. "Jetzt müssen wir weiter auf ihn verzichten. Aber für Marc persönlich ist dieser Rückschlag natürlich noch viel härter", sagte Nagelsmann. Wie lange ter Stegen ausfallen wird, ist noch unklar.

"Unglaublich bitter": Nagelsmann leidet mit ter Stegen
15:27 Uhr

"Zu allem fähig, aber ...": Neureuther spricht über Ski-Hoffnung

Der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther hat davor gewarnt, zu große Hoffnungen in Deutschlands Olympia-Hoffnungsträgerin Emma Aicher zu setzen. "Emma ist prinzipiell zu allem fähig, aber ich glaube, dass man ihr mit großen Medaillenerwartungen keinen Gefallen tut", sagte der 41-Jährige der Mediengruppe "Münchner Merkur/tz". "Selbst Mikaela Shiffrin ist in Peking daran zerbrochen. Sie wollte und sollte fünfmal Gold holen, der Schuss ging ziemlich nach hinten los", sagte der Weltmeister von Bormio über die Skikönigin aus den USA, die als Favoritin bei den Winterspielen 2022 enttäuscht hatte.

Intern hatte die 22 Jahre alte Aicher offenbar bereits angekündigt, dass es mit Medaillen in Mailand und Cortina d'Ampezzo klappen werde. "Das ist eine Ansage", so Neureuther, mehr Zurückhaltung sei aber "oft besser - zumindest offiziell". Aicher gewann in diesem Winter eine Abfahrt und einen Super-G, die hochgehandelte Deutsch-Schwedin war dabei sogar schneller als US-Star Lindsey Vonn.

"Zu allem fähig, aber ...": Neureuther spricht über Ski-Hoffnung
14:46 Uhr

Olympia-Traum geplatzt - Deutsche Biathletin beendet Karriere

Sie holte Gold bei Olympischen Jugend-Winterspielen und gewann zwei Medaillen bei Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften, im Weltcup konnte Juliane Frühwirt allerdings nie so richtig mit der Elite mithalten. Nachdem sie die Nominierung für die Winterspiele in Mailand und Cortina ebenfalls deutlich verpasste, verkündete die 27-Jährige nun, dass sie ihre Karriere beendet. "Die, die mich kennen, wissen: Die Saison 2025/26 hatte ich mit dem Ziel Olympia in Angriff genommen. Dazu hat es nicht gereicht. Ich habe das Trainieren, alles dem Sport unterordnen, immer geliebt. Wie ihr wisst, bin ich seit meinem Unfall nun aber auch Unternehmerin, und was soll ich sagen - mit diesem Erfolg von Jule's Coaching habe ich so nicht gerechnet. [...] Für mich waren die letzten neun Monate absolut am Limit. Deshalb hat sich die Entscheidung, mitten in der Saison zu sagen: 'Es reicht', leicht und stimmig angefühlt", begründet Frühwirt ihren Entschluss.

Im März 2024 stürzte die Deutsche beim Warmlaufen für ein Langlauf-Sprint-Rennen und stieß sich einen Stock so unglücklich ins Gesicht, dass sich dieser durch ihre linke Wange in den Oberkiefer bohrte. Zudem fehlte ein Stück der Zunge und die Kiefergelenke waren ausgekugelt. Es folgte ein langer und schwerer Kampf zurück, der nun endet.

Olympia-Traum geplatzt - Deutsche Biathletin beendet Karriere
13:56 Uhr

Schock für Werder: Trainer-Topkandidaten haben offenbar abgesagt

Nachdem sich Werder Bremen von Trainer Horst Steffen getrennt hat, kursierten schnell Namen möglicher Nachfolger. Heiß gehandelt wurden die ehemaligen Bundesliga-Coaches Bo Henriksen und Bo Svensson. Glaubt man den neusten Berichten, deutet aber einiges auf das vermeintliche Worst-Case-Szenario hin.

Mit Bo Svensson hat der "Top-Favorit" Werder Bremen einen Korb verpasst. Das berichtet die "Bild". Die Absage sei das Ergebnis von Gesprächen, die am Montag stattgefunden haben, heißt es. Svensson soll mit Blick auf den Kader und die sportliche Situation der Hanseaten zu der Überzeugung gekommen sein, dass es an Qualität mangele. Bo Henriksen, der noch im Dezember den 1. FSV Mainz 05 coachte, wird dem Bericht zufolge ebenfalls nicht beim SVW landen. Einem Engagement sollen vor allem (zu) schwierige Verhandlungen mit den Mainzern im Weg stehen. Dort verfügt Henriksen noch über einen Vertrag bis 2027.

Laut "Bild" gibt es bei Werder intern allerdings ohnehin Zweifel, dass der eher explosive Henriksen wirklich zu den Norddeutschen passt. Die Zeitung bringt allerdings eine "Retter-Lösung" ins Gespräch. Demnach könnte Dieter Hecking, Anfang der Saison beim VfL Bochum geschasst, den Job übernehmen. Diskutiert, so heißt es, wurde der Name des 61-Jährigen bereits .

Schock für Werder: Trainer-Topkandidaten haben offenbar abgesagt
13:32 Uhr

"Persönliche Tragödie": Matthäus leidet mit ter Stegen

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Mitgefühl mit Torhüter Marc-André ter Stegen nach dessen neuerlicher Verletzung. Der 33-Jährige hatte sich im zweiten Spiel für seinen neuen Klub FC Girona eine Blessur am Oberschenkel zugezogen. Ter Stegen wollte durch den Wechsel weg vom FC Barcelona Spielpraxis sammeln, um sich für die Weltmeisterschaft im Sommer zu empfehlen. Laut spanischen Medien könnte ter Stegen bis zu zwei Monate ausfallen. "Wenn sich das bestätigt, wird es Ende März, bis er wieder spielen kann. Dann muss er die WM-Teilnahme wahrscheinlich abschreiben", sagte Matthäus bei Sky. "Das wäre eine persönliche Tragödie und tut mir sehr leid für ihn", fügte der 64 Jahre alte TV-Experte und Weltmeister von 1990 hinzu.

Die DFB-Auswahl tritt am 27. März in der Schweiz an und empfängt drei Tage später in einem weiteren WM-Test das Team aus Ghana. Sollten sich die Berichte über die Ausfalldauer bestätigen, wäre ter Stegen in diesen Spielen voraussichtlich nicht dabei. Danach folgen vor der WM nur noch Partien am 31. Mai gegen Finnland und am 6. Juni bei WM-Mitgastgeber USA.

"Persönliche Tragödie": Matthäus leidet mit ter Stegen
12:58 Uhr

WM-Boykott wegen Trump? Mehrheit der Deutschen ist dagegen

In diesem Jahr wird die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Angesichts der Politik von US-Präsident Donald Trump gab es den Vorschlag, die Teilnahme Deutschlands an der Fußball-WM zu überdenken. Eine große Mehrheit von 71 Prozent der Bundesbürger spricht sich in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von Stern/RTL allerdings für eine Teilnahme Deutschlands an der Fußball-WM aus, nur 24 Prozent wären für einen Boykott.

Dieses Meinungsbild fällt in Ost und West, in allen Altersgruppen, bei Fußball-Interessierten wie Nicht-Interessierten sowie unter den Anhängern der Union, der SPD und der AfD ähnlich einhellig aus. Für einen Boykott der Fußball-WM durch die deutsche Nationalmannschaft sind noch am ehesten die Anhänger der Grünen und die der Linke.

WM-Boykott wegen Trump? Mehrheit der Deutschen ist dagegen
12:28 Uhr

In Moskau findet Infantino seine Fans

Der Kreml hat erfreut auf die Worte von FIFA-Präsident Gianni Infantino zu einer möglichen Rückkehr Russlands in den internationalen Fußball reagiert. "Die Rechte unserer Fußballer und unserer Nationalelf müssen wiederhergestellt werden und sie müssen die Möglichkeit erhalten, an internationalen FIFA-Wettbewerben teilzunehmen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Es sei erfreulich, dass solche Erwägungen inzwischen auch bei der Organisation selbst stattfänden. Er begrüße Infantinos Aussagen, sagte Peskow.

Zuvor hatte der FIFA-Präsident erklärt, dass der Ausschluss Russlands von den internationalen Wettbewerben zu nichts geführt habe, außer zu einer Zunahme von Frust und Hass. Er sprach sich für die Wiederzulassung russischer Teams aus. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind Vereine und Nationalmannschaft derzeit für internationale Wettbewerbe gesperrt.

In Moskau findet Infantino seine Fans
11:46 Uhr

Upamecano-Poker "wirft kein gutes Licht" auf FC Bayern

Innenverteidiger Dayot Upamecano ist beim FC Bayern eine wichtige Säule. Das wissen allerdings auch die Berater des Franzosen. Das Ergebnis: Ein mitunter ausufernder Vertragspoker, der jetzt offenbar im letzten Moment beendet wird. ntv-Sportreporter Marc Gabel sieht trotz des Millionendeals auch Verlierer.

Upamecano-Poker "wirft kein gutes Licht" auf FC Bayern
11:26 Uhr

Schalke-Transfer platzt, Millionen gehen flöten: Stürmer zurück im Kader

Nach zwei Last-Minute-Verpflichtungen am Montagabend zum Transferschluss hat Zweitliga-Tabellenführer FC Schalke 04 unerwartet einen weiteren Spieler im Kader. "I'm coming home", verkündete Stürmer Moussa Sylla via Instagram nach seinem gescheiterten Wechsel zum zum MLS-Klub New York City FC.

Schalke hatte den 26-Jährigen zu Verhandlungen schon freigestellt, doch letztlich kam der Transfer, der dem Revierklub einige Millionen Euro gebracht hätte, nicht zustande. Ebenso wenig ein Leihgeschäft. Sylla hat bei den Schalkern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

Schalke-Transfer platzt, Millionen gehen flöten: Stürmer zurück im Kader
11:21 Uhr

Deutscher hofft auf Super-Bowl-Einsatz

Der deutsche NFL-Profi Lorenz Metz hat die Hoffnung auf einen Einsatz im Super Bowl noch nicht aufgegeben. "Es kann immer was passieren, ausgeschlossen ist das nicht", sagte der Football-Spieler der New England Patriots bei der Opening Night für den Super Bowl am kommenden Sonntag (Ortszeit). Als Spieler des Trainingskaders müsste der 28 Jahre alte Bayer dazu allerdings noch in den aktiven Kader befördert werden, um im Duell mit den Seattle Seahawks auf dem Platz stehen zu können. Die Patriots hatten Metz erst am 16. Januar unter Vertrag genommen, nachdem die Tampa Bay Buccaneers nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wollten.

"Es ist unbeschreiblich", sagte Metz mit Blick auf die bevorstehende Woche als Super-Bowl-Teilnehmer. Die Entscheidung der Buccaneers habe ihn getroffen. "Und dann eine Woche später mit den Patriots in den Playoffs zu stehen, ist schon eine große Ehre." Metz spielt auf der Position des Offensive Tackle und wäre bei einem Einsatz dafür zuständig, Patriots-Quarterback Drake Maye zu beschützen - so, wie einst Sebastian Vollmer als Patriots-Profi auf Superstar Tom Brady aufgepasst hat und mit ihm zusammen die Vince-Lombardi-Trophy gewann.

Deutscher hofft auf Super-Bowl-Einsatz
11:01 Uhr

Bundesliga gibt sich in diesem Winter ganz sparsam

Die Bundesliga hat sich im Winter-Transferfenster im Vergleich zu anderen Topligen zurückgehalten. Die Teams der deutschen Eliteklasse gaben rund 97 Millionen Euro aus - und sind damit weit vom Krösus Premier League entfernt. Die finanzstarke Topliga aus England brachte laut dem Portal transfermarkt.de 453 Millionen Euro für Kaderverstärkungen auf. Allein Manchester City um Teammanager Pep Guardiola investierte mit 95 Millionen fast so viel wie die Bundesliga insgesamt.

Auf die Premier League folgt an zweiter Stelle die italienische Serie A (244 Mio.), die dritthöchsten Ausgaben tätigten die brasilianischen Klubs (202 Mio.). Flamengo sprengte dabei mit der Verpflichtung von Nationalspieler Lucas Paqueta von West Ham United für 42 Millionen Euro den Transferrekord in Südamerika. Zudem zeigten sich auch die Major League Soccer aus den USA (144 Mio.) und die französische Ligue 1 (105 Mio.) zahlungsfreudiger als die Bundesliga. Die Saudi Pro League (93 Mio.) und spanische Primera Division (76 Mio.) blieben hinter der deutschen Spitzenliga zurück.

Bundesliga gibt sich in diesem Winter ganz sparsam
10:11 Uhr

Verband reagiert auf Doping-Schock vor Heim-Olympia

Es ist ein Schock für die italienischen Biathleten: Rebecca Passler wird unmittelbar vor Beginn der Olympischen Spiele positiv auf Doping getestet. Das war es für die 24-Jährige mit dem Start in Antholz. Nun reagiert der Verband auf die Nachricht: "Der Verband prüft den Vorfall bereits in diesen Stunden eingehend und beabsichtigt, seine Athletin an allen geeigneten Stellen zu unterstützen", erklärte Verbandspräsident Flavio Roda. "Es ist unerlässlich, der Sache auf den Grund zu gehen, um jeden Zweifel auszuräumen, der die Karriere von Rebecca und das Ansehen des Verbandes schwer beeinträchtigen könnte."

Bei Passler war Letrozol nachgewiesen worden, ein Mittel zur Senkung des Östrogenspiegels, das vorwiegend bei der Behandlung von Brustkrebs genutzt wird. Es kann aber auch den Muskelaufbau fördern und die Leistungsfähigkeit steigern, weswegen es seit 2008 auf der Dopingliste steht.

Verband reagiert auf Doping-Schock vor Heim-Olympia
09:52 Uhr

Weltmeister-Kapitän ist "wirklich aufgeregt"

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder freut sich auf die Herausforderung bei den Cleveland Cavaliers und hat den Fans des NBA-Teams "110 Prozent Einsatz in jedem Spiel" versprochen. "Ich setze das Team immer an die erste Stelle, und wenn etwas gesagt werden muss, werde ich es sagen. Ich habe nie Angst vor dem Moment", betonte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft in einem Instagram-Video. Er sprach von "Dog-Mentality", die unter anderem für besondere Entschlossenheit und Arbeitswillen steht.

Der 32-Jährige war von den Sacramento Kings zu den Cavaliers transferiert worden, zum elften Mal in seiner NBA-Karriere wechselt Schröder das Team. "Ich wusste, dass es passiert", sagte Schröder. Er habe das Gerede von außen wahrgenommen, daher "war der Wechsel nicht überraschend", betonte er. Zunächst habe er an seine Familie und die logistische Herausforderung eines Umzugs in den USA gedacht, doch habe sich schnell Vorfreude breitgemacht. "Ich bin wirklich aufgeregt", sagte Schröder, der Trainer Kenny Atkinson bereits seit vielen Jahren kennt. Als der Deutsche für die Atlanta Hawks spielte, war Atkinson dort Assistenzcoach, als Spieler war der US-Amerikaner unter anderem für die SG Braunschweig aktiv.

Weltmeister-Kapitän ist "wirklich aufgeregt"
09:12 Uhr

Das Geschacher um verletzten ter Stegen läuft

Wieder verletzt, wieder fällt er aus: Marc-André ter Stegen ist nach seinem ersten Spiel für den FC Girona erneut im Tief. Die Teilnahme an der WM steht auf dem Spiel. Und offenbar hat hinter den Kulissen schon das Geschacher um seine nahe Zukunft begonnen. So berichtet der Sender Candea Ser, dass Girona ter Stegen gern direkt an dessen Stammverein FC Barcelona zurückschicken würde. Doch laut "Mundo Deportivo" hat der Klub klargestellt, dass dies ausgeschlossen ist.

Allerdings hat der Klub eine Fürsorgepflicht, weil er ja lediglich ausgeliehen ist. Es ist also möglich, dass ter Stegen einen Teil seiner Reha in Barcelona absolviert. Dem Bericht zufolge stellt Barca jedoch klar, dass am bestehenden Leihvertrag nichts geändert werden soll.

Das Geschacher um verletzten ter Stegen läuft
08:34 Uhr

Hansa heimst Drittliga-Transferrekord ein

Für eine Drittliga-Rekordsumme hat Hansa Rostock seinen besten Stürmer Ryan Naderi an den schottischen Spitzenklub Glasgow Rangers abgegeben. Der Europa-League-Finalist von 2022 zahlt nach Informationen der "Bild"-Zeitung und des Senders Sky bis zu sechs Millionen Euro für den 22-jährigen Angreifer. So viel war nach übereinstimmenden Berichten noch nie für einen Spieler der 3. Liga ausgegeben worden. Naderi ist zudem der teuerste Verkauf der Rostocker Vereinshistorie. "Das Angebot vom Rangers Football Klub hat eine Dimension erreicht, die ein Drittligist nicht ablehnen kann", sagte Hansa-Vorstandschef Ronald Maul. Naderi habe die Chance, international zu spielen. "Diesen Traum konnten und wollten wir ihm nicht verwehren." Rangers-Trainer ist der Deutsche Danny Röhl.

Der 1,94 Meter große Naderi wurde bei Dynamo Dresden und Borussia Mönchengladbach ausgebildet. Im August 2024 wechselte er nach Rostock. In der laufenden Drittliga-Saison erzielte Naderi bereits acht Tore für den FC Hansa - darunter den späten Siegtreffer zum 2:1 gegen den FC Erzgebirge Aue im ersten Spiel nach der Winterpause.

Hansa heimst Drittliga-Transferrekord ein
07:49 Uhr

"Riesenfehler" alarmiert deutsches Olympia-Team

DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hofft im Kampf gegen das drohende Olympia-Aus der Nordischen Kombination auf attraktive Wettkämpfe bei den Winterspielen in Mailand und Cortina. "Wir müssen Argumente liefern. Wir müssen dem IOC zeigen, dass es ein Riesenfehler wäre, die Kombination aus dem Programm zu nehmen", sagte der Funktionär des Deutschen Skiverbandes (DSV) in einer Medienrunde.

Das Internationale Olympische Komitee wird im Mai oder Juni über die olympische Zukunft der Sportart entscheiden. Bei den am Freitag beginnenden Olympischen Spielen in Italien ist die Kombination der einzige Sport, bei dem keine Frauen zugelassen sind. Laut Hüttel gibt es für das IOC daher für 2030 nur zwei Möglichkeiten: "Entweder die Damen kommen rein - oder die Herren kommen raus."

"Riesenfehler" alarmiert deutsches Olympia-Team
07:00 Uhr

Hier gibt es den DFB-Pokal im TV zu sehen

Nur noch zwei Schritte bis zum DFB-Pokal-Finale am 23. Mai in Berlin: Zum Auftakt im Viertelfinale empfängt Bayer Leverkusen den FC St. Pauli am Dienstag (20.45 Uhr). Zweitligist Holstein Kiel will am Mittwoch (20.45 Uhr) Titelverteidiger VfB Stuttgart ausschalten. Beide Partien werden im Free-TV gezeigt. Neben Sky übertragt das ZDF.

Am Dienstag (20.45 Uhr) in einer Woche will Zweitligist Hertha BSC zu Hause den SC Freiburg rauswerfen. Diese Partie können Fans am Fernseher nur beim Pay-TV-Sender Sky verfolgen. Der Kracher tags darauf am 11. Februar (20.45 Uhr) zwischen Rekordsieger FC Bayern München und RB Leipzig wird in der ARD und bei Sky zu sehen sein. Alle Partien können Sie auch im Liveticker bei ntv.de verfolgen.

Hier gibt es den DFB-Pokal im TV zu sehen
06:45 Uhr

FC Liverpool sticht mit 69-Millionen-Euro-Deal namhafte Konkurrenz aus

Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz bekommt beim englischen Rekordmeister FC Liverpool einen neuen Mitspieler. Die Reds haben das französische Abwehrtalent Jérémy Jacquet von Stade Rennes verpflichtet. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger, der erst im Sommer an die Anfield Road wechseln wird, soll Medienberichten zufolge bis zu 69 Millionen Euro Ablöse kosten.

Im Ringen um den U21-Nationalspieler, der in Rennes noch bis 2029 unter Vertrag stand, hat Liverpool namhafte Konkurrenz ausgestochen. Unter anderem der Ligarivale FC Chelsea galt als stark interessiert, schreckte aber wohl vor der hohen Ablöse zurück. Jacquet hat erst 36 Ligaspiele bestritten. Liverpool sieht den Rechtsfuß als langfristige Investition für die Defensive – auch vor dem Hintergrund, dass der Vertrag von Ibrahima Konaté im Sommer ausläuft. Damit steigt Jacquet zum teuersten Verkauf in der Klubgeschichte der Talentschmiede Rennes auf. Bisheriger Rekordhalter war Jérémy Doku. Der Linksaußen hatte bei seinem Transfer zu Manchester City 2023 60 Millionen Euro gekostet.

FC Liverpool sticht mit 69-Millionen-Euro-Deal namhafte Konkurrenz aus
05:41 Uhr

Starstürmer Benzema wechselt: Spektakuläres Beben in Saudi-Arabien

Stürmerstar Karim Benzema wechselt nach einem Streit mit seinem bisherigen Klub Al-Ittihad innerhalb der saudischen Liga zu Tabellenführer Al-Hilal. Das gab der Spitzenreiter aus der Hauptstadt Riad bekannt. Zuvor war es zwischen dem Ballon-d'Or-Gewinner von 2022 und Al-Ittihad in den Verhandlungen um einen neuen Vertrag zu Differenzen gekommen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Beide Vereine gehören mehrheitlich dem saudischen Staatsfonds PIF.

Bei Al-Hilal, wo er künftig unter anderem mit Theo Hernández und Darwin Núnez zusammenspielt, erhielt Benzema einen Vertrag über eineinhalb Jahre. Der fünfmalige Champions-League-Sieger war 2023 nach Saudi-Arabien gewechselt, in 83 Spielen für Al-Ittihad erzielte der inzwischen 38-Jährige 54 Treffer.

Trotz einer Restvertragslaufzeit von einem halben Jahr soll Al-Hilal laut Medienberichten 25 Millionen Euro für Benzema an Al-Ittihad zahlen. Teurer war noch kein Spieler, der 36 Jahre oder älter ist. Der vorige Rekord lag bei 17 Millionen Euro, die Manchester United für den damals 36-jährigen Cristiano Ronaldo an Juventus Turin überwiesen hatte.

Starstürmer Benzema wechselt: Spektakuläres Beben in Saudi-Arabien